Die Europäische Union: Der Brexit

Dienstag, 23. Juli 2019 - 11:00 (CET/MEZ) Berlin | Author/Destination:
Category/Kategorie: Editorial, Europäische Union, Allgemein

(Letzte Ergänzung: 17.08.2019) Der Brexit, der nicht einmal rechtlich bindend, sondern bestenfalls als Empfehlung (insofern hat das Brexit-Votum in etwa das gleiche Gewicht, als wenn man die Briten über das Wetter abstimmen lassen hätte, mit dem Ergebnis das fortan an 365 Tagen im Jahr die Sonne über der Insel zu scheinen hätte – zumindest gäbe es dann aber zur Abwechslung die Möglichkeit sich ständig über Petrus Fehlleistungen aufzuregen, statt zu versuchen jede Fehlentscheidung der britischen Regierung Brüssel in die Schuhe schieben zu wollen) zu verstehen ist (und die tatsächliche Durchführung des Referendums eine große Eselei von David Cameron war, nur um ein paar ultranationalistische Hinterbänkler aus den eigenen Reihen ruhig zu stellen (Der Spiegel vom 23.04.2019: Ex-Premier David Cameron: Der Mann, der den Briten den Brexit einbrockte)), sorgt schon vor dem eigentlichen Vollzug am 29. März 2019 für einige Turbulenzen (Handelsblatt: Wirtschaft, Menschen, Politik: Die Folgen des Brexits), nicht zu letzt auch deshalb, weil die britische Regierung nicht genügend Fachleute hat, um den Brexit adäquat zu verhandeln. Handelsverträge mit Drittstaaten werden von Brüssel aus für die Bundesstaaten verhandelt, sodass sie Kompetenzen abbauen konnten (im Vereinigten Königreich müssen in Folge des Brexits 30.000 zusätzliche Beamte eingestellt werden. Die Tories sollten auch deswegen eigentlich reihenweise Herzinfarkte haben). Dies wirkt sich im Falle eines Ausstiegs aus der EU für den künftigen Drittstaat offensichtlich ausgesprochen ungünstig aus: Deutschlandfunk vom 07.07.2018: Nach der Brexit-Klausur: “Wir können nicht die Rosinen aus dem Kuchen picken”.

Im August 2018 wollte sich deshalb die britische Premierministerin Theresa May mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron treffen, in dessen Verlauf die Premierministerin versuchen wollte die französische Haltung zum Brexit aufzuweichen. Die Macron-Administration gilt auf Seiten der Briten als deutlichste Gegnerin des sogenannten Chequers-Plans, weshalb es aus Mays Sicht umso wichtiger wäre deren Position aufzuweichen, sodass sich Folgewirkungen bei weiteren Bundesstaaten ergeben könnten. Gegenüber der BBC hat sich der ehemalige britische Botschafter in Frankreich, Lord Peter Ricketts, zu dem Plan deutlich skeptisch positioniert: “Ich sehe nicht, warum es eine Chance dafür geben sollte. Vor allem glaubt Macron nicht daran, dass eine Aufweichung oder Abmilderung zum Ziel führen würde. Er ist ein leidenschaftlicher Pro-Europäer. Zweitens ist er der Letzte, der sich aus der bisher bemerkenswert disziplinierten und einheitlichen EU-Verhandlungsseite herausdividieren lassen will. Wir müssen akzeptieren, dass wir in Brüssel hart verhandeln müssen. Das Problem ist außerdem, dass diese listigen Ausländer auch unsere eigenen Medien lesen und dadurch wissen wie wenig Vorbereitung auf unserer Seite getroffen wurde, sodass unsere Verhandlungsposition im Grunde genommen als Bluff gewertet wird.” und so kam es dann auch beim Treffen in Salzburg (Deutschlandfunk vom 20.09.2018: EU-Gipfel in Salzburg: Flüchtlingsfrage als Randthema und Handelsblatt vom 21.09.2018: Brexit: Briten empört über Salzburg-Gipfel – “Dreckige EU-Ratten” schreibt die “Sun”). Vor dem Hintergrund ist es dann umso erstaunlicher, dass britische Regierungsmitglieder zwar inzwischen realisiert haben, dass es zu einem harten Brexit ohne Vereinbarung kommen kann, gleichzeitig aber versucht wird die Schuld dafür auf Brüssel abzuwälzen, ganz so als ob die EU über den Verbleib des Königreichs abgestimmt hätte und nicht umgekehrt. Hinzu kommt, dass vor allem aus innenpolitischen Gründen für den Brexit gestimmt wurde. In keinem anderen Land der EU ist Vermögen und Einkommen so ungleich verteilt wie auf der Insel (Der Spiegel vom 21.05.2019: Armut in Großbritannien: Als Kris Thomas ohnmächtig zusammenbrach – vor Hunger). Der Großraum London überstrahlt dabei alles andere und erwirtschaftet etwa 30% des britischen BIP. 1/5 der Bevölkerung im Rest des Landes verdient unter 15.000 Euro pro Jahr, das Gesundheitssystem ist seit Jahren schwer angeschlagen, die Verschuldung der Privathaushalte nimmt immer weiter zu, während sich die Wirtschaftsdaten weiter verdunkeln und über allem schwebt die ewige Sparpolitik, die unter anderem für den Verfall der gesamten öffentlichen Infrastruktur sorgt. Alleine in den vergangenen fünf Jahren hat die Obdachlosigkeit um 170% zugenommen. Sollte es nun tatsächlich zu einem harten Brexit ohne Vereinbarung kommen (Der Spiegel vom 23.03.2019: Theresa May und der Brexit), werden sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen relativ schnell weiter verschlechtern und insbesondere die unteren Einkommensschichten sehr hart treffen, während sich die Tory-Regierung wie das Bordorchester beim Untergang der Titanic verhält (Die Zeit vom 08.08.2018: Jeremy Corbyn: Der Chef hat zu lange geschwiegen, Der Spiegel vom 08.08.2018: Grenzstaus, Lieferengpässe, Arbeitslose: So gefährlich wäre ein Brexit ohne Deal, Die Zeit vom 22.08.2018: Brexit: Angst als Waffe, Die Zeit vom 07.09.2018: Brexit: “Die EU wird einfach die Uhr anhalten”, Der Spiegel vom 24.09.2018: Theresa Mays gescheiterte Brexit-Politik: Rosinen sind aus, Der Spiegel vom 02.10.2018: Chaotische Brexit-Verhandlungen: Noch 178 Tage und null Plan, Süddeutsche Zeitung vom 02.10.2018: Merkel wird May nicht retten, Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 04.10.2018: Tusk bietet Großbritannien Ceta-ähnliches Abkommen an, Die Zeit vom 30.10.2018: Brexit: Kaltgestellt, Die Zeit vom 04.11.2018: Britische Wirtschaftsvertreter fordern zweite Volksabstimmung, Deutschlandfunk vom 05.11.2018: Brexit: “Möchte nicht das Gefühl haben, dass ich nicht Teil Europas bin”, Der Spiegel vom 14.11.2018: Enorme Kosten: Weltwährungsfonds warnt vor ungeordnetem Brexit, Die Zeit vom 14.11.2018: Vertragsentwurf für EU-Austritt: Irische Grenze soll laut Brexit-Kompromiss offen bleiben, Die Zeit vom 15.11.2018: 585 Seiten Brexit, Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 15.11.2015: Chaos und Verlust in London, Handelsblatt vom 16.11.2018: Mays Brexit-Entwurf ist kein “bestmöglicher Deal”, er ist ein Offenbarungseid, Der Spiegel vom 16.11.2018: Aufstand der Brexit-Ultras: Der Putsch, erster Akt, Der Spiegel vom 18.11.2018: Großbritannien gegen die EU: Europa lässt sich nicht auflösen, Handelsblatt vom 19.11.2018: Sorgen über EU-Ausstieg: Brexit drückt Stimmung in britischen Firmen auf Tiefpunkt, Süddeutsche Zeitung vom 19.11.2018: Theresa May und der Brexit: Auf sie mit Gebrüll, Die Zeit vom 19.11.2018: Brexit: Arm, aber frei, Der Spiegel vom 19.11.2018: Widerstand aus Madrid: Spanien droht mit Brexit-Blockade – wegen Gibraltar, Die Zeit vom 22.11.2018: EU-Austritt: Entwurf für Brexit-Erklärung vereinbart, Der Spiegel vom 22.11.2018: EU und Großbritannien: 26 Seiten Liebe im Scheidungsdrama, Der Spiegel vom 22.11.2018: Brexit-Gipfel: Das Drama vor dem Drama vor dem Drama, Die Zeit vom 24.11.2018: Brexit: Spanien gibt Vorbehalte gegen Brexit-Deal auf, Süddeutsche Zeitung vom 24.11.2018: Verhandlungen mit Großbritannien: Das Brexit-Chaos liefert die besten Argumente für Europa, Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 25.11.2018: Brexit-Abkommen beschlossen: Freunde bis an das Ende aller Tage, Die Zeit vom 25.11.2018: EU-Austritt: “Ein historischer Tag, der sehr zwiespältige Gefühle auslöst”, Die Zeit vom 25.11.2018: EU-Abkommen: Europäische Union billigt Brexit-Deal, Süddeutsche Zeitung vom 25.11.2018: Brexit-Sondergipfel: Geeint, aber traurig stimmen die EU-27 für den Austrittsvertrag, Süddeutsche Zeitung vom 25.11.2018: Brexit: Gewagtes Spiel mit hohem Einsatz, Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 25.11.2018: Juncker zu Brexit-Deal: “Wer ihn ablehnt, wird Sekunden später enttäuscht sein”, Süddeutsche Zeitung vom 25.11.2018: Wie Europa mit der Brexit-Zäsur umgeht, Der Spiegel vom 25.11.2018: Nach Billigung durch EU: Wie es beim Brexit weitergeht – die Szenarien, Der Spiegel vom 28.11.2018: Brexit-Plan B: Springt Norwegen den Briten bei?, Der Spiegel vom 28.11.2018: Warnungen vor Wirtschaftscrash: Die Brexit-Schrecken, Die Zeit vom 28.11.2018: Bank of England warnt vor schwerster Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten, Süddeutsche Zeitung vom 02.12.2018: Brexit: Großbritanniens Lebensader, Die Zeit vom 05.12.2018: Brexit: House of Chaos, Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 05.12.2018: Mays Handelsminister: “Unterhaus könnte britischem Volk den Brexit stehlen”, Handelsblatt vom 05.12.2018: Das sind die neun wichtigsten Akteure des Brexit-Dramas im Unterhaus, Die Zeit vom 09.12.2018: Gina Miller: “Großbritannien war einfach zu arrogant”, Die Zeit vom 10.12.2018: EuGH: Großbritannien darf Brexit-Erklärung einseitig zurücknehmen, Die Zeit vom 10.12.2018: Der EU-Verbleib ist nah – das No-Deal-Chaos auch, Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 10.12.2018: Das ist die Woche der Wahrheit für den Brexit, Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 10.12.2018: Brexit-Chaos: Jetzt ist alles denkbar, Der Spiegel vom 10.12.2018: Britisches Unterhaus: May verschiebt Brexit-Abstimmung, Süddeutsche Zeitung vom 10.12.2018: May verschiebt Brexit-Votum im Parlament, Der Spiegel vom 10.12.2018: Nach Verschiebung von Brexit-Abstimmung: Britisches Pfund fällt auf 20-Monatstief, Die Zeit vom 10.12.2018: Brexit: Es ist eine Farce, Der Spiegel vom 18.01.2019: Brexit, Trump & Co.: Globaler Siegeszug der Gaga-Politiker, Die Zeit vom 19.01.2019: Merkel wirbt für Kompromiss der EU mit Großbritannien, Der Spiegel vom 27.01.2019: Ziviler Einsatz: Großbritannien könnte bei ungeregeltem Brexit Armee einsetzen und Kampagne End The Chaos). Ein zweites Referendum sollte es schon deshalb geben, weil schließlich Nigel Farage selbst bereits vor dem Brexit-Referendum ein zweites Referendum forderte, damals noch vor dem Hintergrund dass das Referendum zu seinen Ungunsten ausgehen könnte. Heute will er davon zwar nichts mehr wissen, was aber nichts daran ändert, dass die Briten erst jetzt wissen worüber sie überhaupt abgestimmt haben und deshalb eine zweite Möglichkeit bekommen sollten die Situation zu bewerten. Letztlich ist dies auch im Interesse der Brexit- und Remain-Lager, zumal die Inselbewohner mit dem Brexit-Ergebnis viele Jahrzehnte leben müssen. Um so wichtiger ist die Vergewisserung, dass die Bevölkerung tatsächlich hinter der Brexit-Vereinbarung mit der EU steht (Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 04.12.2018: EuGH-Generalanwalt: Großbritannien kann den Brexit von sich aus stoppen, Die Zeit vom 04.12.2018: Europäischer Gerichtshof: Großbritannien könnte Brexit laut EuGH-Gutachter einseitig stoppen, Die Zeit vom 18.12.2018: Briten, stimmt noch mal ab, Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 19.12.2018: 100 Tage vor dem Austritt: EU beschließt Notfallplan für ungeregelten Brexit, Der Spiegel vom 13.01.2019: Brexit-Showdown: Gefesselt und gedemütigt, Süddeutsche Zeitung vom 15.01.2019: Interview am Morgen: Brexit “Die Stimmung wird immer gereizter”, Die Zeit vom 15.01.2019: Elmar Brok: “Nationalismus kann zu Krieg führen”, Der Spiegel vom 15.01.2019: Niederlage im Parlament: May scheitert krachend mit ihrem Brexit-Deal, Die Zeit vom 15.01.2019: Britisches Unterhaus: In der Sackgasse, ZDF heute vom 17.01.2019: Bundestag beschließt Gesetz für Brexit-Übergang, Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 27.01.2019: Stimmen einer Arbeiterstadt: Endstation Brexit, Der Spiegel vom 28.01.2019: Streit über Brexit: Umfrage offenbart Spaltung der britischen Gesellschaft und Süddeutsche Zeitung vom 28.01.2019: Brexit: Fragt das Volk). Bei aller berechtigten Kritik an Theresa May sollte man aber auch Jeremy Corbyn, den Chef der Labour Party, nicht aus der Verantwortung entlassen. Während May eigentlich aus dem “Remain”-Lager kommt, steht Corbyn hinter dem “Leave”-Lager und zwar deshalb, weil er die EU für ein “neoliberales Elitenprojekt” hält, auch wenn das viele Labour-Mitglieder und -Wähler nicht so sehen und den Brexit lieber abwenden würden, sodass das Königreich in der EU verbleiben kann. Corbyn interessiert dies nicht wirklich, zumal er obendrein noch Ambitionen hat britischer Premierminister zu werden und das mögliche Scheitern der May-Regierung als Anlass für Neuwahlen sieht. Die schweren und harten Folgen des Brexit für das Königreich nimmt er dafür billigend in Kauf (Die Zeit vom 17.01.2019: Jeremy Corbyn: Der Gescheiterte, Deutschlandfunk vom 17.01.2019: “Corbyn als Premier wäre eine Katastrophe”, Süddeutsche Zeitung vom 17.01.2019: Großbritannien: Über Nacht zum Buhmann, Die Zeit vom 22.01.2019: Europäische Union: Ohne Briten wird’s auch nicht besser und DW vom 03.02.209: Evakuierungspläne für Queen bei Brexit-Unruhen (das ist auch richtig so. Als bekennende Europäerin sollte sie nicht die Folgen der irrationalen Entscheidungen ihrer Untertanen tragen müssen), Süddeutsche Zeitung vom 07.02.2019: Corbyn fordert dauerhafte Zollunion mit der EU, Die Zeit vom 03.04.2019: Jeremy Corbyn: Er kann sich kaum mehr davonstehlen, Times of Israel vom 10.06.2019: Pompeo: US will ‘push back’ against Corbyn before he makes things hard for Jews, Jerusalem Post vom 10.06.2019: Campaign Against Antisemitism head to ‘Post’: Corbyn is an antisemite, Palestine Chronicle vom 09.074.2019: The Plot to Keep Jeremy Corbyn Out of Power).

Das britische Pfund ist 2016 auf einem historischen Tiefststand angekommen und erholt sich nur langsam, die Inflationsraten steigen, Löhne sinken, während die Wirtschaft nur noch in homöopathischen Dosen wächst (vor dem Brexit-Referendum waren die Wachstumsraten im Königreich die höchsten aller Industrieländer der Welt) und im Vergleich zum Durchschnittswert alleine 2018 mindestens 44 Milliarden Euro an ausländischen Direktinvestitionen verlieren wird, die Immobilienpreise sind durchgesackt, insbesondere Finanzdienstleister aus der City of London haben sich bereits neue Büros auf dem Kontinent gesucht, um auf diesem Weg den Zugang zum Binnenmarkt zu erhalten, aber auch das produzierende Gewerbe schaut mit großer Sorge auf die nach wie vor vollkommen unklaren Brexit-Regularien. Die Autoindustrie ist auf internationale Lieferketten angewiesen und hat bereits angekündigt Arbeitsplätze auf den Kontinent zu verlagern, um auf dem Weg die negativen Konsequenzen von Zollkontrollen und Zöllen abzufangen. Wegen den zu erwartenden kilometerlangen Lkw-Schlangen vor den Zollabfertigungen auf beiden Seiten des Ärmelkanals müssten eigentlich bereits entsprechend dimensionierte Zollabfertigungsterminals in den Häfen und am Eurotunnel aufgebaut werden. Geschehen ist dies bisher nicht. Lediglich Irland hat angekündigt mindestens 1.000 neue Stellen für Zöllner zu schaffen. Die EU hat inzwischen eine Warnung an die Bundesstaaten heraus gegeben. Die Länder sollen sich vorsorglich auf einen harten Brexit vorbereiten, weil es nicht ausgeschlossen sei, dass keine Vereinbarung zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich zustande kommt. Das Land liegt bisher auf Platz 3 der größten EU-Nettozahlerländer. Inzwischen stellen auch Brexit-Befürworter fest, dass es keine besonders kluge Entscheidung war auf Populisten und Demagogen herein zu fallen (Süddeutsche Zeitung vom 19.06.2018: Die Briten haben sich in eine politische Katastrophe manövriert, The Guardian vom 29.07.2018: Oh for the days when it was all Brussels’ fault!, Der Spiegel vom 03.08.2018: Notfallplanung: Britische Manager bereiten sich kaum auf Brexit vor, Der Spiegel vom 12.08.2018: Stimmung in Großbritannien kippt: 112 Brexit-Wahlkreise wollen jetzt doch lieber in der EU bleiben, Die Zeit vom 22.09.2018: Brexit: Verloren an der Nordsee, Handelsblatt vom 23.09.2018: Sieg der Hardliner – der Brexit lässt sich nicht mehr verhindern, Der Spiegel vom 18.10.2018: Brexit-Verhandlungen: Wie sich eine Nation zum Trottel macht, Der Spiegel vom 20.10.2018: London: Mehr als 500.000 Briten demonstrieren für zweites Brexit-Referendum, Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 20.10.2018: Mega-Demo zum Brexit: Die Hoffnung stirbt zuletzt, Die Zeit vom 21.10.208: Brexit: Britische Unternehmen wollen nur bis Dezember warten, Der Spiegel vom 22.10.2018: Brexit-Verhandlungen: Die EU muss hart bleiben, Die Zeit vom 13.11.2018: Großbritannien: EU veröffentlicht Brexit-Notfallplan, Der Spiegel vom 13.11.2018: Ausstiegsgespräche mit London: EU veröffentlicht Brexit-Notfallplan – falls die Verhandlungen scheitern, Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 13.11.2018: Europäische Union: Notfallplan für Scheitern von Brexit-Verhandlungen, Der Spiegel vom 28.11.2018: Analyse der Regierung: Brexit wird britischer Wirtschaft auf jeden Fall schaden, Die Zeit vom 06.02.2019: Donald Tusk: Brexit-Verfechter ohne Plan “verdienen besonderen Platz in der Hölle” (da kann man EU-Ratspräsident Donald Tusk nur zustimmen), Der Spiegel vom 06.02.2019: “Hölle”-Äußerung: Britische Ministerin fordert Entschuldigung von Donald Tusk, The Guardian vom 06.02.2019: ‘A special place in hell’: which Brexiters did Tusk have in mind?, Der Spiegel vom 06.02.2019: Vor Mays Brüsselreise: EU und Irland zelebrieren Brexit-Einigkeit, Süddeutsche Zeitung vom 11.02.2019: May treibt ein unverantwortliches Spiel, Spektrum.de vom 03.03.2019: Der unberechenbare Brexit, Die Zeit vom 10.03.2019: Großbritannien muss wieder groß denken, Der Spiegel vom 11.03.2019: Vor dem Brexit: Finanzfirmen ziehen 1,2 Billionen Pfund aus Großbritannien ab, Handelsblatt vom 11.03.2019: Mindestens 270 Finanzfirmen ziehen ihr Geschäft aus London ab, Der Spiegel vom 12.03.2019: Deutsche Brexit-Befürworter: Jung, pessimistisch, rechts, Der Spiegel vom 12.03.2019: Nur sechs von 40 Verträgen: Briten scheitern am Abschluss neuer Handelsabkommen, Der Spiegel vom Brexit-Widerruf: Wie die Briten die EU doch noch austricksen könnten, Der Spiegel vom 17.03.2019: Britische Dauerkrise: EU wappnet sich für den Fall, dass May stürzt, Der Spiegel vom 17.03.2019: Vor dritter Brexit-Abstimmung: Kleinbritannien, Süddeutsche Zeitung vom 18.03.2019: Der Brexit ist eine populistische Farce, Die Zeit vom 18.03.2019: Brexit: Mehr oder weniger Chaos, Die Zeit vom 18.03.2019: Brexit: Der neue Ernstfall, France24, 19 March 2019: Of Backstops, Brextremists and BOBs: A glossary of Brexit terms, Die Zeit vom 20.03.2019: Ratlos vor dem britischen Tollhaus, Handelsblatt vom 20.03.2019: Diese fünf Szenarien sind im Brexit-Poker möglich – und was davon die EU favorisiert, Der Spiegel vom 20.03.2019: EU-Austritt Großbritanniens: May beantragt Brexit-Aufschub bis Ende Juni, Die Zeit vom 20.03.2019: Brexit: Geht mit Gott, Die Zeit vom 21.03.2019: Harter EU-Austritt ließe Einkommen in Deutschland stark sinken, Der Spiegel vom 21.03.2019: Brexit-Hängepartie: Deutsche Wirtschaft fordert “klare Kante” gegenüber Briten, Der Spiegel vom 21.03.2019: Frust vor dem EU-Gipfel: Brüssels Brexit-Überdosis, Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 21.03.2019: Anti-Brexit-Petition: Über eine Million Briten zeigen May den Willen des Volkes, DW vom 21.03.2019: Angela Merkel: “Geregelter Brexit ist in deutschem Interesse”, Süddeutsche Zeitung vom 22.03.2019: Meinung am Mittag: Die EU geht geschlossen ins Endspiel, Süddeutsche Zeitung vom 22.03.2019: “Diese Krise ist eine britische”, Süddeutsche Zeitung vom 22.03.2019: Der Brexit hat die EU zusammengeschweißt, Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 23.03.2019: Mehr als vier Millionen Briten unterstützen Petition gegen Brexit, Der Spiegel vom 23.03.2019: Geheimplan für No-Deal-Brexit: Operation “Goldammer”, Handelsblatt vom 23.03.2019: Anti-Brexit-Demo: So nicht, Frau May!, Der Spiegel vom 23.03.2019: Massenprotest in London: Hunderttausende Briten fordern neues Brexit-Referendum, Der Spiegel vom 23.03.2019: Vermutlich kann es jetzt nur noch die Queen in Ordnung bringen, Der Spiegel vom 24.03.2019: Brexit und Gelbwesten: Falsche Wahrheiten, Der Spiegel vom 25.03.2019: “Zu gelassen”: EZB-Ratsmitglied warnt Finanzmärkte vor Brexit, Süddeutsche Zeitung vom 25.03.2019: Großbritannien: Brüssel rüstet sich für harten Brexit, Süddeutsche Zeitung vom 25.03.2019: Britisches Parlament erzwingt Abstimmung über Brexit-Alternativen, Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 26.03.2019: Ringen um den Brexit: Die Selbstermächtigung des Unterhauses, Die Zeit vom 27.03.2019: 16 Alternativen zum Brexit-Deal von Theresa May, Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 27.03.2019: Welcher Ausstieg darf es denn nun sein?, Der Spiegel vom 27.03.2019: Unterhaus lehnt alle Alternativen zu Mays Brexit-Deal ab, Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 28.03.2019: Finanzmärkte und Brexit: Trügerische Ruhe in Ratlosigkeit, Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 28.03.2019: Britische Presseschau: “Lebewohl dem ausnahmslos schlechtesten Premierminister”, Der Spiegel vom 29.03.2019: EU könnte Brexit-Aufschub verweigern: Jetzt stehen die Briten am No-Deal-Abgrund, Der Spiegel vom 29.03.2019: Hauspreise in England sinken erstmals seit 2012, Süddeutsche Zeitung vom 29.03.2019: Hochmut und Fall, Süddeutsche Zeitung vom 30.03.2019: Wirtschaftsentwicklung: Brexit-Pläne schaden deutschen Unternehmen schon jetzt, Der Spiegel vom 30.03.2019: Presseschau zum Brexit-Votum: “Britische Politik ist ein Varietétheater”, The National vom 31.03.2019: Brexit uncertainty shrinks UK economy and costs country £360m per week, The National vom 31.03.2019: The UK seeks post-Brexit free trade agreement with GCC, British minister says, Die Zeit vom 01.04.2019: Unterhaus stimmt über vier Brexit-Alternativvorschläge ab, Süddeutsche Zeitung vom 01.04.2019: Darum geht es heute im britischen Parlament, The Guardian vom 01.04.2019: This is no time for a compromise with Brexiters: there is no middle way, Süddeutsche Zeitung vom 01.04.2019: Britisches Unterhaus lehnt Zollunion und zweites Referendum ab, Der Spiegel vom 01.04.2019: Unterhaus kann sich auf keine Alternative einigen, Der Spiegel vom 02.04.2019: Brexit: May will EU um erneute Verlängerung der Austrittsfrist bitten, Der Spiegel vom 03.04.2019: Brexit-Sondierung zwischen May und Corbyn: Sie hat den Deal, er hat die Stimmen, Die Zeit vom 03.04.2019: Großbritannien: Am Abgrund, Times of Israel vom 03.04.2019: The EU and UK hypocrisy on Israel’s Golan stance (auch wenn der Beitrag Äpfel mit Birnen, Tomaten, Auberginen und Orangen vergleicht, dabei gleich in mehreren Punkten argumentativ ganz erheblich hinkt und von den tatsächlichen Realitäten abweicht, ist es aber doch interessant eine vollkommen andere Sichtweise auf den Brexit zu lesen), Der Spiegel vom 04.04.2019: Bei No-Deal-Brexit: Briten in Deutschland können in Ruhe Aufenthalt beantragen, Die Zeit vom 04.04.2019: Großbritannien: Der Brexit zerreißt die Parteien, Der Spiegel vom 06.04.2019: “Wie Abschiedsbrief vor dem Selbstmord” Bildungsminister warnt Tories vor Teilnahme an EU-Wahl, Der Spiegel vom 07.04.2019: Hardliner warnt vor Brexit-Aufschub: “Wir werden das schwierigste Mitgliedsland in der EU”, Der Spiegel vom 11.04.2019: Sondergipfel in Brüssel: EU verschiebt Brexit auf spätestens 31. Oktober, Süddeutsche Zeitung vom 11.04.2019: Sondergipfel: EU und May einigen sich auf Brexit-Verschiebung bis Ende Oktober, Der Spiegel vom 11.04.2019: Shitshow Brexit: Demokratie wird ohnehin überschätzt, Die Zeit vom 16.04.2019: Erschüttert über die britische Unprofessionalität und Naivität, The Guardian, 21 April 2019: Europe’s patience with bumbling Brexit Britain is remarkable, Süddeutsche Zeitung vom 24.04.2019: Die Briten sind Teil der Familie, Süddeutsche Zeitung vom 26.04.2019: Brexit, bitte melden, Die Zeit vom 29.04.2019: Eine Wahl, die Boris Johnson helfen könnte, Die Zeit vom 13.05.2019: Brexit treibt Firmen nach Deutschland, Der Spiegel vom 16.05.2019: Britisches Pfund fällt neunten Tag in Folge, Die Zeit vom 17.05.2019: Labour erklärt Brexit-Gespräche für gescheitert, Süddeutsche Zeitung vom 17.05.2019: Labour-Partei erklärt Brexit-Gespräche mit Regierung für gescheitert, Der Spiegel vom 21.05.2019: Premierministerin May will Parlament über Referendum zum Deal abstimmen lassen, Die Zeit vom 21.05.2019: Theresa May bietet Parlament Votum über zweites Brexit-Referendum an, Süddeutsche Zeitung vom 21.05.2019: May offen für neue Brexit-Volksabstimmung, Die Zeit vom 24.05.2019: Theresa May kündigt Rücktritt an, Der Spiegel vom 24.05.2019: Parteivorsitz und Regierungsamt: Premierministerin May kündigt Rücktritt für Juni an, Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 30.05.2019: Gericht lädt Boris Johnson wegen mutmaßlicher Lügen vor, jetzt.de vom 31.05.2019: Eileen ist Britin und hat einen irischen Pass beantragt, Die Zeit vom 01.06.2019: US-Präsident wirbt für Boris Johnson, Der Spiegel vom 01.06.2019: Brexit-Äußerungen: Corbyn verbittet sich Einmischung Trumps, Die Zeit vom 02.06.2019: Sadiq Kahn nennt Sprache von US-Präsident Trump faschistoid, Handelsblatt vom 02.06.2019: Trump empfiehlt Großbritannien harten Brexit noch in diesem Jahr, Der Spiegel vom 03.06.2019: Trumps Trip nach London: Pomp und Protest, Die Zeit vom 03.06.2019: Großbritannien: 250.000 Demonstranten bei Staatsbesuch von Donald Trump erwartet, Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 03.06.2019: Trump bei der Queen: Speziell rumpelnde Beziehungen, Süddeutsche Zeitung vom 03.06.2019: Innere Spaltung: Der Brexit zerfrisst Großbritanniens Demokratie, Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 03.06.2019: Zu Besuch im Königreich: Trump beschimpft Londons Bürgermeister, Der Spiegel vom 03.06.2019: Tweet aus der Airforce One: Trump bepöbelt Londons Bürgermeister vor Großbritannien-Besuch, Der Spiegel vom 03.06.2019: Staatsbesuch in Großbritannien: Queen empfängt Trump im Buckingham-Palast, Die Zeit vom 04.06.2019: Brexit: Donald Trump lobt Brexit und Theresa May, Der Spiegel vom 04.06.2019: Staatsbesuch: Großdemos in London gegen Donald Trump, Die Zeit vom 04.06.2019: Staatsbesuch in London: Baby-Trump is back, Süddeutsche Zeitung vom 04.06.2019: US-Präsident Trump und der Brexit: Ein Spalter zu Gast im gespaltenen Großbritannien, Der Spiegel vom 08.06.2019: Trumps Europa-Trip: Reise ins Ich, Der Spiegel vom 11.06.2019: Austrittsrechnung für Großbritannien: Die vier Probleme mit Johnsons Brexit-Drohung, Der Spiegel vom 13.06.2019: Brexit-Streit zwischen EU und Großbritannien: “Das Jüngste Gericht wäre zuständig”, Stern vom 16.06.2019: The Guardian, 16 June 2019: Neue Attacke auf Sadiq Khan: Trump: “London braucht so schnell wie möglich einen neuen Bürgermeister”, Der Spiegel vom 16.06.2019: Nachfolger von Theresa May: Die gefährlichen Versprechen der Brexiteers, BBC, 17 June 2019: Brexit uncertainty ‘hitting UK business investment’, The Guardian, 17.06.2019: Jeremy Hunt defends Donald Trump’s attack on Sadiq Khan, Die Zeit vom 18.06.2019: “Erwarten Sie bitte keine Logik in diesem Brexit-Fiasko”, Der Spiegel vom 27.06.2019: Brexit-Streit bei G20: Japan warnt Briten vor No-Deal-Szenario, Der Spiegel vom 06.07.2019: Ex-Geheimdienstchef: “Großbritannien erlebt einen politischen Nervenzusammenbruch”, Die Zeit vom 09.07.2019: Labour-Partei fordert zweites Referendum, Der Spiegel vom 09.07.2019: Zweites Brexit-Referendum: Labour will für EU-Verbleib werben, Der Spiegel vom 09.07.2019: Möglicher Premierminister: Bollwerk gegen Boris, Die Zeit vom 09.07.2019: Britischer Botschafter: Trump nennt Theresa Mays Ablösung “gute Nachricht”, Der Spiegel vom 09.07.2019: Nach Botschafter-Leak: Trump teilt gegen britische Regierung aus, Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 09.07.2019: Zweijahrestief: Darum verliert das britische Pfund immer weiter an Wert, Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 09.07.2019: Die Briten unterschätzen den Wert der EU, Der Spiegel vom 09.07.2019: Nach Depeschen-Leak: Trump wütend, weil May an Botschafter festhält, Politico vom 09.07.2019: British ambassador, now target of Trump’s ire, has D.C. wired, Die Zeit vom 10.07.2019: Kim Darroch: Britischer Botschafter in den USA tritt zurück (erstaunlich an dem ganzen Vorgang, neben dem Leak selbst, ist vor allem, dass sämtliche ehemaligen Mitglieder der Trump-Administration zu den gleichen Einschätzungen gelangt sind wie der britische Botschafter ohne das es dabei große Wellen gegeben hätte, zumal auch Unbeteiligte weltweit problemlos zu sehr ähnlichen Erkenntnissen kommen können, weil es offensichtlich ist oder wie man in den USA leicht sarkastisch sagen würde: “Thank you, Captain Obvious!”), Süddeutsche Zeitung vom 10.07.2019: Nach Trump-Kritik: Britischer Botschafter in den USA legt Amt nieder, Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 10.07.2019: Briten-Botschafter wirft hin: “Unmöglich, meine Rolle so auszufüllen, wie ich es mir wünschen würde”, Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 13.07.2019: BBC-Interview zum Brexit: Boris Johnson offenbart große Wissenslücken, Handelsblatt vom 17.07.2019: Boris Johnson treibt britisches Pfund in den Keller, Der Spiegel vom 18.07.2019: Brexit-Unterhändler Barnier: EU von Boris Johnsons “No-Deal”-Drohung unbeeindruckt, Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 18.07.2019: Parlament gegen Johnson: Aufstand gegen den No-Deal-Brexit, Die Zeit vom 18.07.2019: EU-Austritt: Bei No-Deal-Brexit müsste Großbritannien Milliardenschulden aufnehmen, Der Spiegel vom 20.07.2019: Brexit-Verhandlungen mit der EU: Was will Johnson?, Die Zeit vom 21.07.2019: Minister wollen aus Protest gegen Boris Johnson zurücktreten, Der Spiegel vom 22.07.2019: Tony Blair zum Brexit: “Die Menschen wollen nur noch, dass der Albtraum aufhört”, Die Zeit vom 23.07.2019: Großbritannien: Auf das Postfaktische folgt das Postpolitische, Der Spiegel vom 23.07.2019: Nächster britischer Premier Johnson: Ab morgen wird er Versprechen brechen, Die Zeit vom 23.07.2019: Britischer Premierminister: Boris Johnson wird Nachfolger von Theresa May, Der Spiegel vom 23.07.2019: Boris Johnsons Wirtschaftspolitik: “Fuck Business”, Hauptsache Brexit, Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 23.07.2019: Johnson neuer Tory-Chef: Kein Anlass für Optimismus, Handelsblatt vom 23.07.2019: Ausblick: Das sind Johnsons fünf größte Aufgaben in Downing Street, Süddeutsche Zeitung vom 23.07.2019: Johnsons letzter Streich, Handelsblatt vom 23.07.2019: Johnson ist ein politischer Scharlatan, seine Wahl markiert einen Wandel, Die Zeit vom 23.07.2019: Wie aus Alexander Boris wurde, Handelsblatt vom 23.07.2019: Make Britain great again: Das sind Boris Johnsons Pläne für Großbritannien, Süddeutsche Zeitung vom 23.07.2019: Boris Johnson – Weltkönig der Versprechen, Der Spiegel vom 24.07.2019: Brexit: Deutsch-britischer Handel schrumpft deutlich, Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 24.07.2019: Alles andere als irrwitzig, Die Zeit vom 24.07.2019: Brexit bremst den deutsch-britischen Handel aus, Süddeutsche Zeitung vom 24.07.2019: Brexit-Verhandlungen: Was die EU Johnson anbieten könnte, Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 24.07.2019: Presseschau zu Johnson: “Ein hoffnungsvoller Neubeginnn sieht anders aus”, Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 24.07.2019: Johnson und Trump: Brüder im Geiste, Wirtschaft des Vereinigten Königreichs, EU-Mitgliedschaftsreferendum im Vereinigten Königreich 2016, economic effects of Brexit, während sich der Hausmeister Ihrer Majestät Königin Elisabeth II. in den Kolonien, Donald Trump, vor Freude seine kleinen Hände reibt).

Jetzt wird es also spannend: Bojo ist nun tatsächlich neuer britischer PM geworden. Man darf gespannt sein, ob es ihm genauso wie seinem US-Vorbild Donnie gelingen wird die Staatsverschuldung des Königreichs (Obama hatte von Bush Jr. neben etwa 12 Billionen US-Dollar Schulden auch die Finanzkrise geerbt (Bush Jr. selbst fing bei knapp 6 Billionen Schulden an) und übergab an Trump eine florierende Wirtschaft samt rund 20 Billionen Schulden. Trump hat inzwischen weitere gut 5 Billionen drauf gelegt (Stand 2018) und sollte er eine zweite Amtszeit bekommen, werden sich die Staatsschulden wohl Richtung 30 Billionen entwickeln) in atemberaubende Höhen zu schrauben, um so die nächsten drei Generationen gegen die Wand zu fahren, weil statt Investitionen in öffentliche Belange statt dessen Schulden abgezahlt werden müssen, während das Volksvermögen in 10 Jahren auf dem Stand heute oder sogar darunter liegen wird. Für den Fall eines “no deal”-Brexits bliebe der Bojo-Regierung zunächst auch gar nichts anderes übrig, als sich bis zur Grenze allen Machbarens zu verschulden, um die sozialen Folgen des ungeregelten Brexits halbwegs abzufedern und flächendeckende Unruhen auf der Insel zu vermeiden. Da sind wir aber noch nicht. Bisher behauptet Bojo lediglich dass er pünktlich zu Halloween, am 31. Oktober 2019, das Vereinigte Königreich so oder so aus der EU stoßen wird. Bis dahin kann man die diversen Standardwerke “Volkswirtschaft für Dummies” (angereichert mit Wissen rund um internationale Handelsverträge/-abkommen und der Dauer bis solche Abkommen in der Regel geschlossen werden können) bemühen und sich selbst ausrechnen wo die britische Reise wohl hinführen könnte. Betrachtet man es mit Humor und als einen Wettbewerb zwischen Trump und Bojo, dann liefe es wohl auf eine vollmundige Ankündigung von Trump hinaus “Niemand auf diesem Planeten kann sein Heimatland wirtschaftlich, gesellschaftlich und (welt-)politisch so erfolgreich und nachhaltig schädigen, wie ich es kann!”, woraufhin man die Stimme von Bojo aus dem Hintergrund hört “Hold my beer!”.

Die Zeit vom 24.07.2019: Boris Johnson: Ganz der Alte, Der Spiegel vom 25.07.2019: EU in Sorge wegen Johnson: “Die Chancen für einen No-Deal-Brexit sind drastisch gestiegen”, Die Zeit vom 25.07.2019: Unterhaus: “Kein Land mit Selbstachtung würde diesem Deal zustimmen”, Süddeutsche Zeitung vom 25.07.2019: Johnson zum Brexit: Als wäre alles gar nicht so schwierig, Der Spiegel vom 25.07.2019: Johnson will Großbritannien zum “großartigsten Land der Erde” machen (die Tories stellen seit neun Jahren die britische Regierung und haben in dieser Zeit nicht viel Positives bewirkt. Die Bojo-Administration wird diese Bilanz ganz sicher nicht verbessern), Die Zeit vom 25.07.2019: Michel Barnier nennt Boris Johnsons Brexit-Forderungen “inakzeptabel”, Handelsblatt vom 25.07.2019: Boris Johnson sucht den Machtkampf mit dem Parlament, Der Spiegel vom 25.07.2019: Deutsche Abgeordnete im Unterhaus: “Wir lassen uns nicht einschüchtern!”, Süddeutsche Zeitung vom 25.07.2019: Brexit: EU weist Johnsons Forderungen als “inakzeptabel” zurück, Die Zeit vom 25.07.2019: Das Team No Deal, Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 25.07.2019: Zukunft Großbritanniens: Alles wird ganz großartig, Handelsblatt vom 25.07.2019: EU lässt Boris Johnson ins Leere laufen, Der Spiegel vom 25.07.2019: Neuer britischer Premier Johnson: Der blonde Bulldozer, Süddeutsche Zeitung vom 25.07.2019: Boris Johnson könnte an den moderaten Tories scheitern, Süddeutsche Zeitung vom 26.07.2019: Johnsons skrupelloser Berater, Süddeutsche Zeitung vom 26.07.2019: Junge Erwachsene aus Großbritannien: “Wir wussten, dass es so kommt. Trotzdem ist es furchtbar”, Handelsblatt vom 26.07.2019: Nigel Farage sammelt mit Trump-Unterstützern Spenden für den Brexit, Handelsblatt vom 26.07.2019: Verhandlungsexperte warnt: Diesen Fehler darf die EU mit Boris Johnson nicht machen, Handelsblatt vom 26.07.2019: Boris Johnsons Terminplan nährt Neuwahl-Spekulationen, Die Zeit vom 27.07.2019: Trump verspricht Johnson neues Handelsabkommen (und da geht es los: US-Produkte sollen den britischen Markt fluten. Gegenwehr nicht gestattet und “take back control” endgültig gescheitert), Süddeutsche Zeitung vom 27.07.2019: Erwarteter Brexit: Trump stellt Johnson neues Handelsabkommen in Aussicht, Handelsblatt vom 27.07.2019: Johnson fordert von EU Verzicht auf Backstop – und droht mit ungeregeltem Brexit, Die Zeit vom 28.07.2019: Britische Regierung trifft Vorbereitungen für No-Deal-Brexit, Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 29.07.2019: Neue britische Regierung: Freihandelsabkommen mit Washington hat oberste Priorität (für die interessanten Kräuter, die die Bojo-Administration offensichtlich raucht, würden wir uns auch interessieren), Der Spiegel vom 29.07.2019: PSA droht mit Abzug der Astra-Produktion aus Großbritannien, Handelsblatt vom 29.07.2019: Liz Truss: Diese Britin plant den großen Wirtschaftspakt mit Donald Trump, Der Spiegel vom 29.07.2019: Großbritanniens neuer Premier: Johnson stellt Bedingung für EU-Gespräche (lustiges Kerlchen :-D ), Deutschlandfunk vom 29.07.209: Boris Johnson in Schottland: Deutlicher Widerstand gegen den No-Deal-Brexit, Handelsblatt vom 29.07.2019: Pfund Sterling auf tiefstem Stand seit März 2017, Der Spiegel vom 29.07.2019: Johnsons Brexit-Kurs: Londoner Institut warnt vor Notfallsituation in Großbritannien, Handelsblatt vom 29.07.2019: Johnson verweigert Treffen mit EU-Regierungschefs – Brexit-Streit geht in die nächste Runde, ZDF heute vom 29.07.2019: Drohender Austritt ohne Deal – Chaos-Brexit: Wirtschaft in Sorge, Der Spiegel vom 29.07.2019: Angeblicher No-Deal-Kurs: Schottische Premierministerin nennt Johnsons Regierung “gefährlich” (es hängt natürlich auch davon ab, wie man “gefährlich” definiert. Im Fall eines “no deal”-Brexits würden die Chancen für die schottische Unabhängigkeit und die Wiedervereinigung der Republik Irland mit Nordirland expoentiell steigen und es sind nicht wenige auf beiden Inseln, die das als große Chance begreifen), Die Zeit vom 30.07.2019: Nicola Sturgeon unterstellt Boris Johnson No-Deal-Strategie, Der Spiegel vom 30.07.2019: Die Brexit-Fundamentalisten meinen es ernst, Süddeutsche Zeitung vom 30.07.2019: Johnson macht sich bereit für den Crash, Handelsblatt vom 30.07.2019: Boris Johnson brüskiert die europäischen Partner – und alarmiert die Märkte, Handelsblatt vom 30.07.2019: Johnson blitzt in Irland mit Forderung nach neuem Brexit-Deal ab, Die Zeit vom 30.07.2019: Britischer Premier will Bauern die Brexit-Sorgen nehmen, Die Zeit vom 31.07.2019: No Deal, Teil 2, Der Spiegel vom 31.07.2019: Ausland hat Investitionen in britische Autoindustrie “praktisch gestoppt”, Handelsblatt vom 31.07.2019: “Ein No Deal wäre der beste Deal für Großbritannien” (Economists for Free Trade, eine Pro-Brexit-Lobbyinitiative), Süddeutsche Zeitung vom 31.07.2019: Der BoJo-Effekt trifft das Pfund, Handelsblatt vom 31.07.2019: Johnsons Erpressungsversuch ist eine gnadenlose Selbstüberschätzung, Süddeutsche Zeitung vom 31.07.2019: Britische Firmen müssen sich aufs Schlimmste vorbereiten, Die Zeit vom 31.07.2019: Harsche Kritik an Boris Johnson bei Besuch in Belfast, Der Spiegel vom 31.07.2019: Ärger mit Schottland, Wales, Irland und den USA: Johnsons Ankunft in der Brexit-Realität, Süddeutsche Zeitung vom 31.07.2019: Johnson schlägt heftiger Widerstand in den Regionen entgegen, Handelsblatt vom 01.08.2019: Britische Regierung stellt mehr Geld für ungeregelten Brexit bereit, Der Spiegel vom 01.08.2019: Briten verdoppeln Budget für Chaos-Brexit, Deutschlandfunk vom 01.08.2019: Großbritannien wappnet sich gegen ungeregelten EU-Ausstieg, Süddeutsche Zeitung vom 01.08.2019: Briten verdoppeln Budget für No-Deal-Brexit, Handelsblatt vom 01.08.2019: Brexit-Sorgen und globale Wachstumsschwäche: Bank of England senkt Konjunkturprognose, Die Zeit vom 01.08.2019: Britische Industrie und Zentralbank mit Brexit-Sorgen, Die Zeit vom 01.08.2019: Vorsicht, Spaltpilz, Süddeutsche Zeitung vom 01.08.2019: Angst vor “No Deal”: Das Bild vom “easy peasy” Brexit bröckelt, Handelsblatt vom 02.08.2019: Eine kleine Wahl führt zu einem großen Rückschlag für Boris Johnson, Süddeutsche Zeitung vom 02.08.2019: Johnsons kaltes Kalkül, Die Zeit vom 03.08.2019: Boris Johnson: Ein Osmane in London, Der Spiegel vom 03.08.2019: Tory-Politikerin Patel: Britische Innenministerin will Angst und Schrecken verbreiten, Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 04.08.2019: London zündet den Brexit-Turbo, Die Zeit vom 05.08.2019: Dominic Cummings: Wenig Skrupel, viel Macht, Die Zeit vom 07.08.2019: “Es ist ein letzter verzweifelter Versuch, den Brexit zu retten”, Der Spiegel vom 07.08.2019: Sorge vor ungeregeltem Brexit: Pizza-Kette bunkert Zutaten, Handelsblatt vom 07.08.2019: Brexit-Gegner erwägen außergewöhnlichen Schritt, um Johnson zu stoppen, Süddeutsche Zeitung vom 08.08.2019: Feindliche Töne aus London, Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 08.08.2019: Johnson will im Zweifel rasche Neuwahl, Die Zeit vom 09.08.2019: Britische Wirtschaft schrumpft, Die Zeit vom 09.08.2019: Projekt Ungewissheit, Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 10.08.2019: Angst vor Chaos-Brexit: Britische Regierung bereitet Rettungsplan für Unternehmen vor, ZDF heute vom 10.08.2019: Bei Brexit ohne Abkommen: London plant Rettungspaket, Die Zeit vom 10.08.2019: “Operation Kingfisher” soll britische Unternehmen schützen, Reuters vom 09.08.2019: Großbritannien – USA überholen Deutschland als wichtigsten Importeur, Handelsblatt vom 12.08.2019: Jeder fünfte Brite wappnet sich vor No-Deal-Brexit mit Lebensmittelhortung, Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 12.08.019: Laut Sicherheitsberater Bolton: Vereinigte Staaten würden No-Deal-Brexit begeistert unterstützen, Handelsblatt vom 12.08.2019: USA würden harten Brexit “begeistert unterstützen”, Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 12.08.019: Das Pfund erreicht neue Tiefstände, Die Zeit vom 13.08.2019: Boris Johnson setzt laut Bericht auf Einlenken in letzter Minute, Süddeutsche Zeitung vom 13.08.2019: Die großen Versprechen des Boris Johnson, Der Tagesspiegel vom 13.08.2019: Johnsons Muskelspiele: London zieht Diplomaten aus EU-Gremien ab, Der Spiegel vom 14.08.2019: No-Deal-Brexit: Parlamentssprecher Bercow kündigt Johnson “Kampf bis zum letzten Atemzug” an, Der Spiegel vom 14.08.2019: Johnson wirft Abgeordneten “schreckliche Zusammenarbeit” mit EU vor, Die Zeit vom 14.08.2019: John Bercow will Unterhaus in Brexit-Entscheidung unterstützen, Süddeutsche Zeitung vom 14.08.2019: Wenn Spitzenforscher wütend werden, Der Spiegel vom 15.08.2019: Medienbericht: Bundesfinanzministerium rechnet offenbar mit ungeordnetem Brexit, Handelsblatt vom 15.08.2019: Berlin erwartet Chaos-Brexit – und hat die Vorbereitungen darauf fast abgeschlossen, Der Spiegel vom 15.08.2019: Widerstand gegen No-Deal-Brexit: Das sitzt er aus, Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 16.08.019: Vor dem G-7-Gipfel: Johnson soll nächste Woche Macron und Merkel besuchen.

Dieser Beitrag wird sporadisch ergänzt und erweitert.

Lesen Sie mehr auf VOLT Europa, United Europe, Pulse of Europe, Europäische Union: Brexit, Bundeszentrale für politische Bildung: Brexit, Deutschlandfunk: Brexit, DW: Brexit, Frankfurter Allgemeine Zeitung: Brexit, Handelsblatt: Brexit, Ostsee Zeitung: Brexit, Rheinische Post Online: Brexit, Süddeutsche Zeitung: Brexit, Spiegel: Brexit, Zeit Online: Brexit.



Übersicht EU-Beitragsserie:

ep-bro-europa-2018_a5_digital


White_Paper_on_the_future_of_Europe


25-rome-declaration.de



Das könnte Sie auch interessieren:

Diesen Beitrag teilen: (Vor Nutzung der Button Datenschutzregelungen beachten)

Der Badeort Arcachon am Atlantik

Der Badeort Arcachon am Atlantik

[caption id="attachment_149011" align="aligncenter" width="590"] Bassin d'Arcachon - Cabanes tchanquées © Karine Deydier[/caption][responsivevoice_button voice="Deutsch Female" buttontext="Diesen Beitrag vorlesen"]Arcachon ist eine französische Gemeinde mit 11.800 Einwohnern im Département Gironde in der Region Aquitanien. Sie ist die Unterpräfektur des gleichnamigen Arrondissement und Hauptort des gleichlautenden Kantons. Der Badeort am Atlantik liegt im Regionalen Naturpark Landes de Gascogne am südlichen Ufer des Bassin d’Arcachon etwa 70 km west-südwestlich von Bordeaux. S...

[ read more ]

Themenwoche Istanbul - Die İstiklal Caddesi

Themenwoche Istanbul - Die İstiklal Caddesi

[caption id="attachment_162301" align="aligncenter" width="590"] © CherryX/cc-by-sa-3.0[/caption][responsivevoice_button voice="Deutsch Female" buttontext="Diesen Beitrag vorlesen"]Die İstiklâl Caddesi ("Unabhängigkeitsstraße"), vormals Cadde-i Kebir bzw. Grande rue de Péra, ist eine der bekanntesten Straßen der türkischen Stadt Istanbul. Sie befindet sich im Stadtteil Beyoğlu und führt vom Tünel-Platz über den Galatasaray-Platz zum Taksim-Platz. Am Galatasaray-Platz liegt eine ehemalige kaiserliche Schule, das Galatasaray-Gymnasium (Galatasaray Lisesi). Den Namen İstiklâl Caddes...

[ read more ]

Das Weltwunder Projekt

Das Weltwunder Projekt

[responsivevoice_button voice="Deutsch Female" buttontext="Diesen Beitrag vorlesen"]Von den archäologischen Stätten von Pompeji bis zum Hiroshima Peace Memorial, Googles Weltwunder Projekt möchte die Wunder der modernen und der alten Welt zum Leben erwecken. Durch die Nutzung der Street-View-Technologie, hat Google die einzigartige Möglichkeit Benutzern auf der ganzen Welt das Weltkulturerbe näher zu bringen. Street View ist ein sehr beliebtes Feature von Google Maps, das bereits in Dutzenden von Ländern verfügbar ist. Es erlaubt Benutzern die ganze Welt virtuell in 360° Panor...

[ read more ]

Çeşme an der Ägäis

Çeşme an der Ägäis

[caption id="attachment_152103" align="aligncenter" width="590"] Çeşme © Brecht/cc-by-sa-2.5[/caption][responsivevoice_button voice="Deutsch Female" buttontext="Diesen Beitrag vorlesen"]Çeşme ist ein türkischer Ferienort mit 20.247 Einwohnern, etwa 100 Kilometer westlich von Izmir, und gleichzeitig ein Landkreis der Provinz Izmir. Der Name Çeşme (türkisch für Brunnen) leitet sich von der großen Zahl derselben ab. Viele Türken aus İzmir und İstanbul haben in Çeşme Ferienhäuser und verbringen ihre Wochenenden und einen Großteil der Sommermonate dort. Seit dem Bau einer ...

[ read more ]

Ponta Delgada, Hauptstadt der Azoren

Ponta Delgada, Hauptstadt der Azoren

[caption id="attachment_150909" align="aligncenter" width="590"] Marina de Ponta Delgada © flickr.com - Feliciano Guimarães/cc-by-2.0[/caption][responsivevoice_button voice="Deutsch Female" buttontext="Diesen Beitrag vorlesen"]Ponta Delgada (deutsch: Schmale Spitze) ist die Hauptstadt der Azoren auf der Insel São Miguel, aber auch der gleichnamige Regierungsbezirk im Süden und Westen der Insel. Hier ist der Sitz der Provinzialregierung und der Hauptort der 1976 gegründeten Universität der Azoren (Universidade dos Açores). Die Innenstadt besteht im Wesentlichen aus dem zentralen ...

[ read more ]

Das Museumsschiff Nippon Maru

Das Museumsschiff Nippon Maru

[caption id="attachment_172147" align="aligncenter" width="590"] Nippon Maru Memorial Park © Captain76/cc-by-sa-3.0[/caption][responsivevoice_button voice="Deutsch Female" buttontext="Diesen Beitrag vorlesen"]Die Nippon Maru (dt. Schiff Japan) ist eine Viermastbark aus Stahl, die heute als Museumsschiff in einem umgebauten Dock vor dem Yokohama Maritime Museum (Yokohama maritaimu myūjiamu), Japan liegt. Sie wurde in der Kawasaki-Werft in Kōbe unter der Baunummer 557 als Segelschulschiff für die Schule der Handelsmarine gebaut und lief am 27. Januar 1930 vom Stapel. Entworfen wurde ...

[ read more ]

Cricket

Cricket

[caption id="attachment_164841" align="aligncenter" width="590"] © flickr.com - Pulkit Sinha/cc-by-sa-2.0[/caption][responsivevoice_button voice="Deutsch Female" buttontext="Diesen Beitrag vorlesen"]Cricket ist eine Mannschaftssportart, die vor allem in den Ländern des Commonwealth sehr beliebt und in einigen Ländern auch Nationalsport ist. Cricket dürfte die einzige Sportart sein, in der es offizielle Mittags- und Teepausen (Lunch und Tea) gibt. Die Mittagspause dauert 40 Minuten und die Teepause 20 Minuten. Beim Cricket dreht sich alles um das Duell zwischen dem Werfer (Bowler) und dem S...

[ read more ]

Elvis Presleys Graceland in Memphis

Elvis Presleys Graceland in Memphis

[caption id="attachment_200838" align="aligncenter" width="590"] © PaddyBriggs[/caption][responsivevoice_button voice="Deutsch Female" buttontext="Diesen Beitrag vorlesen"]Graceland ist das vormals von Elvis Presley bewohnte Anwesen im Stadtteil Whitehaven im Süden von Memphis, Tennessee. Es ist nach Stephen C. Toofs Tochter, welche die Farm 1894 von ihrem Vater erbte, benannt. Der Musiker bezog das Haus im Frühjahr 1957. Am 16. August 1977 wurde er in Graceland tot in seinem Badezimmer aufgefunden und später auf dem Gelände des Anwesens beerdigt. 1982 wurde die Stätte von Presle...

[ read more ]

Return to Top ▲Return to Top ▲
Giant Panda © flickr.com - Chen Wu/cc-by-2.0
Themenwoche China

Die Volksrepublik China, allgemein als China bezeichnet, ist ein am 1. Oktober 1949 gegründeter sozialistischer Staat in Ostasien. Mit rund...

Chittenden County Trust Company Building © Beyond My Ken/cc-by-sa-4.0
Burlington in Vermont

Burlington ist mit 42.000 Einwohnern die größte City des US-Bundesstaates Vermont und Sitz der Countyverwaltung (Shire Town) vom Chittenden County....

Typical azulejo facades © Andreas Trepte/cc-by-sa-2.5
Aveiro, das Venedig von Portugal

Aveiro ist die Hauptstadt des Distrikts Aveiro im Norden von Portugal. Die Stadt liegt an der Küste des Atlantischen Ozeans...

Schließen