Die Fachwerk- und Hochschulstadt Schmalkalden

12. November 2012 | Destination: | Rubric: Allgemein |

Timber-framed houses on Salzbrücke © TOMMES-WIKI

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Schmalkalden ist eine Stadt im Südwesten von Thüringen. Die ehemals hessische Fachwerk- und Hochschulstadt ist ein Mittelzentrum im Landkreis Schmalkalden-Meiningen. Die Stadt liegt am Südwesthang des Thüringer Waldes am Zusammenfluss der Schmalkalde und der Stille.

Das Gebiet Schmalkaldens ist weiterhin Bestandteil der Evangelischen Landeskirche von Kurhessen und Waldeck. Im Jahr 2004 wurde der Stadt der offizielle Titel einer Hochschulstadt zuerkannt. Die Fachhochschule Schmalkalden (fhS) wurde in der jetzigen Form 1991 gegründet. Sie ist somit eine der jüngeren deutschen Hochschulen.

Wilhelmsburg Castle © Michael Sander Town Hall © Lucas Friese Timber-framed houses © Lucas Friese Old Market Square © Lucas Friese Northern part of the old town © TOMMES-WIKI Timber-framed houses on Salzbrücke © TOMMES-WIKI
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Timber-framed houses on Salzbrücke © TOMMES-WIKI
Ökonomische Grundlage der Entwicklung des Gebietes um Schmalkalden war der Abbau und die Verarbeitung von Braun- und Roteisenstein (Eisenerz). Im Jahr 1340 fand der Erzabbau erste urkundliche Erwähnung. Durch die Nähe des reichen Holzbestandes im Thüringer Wald war es möglich, die Verhüttung des Erzes im Umfeld des Abbaues mittels Windöfen durchzuführen. Diese wurden im Laufe der Zeit durch den Niederen bzw. Hohen Blauofen ersetzt.

Im Jahre 1397 waren sogenannte “Schmalkalder Artikel”, eine Bezeichnung für in der Stadt gefertigten Stahlwaren, auf der Frankfurter Messe vertreten. Um das Jahr 1554 gab es 225 Schmiedewerkstätten. Die Fertigung von Eisen- und Stahlwaren erstreckte sich dann unter anderem auf Ahlen und Bohrer, Messer und Scheren, Striegel und Löffel, Hufeisen, Zangen und Spieße. Um die Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert begann der Wandel vom Handwerk zur industriellen Fertigung. Heute besteht das wirtschaftliche Profil der Stadt Schmalkalden aus Betrieben der Werkzeugindustrie, des Sondermaschinen- und Werkzeugbaus, der Lebensmittel- und Getränkeindustrie sowie der Holzbearbeitung und des Baugewerbes. Bekannte Unternehmen waren in der DDR das Werkzeugkombinat Schmalkalden und ist bis heute die Thüringer Waldquell (Mineralwasser- und Vita Cola-Produzent).

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