Die Europäische Freihandelsassoziation: Gute Reise!

Samstag, 9. März 2019 - 11:00 (CET/MEZ) Berlin | Author/Destination:
Category/Kategorie: Editorial, Europäische Union, Allgemein, UNESCO-Welterbe

© efta.int

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Die Europäische Freihandelsassoziation (EFTA) ist eine am 4. Januar 1960 in Stockholm (Schweden) gegründete Internationale Organisation. Ziel war die Förderung von Wachstum und Wohlstand ihrer Mitgliedstaaten und die Vertiefung des Handels und der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen den westeuropäischen Ländern wie auch der Welt insgesamt. Gleichzeitig sollte sie ein Gegengewicht zu den Europäischen Gemeinschaften bilden. Nach ihrem Übereinkommen (geändert 2001) stellt die EFTA eine in ihrem Anwendungsbereich begrenzte Freihandelszone zwischen ihren Mitgliedern ohne weitere politische Ziele dar. Seit 1995 gehören ihr nur noch Island, Liechtenstein, Norwegen und die Schweiz an. Mit Ausnahme der Schweiz bilden diese Länder zusammen mit jenen der Europäischen Union den Europäischen Wirtschaftsraum.

Inhalt


Reykjavik © flickr.com - Bjørn Giesenbauer/cc-by-sa-2.0

Reykjavik © flickr.com – Bjørn Giesenbauer/cc-by-sa-2.0

Island
Island ist ein Inselstaat im Nordatlantik. Er zählt zu Nordeuropa. Die Insel ist vulkanischen Ursprungs; über 11% der Landesfläche besteht aus Gletschern. Die Bevölkerungsdichte beträgt lediglich 3 Einwohner pro Quadratkilometer. Ferner leben rund Zweidrittel der Bevölkerung im Verdichtungsraum der Hauptstadt Reykjavík. Das Land beherbergt 2 Welterbestätten.

Der Tourismus spielt eine große Rolle in der isländischen Wirtschaft. Beliebt sind die Natur, insbesondere die Gletscher, der Reittourismus und andere Aktivitäten. Während das Land im Jahre 2000 noch von 302.900 ausländischen Touristen besucht wurde, waren es 2014 bereits 998.600, womit sich die Zahl in diesem Zeitraum mehr als verdreifacht hat. Von 2014 auf 2015 stieg die Touristenzahl sprunghaft auf 1.289.140 an. Die Besucherstatistik 2015 für Reisende, die Island über den Flughafen Keflavík besucht haben, wird von Reisenden aus den USA angeführt (242.805), es folgen unter den einzeln aufgeführten Herkunftsländern das Vereinigte Königreich (241.024) und Deutschland (103.384), wobei neben anderen einzeln genannten Ländern auch 231.851 Personen unter “andere” zusammengefasst wurden. Der Tourismus ist in den letzten Jahrzehnten für Island zu einer immer wichtigeren Quelle für Deviseneinnahmen geworden. Der Anteil an den Exporterlösen liegt bei dieser Branche mit Stand 2015 bei 31% und übertrifft damit die isländische Fischereiwirtschaft und Aluminiumindustrie. 2010 waren es noch 18,8%. Während im Jahr 1950 noch rund 4000 Besucher nach Island kamen, stieg die Zahl auf etwa 190.000 im Jahr 1995. Seit Mitte der 1990er Jahre nimmt der Touristenstrom jährlich in großem Maße zu. Im Jahr 2000 zählte man mit über 300.000 Reisenden erstmals mehr Touristen, als Island damals Einwohner hatte. Zugleich stieg auch die Zahl der Übernachtungen in Hotels und Gästehäusern sowie auf Bauernhöfen auf dem Land deutlich (Tourismus in Island und Wandern in Island).

Der Ursprung der isländischen Besiedlung geht auf die Wikinger zurück. Man stellt sich die Wikinger als wilde Krieger vor, aber sie waren auch Bauern, Handwerker, Kaufmänner und Politiker. Dank der Dichter und Künstler können wir uns heute noch ein gutes Bild von ihnen machen. Ebenso von der Landschaft und den Naturkräften denen sie trotzen mussten. In den kurzen Sommermonaten musste alles unternommen werden, um das Überleben im Winter zu sichern. Es gab nur wenig fruchtbaren Boden, die vorhandenen Bäume wurden als Bau- und Brennmaterial geschlagen. Dies zog weitreichende Erosionen mit sich. Trotzdem entstanden an den langen Wintertagen zahlreiche Sagas, Helden- und Götterberichte. Die “Edda” und “Saga” zählen zu den Berühmtesten. Bedingt durch die relative Isolation der Insel hat sich die Sprache über die Jahrhunderte nur wenig geändert. Noch heute werden “moderne” Wörter umschrieben. So heißt z. B. Computer tölva, ein Mischwort aus tala (Zahl) und völva (Prophetin). Telefon wurde zu Sími (Faden), der Hubschrauber ist ein þyrla (Wirbler) und ein Flugzeug þota (Sausender). Sehr viel hat sich im Laufe der Zeit nicht geändert. Im Winter wird näher zusammengerückt. Es finden zahlreiche Betriebsfeste und Vereinsfeierlichkeiten statt. Das Weihnachtsfest wird jedoch strikt innerhalb der Familie gefeiert. Ungefähr im Februar wurden vor vielen Jahrhunderten die Notvorräte angebrochen. Þorrablót ist dementsprechend heute auch noch ein Fest, wo viele althergebrachte Spezialitäten auf den Tisch kommen. Danach fängt das Warten auf den Frühling an. Heute verfügt Island über eine rege Kulturszene. Statistisch gesehen schreibt jeder Isländer im Leben wenigstens ein Buch. Die isländische Literatur ist bis heute ein Leitmedium des Landes. Literarische Titel erlangen nicht selten eine Auflage von 1.000 Exemplaren je Werk. Island gilt als eines der Länder mit den höchsten Umsatzquoten bei den öffentlichen Bibliotheken. Der Anteil der Analphabeten in der Bevölkerung liegt bei unter einem Prozent. Am Wochenende spielen so viele Bands und Musiker in den Kneipen Reykjavíks, dass man sich fragt, wo die alle herkommen.

Island ist für seine besondere Badekultur bekannt. Heiße Quellen wurden schon im Mittelalter zum Erholen und Baden genutzt, wie man zum Beispiel den Sagas entnehmen kann. Man hat auch einige noch erhaltene gefunden, wie zum Beispiel das Snorralaug in Reykholt oder das Gvendarlaug. Heute gibt es allein in Reykjavík sieben Freiluft-Thermalbäder, auch auf dem Lande finden sich zahlreiche Thermal-Freibäder. Das Freiluftbad Blaue Lagune bei Grindavík ist mittlerweile zu einer touristischen Sehenswürdigkeit geworden. Viele Privathäuser und Hotels sowie die zahlreichen Schwimmbäder verfügen über eigene, künstlich angelegte “heiße Quellen”, die sogenannten Hot Pots.

Elfen, Trolle & Co.: Diese Luftgestalten und ähnliche Gesellen sollte man in Island nie und nimmer außen vor lassen. Es sind sogar offizielle Anlaufstellen bei den Behörden vorhanden, um die Interessen des “verborgenen Volkes” zu wahren. Es gibt Straßen, an denen zwischen zwei Häusern ein Felsbrocken mit eigener Hausnummer steht. Hier wohnen Elfen. Wenn man sie verärgert, kann es passieren, dass man nicht mehr froh wird. Auch ein isländischer Regierungschef sagte dazu: “In meiner Gegend, aus der ich stamme, glauben wir nicht an Elfen. Aber an Trolle. Nur sieht sie nicht jeder.” Im Endeffekt kann man es umdeuten als den Respekt der Isländer vor der Natur. Das muss allerdings jeder für sich selber erleben und umsetzen. Island ist in den folgenden Regionen organisiert:

  • Der Südwesten: Beinhaltet das südwestliche Vesturland (Westland) sowie das westliche Suðurland (Südland). Hier hat Island seine größte Bevölkerungsdichte, v.a. bedingt durch die Hauptstadt. Im so genannten “Goldenen Zirkel” liegen auch einige der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten.
  • Der Nordwesten: Besteht aus dem nördlichen Vesturland, den Vestfirðir (Westfjorden) und Norðurland Vestra (westliches Nordland). Vestfirðir ist einer der isoliertesten Teile Islands, da die Ringstraße an ihnen vorbei führt. Vor allem für Vogelliebhaber ist es wahrscheinlich die wichtigste Region Islands. Viele isländische Sagen haben hier ihren Ursprung.
  • Der Nordosten: Die Bezirke Norðurland Eystra (östliches Nordland) und der nordöstliche Teil von Austurland (Ostland) zählen hierzu. Das Klima ist hier wesentlich trockener als z.B. im Südwesten, der Sommer ist wärmer und der Winter etwas kühler.
  • Der Südosten: Hierzu gehört das südliche Austurland und das östliche Suðurland. Das Land der Superlative: weißes Eis, grünes Gras und ganz schwarzer Sand. Umrahmt von hohen Bergen und tiefen Fjorden.
  • Hochland: Diese Region zieht sich über alle Bezirke, bis auf die Vestfirðir. Das Landesinnere besteht aus Felswüsten, zerklüfteten Gipfeln, Gletschern, Vulkanen, versteckten Tälern und heißen Fumarolen. Es ist eine ehrfurchtsgebietende, unangetastete Wildnis. Hier kommt man nur über Pisten wie die Kjölur oder Sprengisandur hin.

Die größten Städte sind:

Weitere Reiseziele sind:

  • Vestmannaeyjar-Inseln: Kleine Insel-Gruppe südlich von Island, gerne besucht wegen ihrer Vogelwelt. Es gibt zahlreiche Tagestouren-Anbieter. Und auf der Hauptinsel liegt sogar eine kleine Stadt mit rund 4000 Einwohnern.
  • Grímsey: Kleine Insel mit hundert Einwohnern nördlich des Festlandes, nördlichster Teil Islands. Interessant wegen der Vogelwelt, bei Touristen besonders beliebt, weil sie genau auf dem Polarkreis liegt, den man auf der Landepiste überquert. Es gibt Flüge u.a. von Akureyri und Reykjavík und Fähren von Dalvík.
  • Mývatn: See im Norden, bekannt durch und benannt nach den gigantischen Mückenschwärmen. Direkt am See oder in der weiteren Umgebung liegen aber auch einige der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Islands, z.B. die Pseudokrater, die Wasserfälle Goðafoss oder Dettifoss oder die Solfatare (Schwefelquellen) von Námaskarð. Dadurch ist der Mývatn nach Reykjavík das zweitwichtigste Touristenziel Islands.
  • Jökulsárlón: ist der größte Gletschersee Islands, verkehrsgünstig im Osten an der Ringstraße gelegen. Mit Amphibienfahrzeugen kann man zwischen beeindruckenden Eisbergen die Gletscherlagune am Vatnajökull erkunden.
  • Bláa Lónið auch als Blaue Lagune bekannt. Ganzjährig geöffnetes geothermales Freibad zwischen Flughafen Keflavík und Reykjavík gelegen (rund 40 km südwestlich von Reykjavík Stadtmitte).
  • Grönland: Von Reykjavík aus werden ganzjährig verschiedene Touren nach Grönland angeboten. Im Sommer auch als Tagestour, sonst über mindestens 2 Tage.
  • Färöer: Die Inseln liegen mehr als 500 km Seeweg südöstlich von Island und gehören nicht mehr zum Staat. Die von Dänemark kommende Fähre macht hier im Wochenrhythmus Station.
  • Jökulsárgljúfur-Nationalpark im Nordosten, seit 2008 Teil des Vatnajökull-Nationalparks.
  • Skaftafell-Nationalpark im Südosten, seit 2008 Teil des Vatnajökull-Nationalparks.
  • Snæfellsjökull-Nationalpark im Nordwesten.
  • Vatnajökull-Nationalpark (Vatnajökulsþjóðgarður), größter Nationalpark mit dem Gletscher Vatnajökull.
  • Þingvellir-Nationalpark im Südwesten.

Bedingt durch den Vulkanismus wächst die Insel um ca. 1,5 cm jährlich. Der Vulkangürtel durchzieht Island von Südwesten nach Nordosten. Die Breite des Gürtels beträgt im Süden ca. 60 km und verengt sich im Norden auf ca. 20 km und bedeckt etwa ein Viertel des Landes. Der südwestliche Teil des Landes mit Reykjavík ist Nordamerika und wenn man in Keflavík aus dem Flugzeug steigt, betritt man amerikanischen Boden. Die andere Seite dieser Kontinentalplatte ist der San-Andreas-Graben. Der östliche Landesteil liegt auf der europäischen Platte. Von Touristenführern gerne vorgeführte Erdspalten mit dem Hinweis, mit einem Schritt könne man von Europa nach Amerika gehen, sind etwas Etikettenschwindel, die Bruchstelle der Kontinente ist mehrere Kilometer breit. Übrigens sind nicht alle Felskanten die Grenzen zwischen den Kontinenten, auch wenn man sie gerne damit verwechselt. Da Island sich allmählich aus dem Meer erhoben hat, gibt es im Landesinneren etliche ehemaligen Steilküsten, die heute wie die Bruchstellen der Kontinente aussehen. Die Auswirkungen des Vulkanismus begegnen dem Touristen tagtäglich: Wasserdampf, der aus der Erde quillt, gab vielen Stellen in Island den Namen. Reyk bedeutet Rauch oder Dampf und Reykjavík ist beispielsweise die dampfende Bucht. Schon die ersten Siedler nutzten das heiße Wasser welches an die Oberfläche tritt und heute werden die geothermischen Quellen zur Energiegewinnung genommen.

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Vaduz Castle © Michael Gredenberg/cc-by-sa-3.0

Schloss Vaduz © Michael Gredenberg/cc-by-sa-3.0

Liechtenstein
Liechtenstein ist ein sehr kleines Land mit 38.000 Einwohnern mitten in Europa. Man kann es nur über eines seiner beiden Nachbarländer erreichen, Österreich und die Schweiz. Das Land ist Teil eines langgestreckten Tals entlang des Alpenrheins. Der Rhein selbst bildet die westliche Grenze Liechtensteins. Die östliche Hälfte des Landes ist Gebirge und führt nach Österreich. Vor allem die Landschaft zieht Touristen an, sowie der Umstand, dass man ein winziges, aber sehr stolzes souveränes Land besucht. Die Hauptstadt Vaduz ist ein Dorf mit etwa 5000 Einwohnern entlang eines Felshanges; über ihr thront das Schloss des regierenden Fürsten (Burgen und Schlösser in Liechtenstein). Das wohlhabende Land ist in vielerlei Hinsicht an die Schweiz angelehnt. So zahlt man mit Schweizer Franken und ist Teil des Schengen-Raums, aber nicht der Europäischen Union.

Liechtenstein ist ein erfolgreicher Wirtschaftsstandort und hat eine der höchsten Industriequoten der Welt mit rund 41 % der Bruttowertschöpfung aus der Industrie und dem warenproduzierenden Gewerbe. Seit 1923 gibt es einen Zollanschlussvertrag mit der Schweiz. Zudem wurde in jener Zeit der Schweizer Franken als liechtensteinisches Zahlungsmittel eingeführt. Wirtschaftlich wirkten sich diese Schritte sehr positiv aus, wobei der eigentliche Aufschwung Liechtensteins erst nach dem Zweiten Weltkrieg einsetzte.

Der Tourismus ist im Vergleich zu den anderen Wirtschaftssektoren nur von geringerer Bedeutung. Der wichtigste Ferienort ist dabei Malbun, welcher sowohl im Winter, als auch im Sommer zahlreiche Gäste anlockt. Generell wird dabei in Liechtenstein zwischen dem Tourismus im Alpengebiet und jenem im Rheintal unterschieden. Während beim ersteren die sportliche Betätigung im Mittelpunkt steht (z.B. Wandern), sind im Tal vor allem der Kultur- und Geschäftstourismus von Bedeutung. Das Nachtleben in Liechtenstein ist relativ dünn besiedelt. Es gibt jedoch einige Bars und Diskotheken. Am meisten läuft grundsätzlich in der Hauptstadt Vaduz, wobei die Möglichkeiten begrenzt sind und Lokale und Restaurants teils ein Rauchverbot haben.

Das enge Nebeneinander von dörflichen Traditionen und einem intensiven internationalen Austausch bildet die Grundlage für das Liechtensteiner Kulturleben. Träger von Theater und Musik sind in erster Linie verschiedene Vereine. Die bedeutendsten Vertreter davon sind die Operettenbühne Balzers, die Operettenbühne Vaduz, die Liechtenstein Musical Company und der Opern Verein Vaduz. Alle vier genannten Vereine führen in der Regel jeweils im Zweijahresrhythmus eine neue Produktion auf. Seit 1983 besteht die Big Band Liechtenstein. Das Theater am Kirchplatz (TaK) in Schaan ist das bedeutendste Theater in Liechtenstein. Seit Oktober 2003 gibt es in Vaduz ausserdem das Theater Schlösslekeller, wo das «Liechtensteiner Gabarett» (LiGa) jährlich ein neues Programm aufführt. Der 1978 gegründete P.E.N.-Club Liechtenstein versammelt internationale Persönlichkeiten im wohl bekanntesten internationalen Autorenverband der Welt. Der Club vergibt Preise, Stipendien und veranstaltet Lesungen.

Das Kunstmuseum Liechtenstein ist das staatliche Museum für moderne und zeitgenössische Kunst in Vaduz. Das von den Architekten Meinrad Morger, Heinrich Degelo und Christian Kerez entworfene Gebäude wurde im Jahr 2000 vollendet. Die Sammlung des Museums umfasst internationale moderne und zeitgenössische Kunst aus dem Zeitraum vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Ausserdem werden regelmässig Sonderausstellungen mit Werken aus den Sammlungen des Fürsten von Liechtenstein gezeigt. Grosse Bedeutung besitzt ausserdem das Liechtensteinische Landesmuseum, das im Jahre 2003 nach umfassender Renovation neu eröffnet wurde und die Geschichte sowie die Landes- und Naturkunde Liechtensteins präsentiert. Zu den weiteren Museen (Museen in Liechtenstein) gehören das «Postmuseum» sowie verschiedene Ortsmuseen, darunter beispielsweise der Gasometer, ein Kulturzentrum der Gemeinde Triesen.

Im Winter wird in der Gebirgsregion um Malbun Wintersport betrieben. Im Ski alpin hat Liechtenstein einige Erfolge vorzuweisen. Der Höhepunkt war – abgesehen von diversen Weltcup-Siegen –, als die Liechtensteinerin Hanni Wenzel zwei Goldmedaillen und eine silberne bei den Olympischen Spielen in Lake Placid im Winter 1980 gewann. Ausserdem haben sie und ihr Bruder Andreas Wenzel im Jahre 1980 jeweils den Gesamtweltcup gewonnen – dies als einziges Geschwisterpaar in der Geschichte des alpinen Skiweltcups. Dazu kommt noch eine bronzene Medaille von den Olympischen Winterspielen in Innsbruck. Andreas Wenzel gewann 1980 in Lake Placid eine silberne und 1984 in Sarajevo eine bronzene Olympiamedaille. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts erzielte Marco Büchel verschiedene Erfolge. Gegenwärtig ist Tina Weirather (Tochter von Hanni Wenzel und Harti Weirather) die bekannteste und erfolgreichste Skifahrerin des Landes. Liechtenstein ist in der inoffiziellen Statistik «Olympische Medaillen pro Einwohner» die erfolgreichste Nation überhaupt. Erfolgreiche Langläufer waren Markus Hasler und Stephan Kunz.

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Oslo - Aker Brygge with City Hall © flickr.com - dalbera/cc-by-2.0

Oslo – Aker Brygge mit dem Rathaus © flickr.com – dalbera/cc-by-2.0

Norwegen
Norwegen liegt auf der Skandinavischen Halbinsel und grenzt im Osten an Schweden und im Nordosten an Finnland und Russland. Die Wirtschaftszone Norwegens grenzt in der Nordsee im Süden an Dänemark und im Westen an das Vereinigte Königreich (Schottland). Das Land beherbergt 8 Welterbestätten.

Die eindrucksvolle Natur lockt jedes Jahr Touristen nach Norwegen. 2016 besuchten 5,3 Millionen Touristen das Land und gaben 5,2 Mrd. US-Dollar aus. Das Nordkap und der Geirangerfjord gehören zu den meistbesuchten Touristenattraktionen des Landes. Die traditionelle Postschifflinie entlang der Westküste, die Hurtigruten, hat sich zu einem Touristenmagneten entwickelt. Für Straßenreisende wurden die Norwegischen Landschaftsrouten konzipiert. Wer von Oslo aus nach Bergen, also an die Westküste fährt, durchquert die Provinz Telemark. Von den Straßen oder der Strecke der Bergenbahn, die Höhen von mehr als 1000 Meter über dem Meeresspiegel erreichen, lassen sich dort selbst im Hochsommer die schneebedeckten Gipfel in wenigen Metern Entfernung betrachten. Neben dem bekannten Holmenkollen mit seinen Skisprungschanzen und dem Olympia-Ort Lillehammer weist Norwegen, das als die Wiege des Skilaufes gilt, viele attraktive Skigebiete auf. Der nördlich von Dombås gelegenen Hochgebirgspark Dovrefjell, mit dem 2286 Meter hohen Berg Snøhetta ist nicht nur ein ausgezeichnetes Wander- und Wintersportgebiet, sondern auch eine der wenigen Regionen Europas, in der es noch freilebende Moschusochsen gibt. Besonders beliebt bei Alpinisten ist das Gebirge Jotunheimen mit den beiden höchsten Berggipfeln des Landes, Galdhøpiggen und Glittertind. Außerdem der westlich davon gelegene Nationalpark mit dem größten zusammenhängenden Kontinentalgletscher Jostedalsbreen. Trekkingtouren können tagelang durch die bergige Tundrenlandschaft des Hochplateaus Hardangervidda unternommen werden. Die Insel Røst auf den Lofoten beherbergt mit rund 2,5 Millionen Brutvögeln den größten Vogelfelsen Norwegens. Weit weniger Vögel brüten auf der südwestlich von Ålesund gelegenen Vogelinsel Runde. Diese Insel ist mit Brücken mit dem Festland verbunden und für Touristen und Wissenschaftler leicht zu erreichen.

Norwegen gehört zu den größten Fischerei-Nationen der Welt. Die norwegische Fischereizone reicht bis zu den Bänken von Neufundland. Gefangen werden vorwiegend Dorsch, Hering, Schellfisch, Makrele und Garnelen. Daneben hat in den vergangenen 20 Jahren die Fischzucht in sogenannten Aquakulturen an Bedeutung erlangt. Vor allem Lachs und Kabeljau werden dort gezüchtet. Fisch und Fischprodukte nehmen 5,3 % des Gesamtexports des Landes ein und sind somit der viertgrößte Exportartikel, nach Öl, Gas und Metall. Stockfisch ist ein traditionell bedeutendes Exportgut Norwegens.

Norwegen besteht aus 19 fylke (Provinzen), die wiederum in 428 Kommunen unterteilt sind. Zusätzliche Provinzen sind die Hauptstadt Oslo, die aber keinen eigenständigen Regierungsbezirk bildet, und die Inselgruppe Svalbard, die als Sonderterritorium weitgehende Selbstverwaltungsrechte hat. Die 19 Fylke mit Oslo werden zu folgenden Landesteilen (landsdeler) zusammengefasst:

Die 20 größten Städte und Kommunen des Landes sind:

  • Oslo – die Hauptstadt und zugleich größte Stadt des Landes, mit zahlreichen Museen von nationaler und internationaler Bedeutung, Sitz des norwegischen Parlaments, des Königs und des Friedensnobelpreiskommitees, das alljährlich am 10. Dezember im Osloer Rathaus den Friedensnobelpreis verleiht.
  • Bergen – altes Handelszentrum der Hanse, dessen alte Holzhäuser der tyskebrygge Teil des UNESCO-Weltkulturerbes sind. Darüberhinaus bietet die zweitgrößte Stadt eine reichhaltige Kultur- und atemberaubende Naturlandschaft. Außerdem ist Bergen der Starthafen der legendären Hurtigruten, des norwegischen Postschiffdienstes.
  • Stavanger – Fisch und Erdöl haben diese Stadt reich gemacht. Stavanger hat in den letzten Jahren Trondheim als drittgrößte Stadt abgelöst. Trotz der unübersehbaren Prägung durch die Erdölindustrie rund um die neuen Hafenanlagen zeigt sich Stavanger im alten Ortskern, im Gamle Stavanger, mit seinen weißgestrichenen Holzhäusern, den schmalen Gassen und dem historischen Ambiente von vor 200 Jahren als äußerst sehenswert.
  • Trondheim – einst Hauptstadt von Norwegen und heute ein bedeutendes Technologiezentrum. Die Stadt besitzt die größte und wichtigste Kathedrale von Skandinavien, den Nidarosdomen.
  • Drammen, Industriestandort und Bergbaustadt, die zur Metropolregion Oslo gehört – gemeinsam stellen die beiden Städte den größten zusammenhängenden Siedlungsraum in Norwegen dar. Trotz der Nähe zur Hauptstadt hat sich Drammen, an der Mündung des Drammenselva in den Drammensfjord gelegen, seine Eigenständigkeit (und die älteste noch produzierende Brauerei Norwegens) erhalten. Wie fast jede norwegische Stadt ist auch Drammen Wintersportort.
  • Fredrikstad/Sarpsborg
  • Porsgrunn/Skien
  • Kristiansand
  • Tønsberg
  • Ålesund – Die Stadt des Jugendstils.
  • Moss
  • Sandefjord
  • Arendal
  • Haugesund
  • Bodø
  • Tromsø mit der nördlichsten Universität der Welt.
  • Hamar
  • Halden
  • Larvik – Hafenstadt an der Südküste, Geburtsort bedeutender Schiffsbauer und Abenteurer: Colin Archer und Thor Heyerdahl.
  • Aksøy

Weitere interessante Ziele sind:

  • Hammerfest – lange Zeit die nördlichste Stadt der Welt, wurde in den 1990er Jahren von Honningsvåg abgelöst.
  • Narvik – Endpunkt der “Erzbahn” aus Schweden und damit die nördlichste Stadt Norwegens, die mit der Bahn erreichbar ist.
  • Sandefjord – Stadt des Walfangs.
  • Harstad
  • Lillehammer – malerische Wintersportstadt. Austragungsort der Olympischen Winterspiele.
  • Molde
  • Mo i Rana
  • Horten
  • Die Fjorde Westnorwegens wie der Geirangerfjord und der Nærøyfjord, gemeinsam stehen sie für die Fjordlandschaft als Teil des UNESCO-Welterbe. Weitere bekannte Fjorde sind der Sognefjord, der längste Fjord Europas, der Trollfjord mit seiner nur 100 m breiten Mündung in den Raftsund und der Hardangerfjord, dessen Hänge zu den größten Obstanbaugebieten Norwegens zählen.
  • Hardangervidda – die größte Hochebene Europas mit dem Hardangervidda-Nationalpark, mit den beiden höchsten Bergen, dem Sandfloeggi und dem Hårteigen, außerdem dem Gletscher Hardangerjøkulen in der nördlichen Hardangervidda. Die Bergenbahn durchquert die nördliche Hardangervidda und ermöglicht so auch Reisenden, die nicht die Wanderschuhe schnüren wollen, einen Einblick in diese ursprüngliche, den größten Teil des Jahres von Schnee bedeckten Landschaft.
  • Jotunheimen – eine magische Landschaft mit den höchsten Bergen des Landes.
  • Lofoten – eine Inselgruppe, die etwa 100 bis 300 km nördlich des Polarkreises liegt und traditionell von der Fischerei geprägt ist.
  • Nordkapinsel Magerøya
  • Trolltindene – Gebirgsmassiv mit der höchsten Steilwand Europas, ein beliebter Ort für BASE-Jumper.
  • Hessdalen – 12 km langes Tal, in dem immer wieder seltsame Lichterscheinungen am Himmel beobachtet werden können.
  • Die Telemark in Südnorwegen mit dem Telemarkkanal.
  • Die Vogelinsel Runde, befindet sich in der Gemeinde Herøy.
  • Die früheren Industrieanlagen des Kraftwerks Vemork in Rjukan und Notodden in der Telemark gehören seit 2015 zum Weltkulturerbe der UNESCO.

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Bern - The Zytglogge clock tower and the city's medival covered shopping promenades © Dmitry A. Mottl/cc-by-sa-4.0

Bern – Der Zytglogge-Uhrturm in der Altstadt mit überdachten Shopping-Promenaden © Dmitry A. Mottl/cc-by-sa-4.0

Schweiz
Das Staatsgebiet der Schweiz umfasst deutsche, französische, italienische und rätoromanische Sprach- und Kulturgebiete. Seine Bewohner betonen ihre Zusammengehörigkeit nicht allein als Bürger des Staates, sondern auch in einer Willensnation. Die Schweiz grenzt an Deutschland im Norden, an Österreich und Liechtenstein im Osten, an Italien im Süden und an Frankreich im Westen. Die Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft legt zwar keine Hauptstadt fest, aber der Sitz der Bundesbehörden (Regierung und Parlament) ist die Bundesstadt Bern.

Seit etwa 150 Jahren ist der Tourismus ein wichtiger Wirtschaftszweig in der Schweiz. Er wurde begünstigt durch die Alpen, die vielen Seen, die zentrale Lage in Europa, eine stabile Politik, eine sichere Gesellschaft und eine starke Wirtschaft. Zu den beliebtesten Destinationen und meistbesuchten Regionen zählen Zürich, Luzern, Graubünden, Berner Oberland, Wallis, Genf, Waadt, Basel, Tessin, Ostschweiz und Bern. In der Schweiz gab es 2013 insgesamt 5129 Hotels und Kurbetriebe mit 249.666 Betten und über 25.000 klassierte Ferienwohnungen und Gästezimmer. Weiter gibt es 755 Gruppenunterkünfte, 52 Jugendherbergen, 412 Campingplätze, über 1000 Bed-and-Breakfast-Betriebe, 29.000 Bahnhöfe und 2.500 Seilbahnen. 210.000 der Schweizer Arbeitnehmer (4 Prozent) in 167.590 Vollzeitstellen arbeiteten im Tourismus. 2012 wurden 34,8 Millionen Hotelübernachtungen verzeichnet. Der Tourismus (nur ausländische Gäste) stand 2012 mit 16 Milliarden Franken (4,6 Prozent) an vierter Stelle der Exporteinnahmen. Besonders in den wirtschaftlich schwächeren Bergregionen ist der Tourismus ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. In den Bergkantonen Graubünden und im Wallis beträgt der Anteil am Bruttoinlandprodukt (BIP) bis zu 30 Prozent, schweizweit sind es 2,6 Prozent (Schweizer Museen nach Orten, Schweizer Literatur, Schweizer Film, Deutschsprachiger Theaterbühnen Schweiz, Schweizer Maler und Grafiker, Städte mit historischem Stadtkern in der Schweiz, Burgen und Schlösser in der Schweiz, Kultur der Schweiz, Wandern in der Schweiz, Schweizer Alpen, Skigebiete in der Schweiz und Essen und Trinken in der Schweiz). Das Land beherbergt 12 Welterbestätten.

Die Alpen spielen für die Schweizer Identität und Kultur sowie den Tourismus und die Kommunikation eine wichtige Rolle. Die Schweizer Alpen machen ungefähr 60% der Landesfläche aus. Das Mittelland, wo alle großen Städte (außer Basel) liegen, macht rund 30% aus. Es ist dicht besiedelt, aber auch von Landwirtschaft und Industrie geprägt. Die restlichen 10% belegt der Schweizer Jura, eine Gebirgskette, die sich von Genf bis Schaffhausen erstreckt.

Die Schweiz kann grob in die Regionen Mittelland, Jura, Alpen und Südschweiz eingeteilt werden. All diese Regionen haben ganz klare Unterschiede. So sind die Alpen und der Jura gebirgig, während das Mittelland mehrheitlich hügelig ist. Die Südschweiz hat eine große Zahl von Alpenausläufern, ist vor allem bekannt für ihre Seen, die geographisch zur oberitalienischen Seenplatte gehören. Feiner unterschieden werden können z.B. die folgenden Regionen, die sich teilweise auch überschneiden:

Die grössten Städte der Schweiz sind die Zürich, Genf, Basel, Lausanne, die Bundesstadt Bern und Winterthur. Beliebte Touristenziele sind Luzern, Lugano, Montreux und Interlaken.

Neben den großen Städten sind auch viele kleinere einen Besuch wert. Eine (nicht abschließende) Aufzählung beinhaltet Appenzell, Ascona, Bellinzona, Biel, Chur, Estavayer, Freiburg, Locarno, Martigny, Rapperswil-Jona, Neuenburg, St. Gallen, Thun, Winterthur, Schaffhausen, Schwyz.

Neben den Hochalpen im Berner Oberland, im Wallis und dem Engadin sind die Gebiete um die Seen beliebte Urlaubsziele. Dazu zählen inbesondere der Genfersee (Lac Léman), der Bodensee, der Zürichsee, der Thunersee und der Vierwaldstättersee. Das Gebiet rund um Bieler-, Murten- und Neuenburgersee bilden zusammen das Seeland und ist bekannt als der «Gemüsegarten der Schweiz».

Weniger touristische, aber für das Land typische Regionen finden sich in den Voralpen und der voralpinen Hügelzone; hier sind insbesondere das Appenzell, das Emmental oder die Freiburger Alpen (Greyerz) einen Abstecher wert.

Lesen Sie mehr auf Regierung der Schweiz, Schweiz Tourismus, LonelyPlanet.com – Switzerland, Wikitravel Schweiz, Wikivoyage Schweiz und Wikipedia Schweiz.






Übersicht der “Gute Reise”-Serie:



Lesen Sie mehr auf Wikipedia Europäische Freihandelsassoziation (Sicher Reisen - Die Reiseapp des Auswärtigen Amtes). Fotos von Wikimedia Commons. Wenn Sie eine Anregung, Kritik oder einen Hinweis zu dem Beitrag haben, freuen wir uns auf Ihre E-Mail an kommentar@wingsch.net. Nennen Sie dazu im Betreff bitte die Überschrift des Blogbeitrags, auf den sich Ihre E-Mail bezieht.



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Themenwoche Emilia-Romagna - Forlì

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[caption id="attachment_152598" align="aligncenter" width="590"] Town Hall © Controllore Fiscale[/caption][responsivevoice_button voice="Deutsch Female" buttontext="Diesen Beitrag vorlesen"]Forlì ist die Hauptstadt der italienischen Provinz Forlì-Cesena mit 118.968 Einwohnern. In der Innenstadt mischen sich mittelalterliche und Stile-Fascismo-Architektur. Forlì liegt an den östlichen Ausläufern der Apenninen an der Bahnstrecke Bologna - Rimini. Etwa 30 km nordwestlich befindet sich die berühmte italienische Rennstrecke von Imola. In der teilweise noch ummauerten Stadt befinden s...

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Themenwoche Vereinigte Arabische Emirate - Emirat Fudschaira

Themenwoche Vereinigte Arabische Emirate - Emirat Fudschaira

[caption id="attachment_168476" align="aligncenter" width="590"] Al Bithnah Fort © Mike "fasmike" Che/cc-by-sa-3.0[/caption][responsivevoice_button voice="Deutsch Female" buttontext="Diesen Beitrag vorlesen"]Fudschaira ist eines der sieben Emirate, die zu den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) gehören. Die Einwohnerzahl beträgt zirka 153.000. Namensgebend für das Emirat ist die Hafenstadt Fudschaira, die auch dessen Hauptstadt ist. Ihr Ballungsgebiet zählt knapp 108.000 Einwohner. Fudschaira hat einen internationalen Flughafen, der bis auf Flüge nach Kuwait und Süd-Indien (Kozhikode)...

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Kitzbühel in Tirol

Kitzbühel in Tirol

[caption id="attachment_161074" align="aligncenter" width="590"] 2010 World Cup Hahnenkamm Race © Anonymous[/caption][responsivevoice_button voice="Deutsch Female" buttontext="Diesen Beitrag vorlesen"]Kitzbühel ist eine Stadt mit 8.100 Einwohnern im nordöstlichen Tirol. Kitzbühel liegt rund 100 km östlich der Landeshauptstadt Innsbruck, ist Bezirkshauptstadt des Bezirks Kitzbühel und liegt an der Kitzbüheler Ache, mitten in den Kitzbüheler Alpen. International bekannt ist sie als einer der bedeutendsten Wintersportorte Österreichs. Das Museum Kitzbühel bietet für alle Besuch...

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Weston-super-Mare in North Somerset

Weston-super-Mare in North Somerset

[caption id="attachment_153728" align="aligncenter" width="590"] Grand Pier © Geof Sheppard/cc-by-sa-3.0[/caption][responsivevoice_button voice="Deutsch Female" buttontext="Diesen Beitrag vorlesen"]Weston-super-Mare ist ein englischer Ferienort am Bristolkanal in North Somerset. Die Stadt hat ca. 71.700 Einwohner und liegt ca. 28 km südwestlich von Bristol. Weston-super-Mare ist für seine Sandstrände bekannt, obwohl die See bei Ebbe bis zu 1,5 km entfernt sein kann. Weston geht aus der angelsächsischen Sprache hervor und meint ursprünglich west tun (westliche Siedlung). Der Namen...

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© Imre Solt/cc-by-sa-3.0
Jumeirah Beach Residence in Dubai

Jumeirah Beach Residence (übliche Kurzform "JBR") ist ein Wohnhauskomplex in Dubai. JBR befindet sich im Stadtteil Dubai Marina und besteht...

© Maurice07/cc-by-sa-3.0
Cevahir Shopping and Entertainment Centre in Istanbul

Das Cevahir Alışveriş Merkezi im Stadtteil Şişli in der türkischen Metropole Istanbul ist das zweitgrößte Einkaufszentrum Europas.

© flickr.com - Paul Arps/cc-by-2.0
Mercado da Ribeira in Lissabon

Der Mercado da Ribeira ist eine Markthalle an der Avenida 24 de Julho der portugiesischen Hauptstadt Lissabon, wo seit dem...

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