Die Deutsche Kolonie in Palästina

Mittwoch, 27. Mai 2015 - 13:00 (CET/MEZ) Berlin | Author/Destination:
Category/Kategorie: Allgemein, Union für das Mittelmeer
Lesedauer:  14 Minuten

German Colony Jerusalem - Templer Communal House © Shayzu/cc-by-sa-3.0

German Colony Jerusalem – Templer Communal House © Shayzu/cc-by-sa-3.0

Die Tempelgesellschaft ist eine um 1850 im Königreich Württemberg entstandene christlich-chiliastische Religionsgemeinschaft. Ihre Siedlungen in Palästina bildeten einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor. Steinerne Zeugen sind bis heute unter anderem in der sogenannten German Colony in Haifa, in Tel Aviv und in Jerusalem erhalten, aber auch in allen anderen größeren Orten in Israel. Auch heute noch gibt es organisierte Templergemeinden in Deutschland und Australien, wohin zahlreiche Templer während des Zweiten Weltkriegs deportiert wurden. Das deutsche Zentrum befindet sich in Stuttgart-Degerloch. Nach eigenen Angaben der Tempelgesellschaft bestand diese im Jahr 2006 aus etwa 2000 Mitgliedern, davon 700 Mitglieder in Deutschland und 1300 in Australien. In Deutschland bestehen zwei Gemeinden in Stuttgart und Filderstadt, in Australien sind es fünf Gemeinden im Melbourner Stadtteil Bayswater, in Bentleigh bei Melbourne, Sydney, Tanunda und im Country Victoria. Die Tempelgesellschaft ist seit 1976 Mitglied im Bund für Freies Christentum. Frühere Mitglieder, die im Heiligen Land siedelten, waren zumeist als Palästinadeutsche bekannt, obwohl es auch eine kleinere deutsche Minderheit in Palästina gab, die nicht der Tempelgesellschaft angehörte.

Im Dezember 1925 lebten in Palästina insgesamt 1324 Templer. Von ihnen lebten 393 im Bezirk Haifa, 98 in Betlehem, 235 im Bezirk Jaffa, 225 in Sarona, 215 in Wilhelma und 158 in Jerusalem. Die Mitglieder besaßen 321 Wohn- und 176 Nebengebäude sowie 2397 Hektar Äcker, Weingärten, Baumanlagen, Wald, Gärten und Bauland. Die Templer waren in vielfältiger Beziehung von der jüdischen Bevölkerung Palästinas abhängig, die nach ihrer Kopfzahl, ihrer Wirtschaftskraft wie nach ihrem kulturellen Einfluss unablässig wuchs. Hinzu kam, dass das vieljährige enge Zusammenleben von Juden und Christen zu mannigfachen nachbarschaftlichen Bindungen geführt hatte. Natürlich gab es auf beiden Seiten auch Konkurrenzneid, Interessengegensätze und menschliche Differenzen. Aber diese traten allenfalls unterschwellig in Erscheinung, zumal die Templer im Vergleich zu den Juden oder den Arabern eine verschwindend kleine Minderheit bildeten, wenn sie auch durch ihre hohe Qualifikation auf geistigem, technischem und wirtschaftlichem Gebiet eine gewisse Bedeutung erlangt hatten. Nach Kriegsausbruch wandelte die Mandatsregierung die vier landwirtschaftlichen Kolonien Sarona, Wilhelma, Betlehem und Waldheim in Internierungslager um und brachte in ihnen die im Lande verbliebene deutsche Bevölkerung unter. Nur die wehrfähigen Männer wurden in einem Lager bei Akko interniert. 1950 forderten die israelischen Behörden die letzten noch in Palästina verbliebenen Templer zum Verlassen des Landes auf. Am 13. April 1950 verließ der Tempelvorsteher Jerusalem mit Bestimmungsort Bentleigh (Australien). 80 Jahre Wirken der Templer in Palästina waren damit zu Ende. Überlebt haben nicht nur Gebäude, der deutsche Einfluss auf die Entwicklung der Region, insbesondere im Hinblick auf Landwirtschaft (darunter Wein- und Orangenanbau) und (damals) modernste Technik, sondern auch die erstmals als Jaffa Orange vermarktete Frucht.


German Colony Haifa © Deror avi

German Colony Haifa © Deror avi

Haifa

Christoph Hoffmann und Georg David Hardegg, die mittlerweile zerstritten waren, brachen im Jahr 1868 mit ihren Familien nach Palästina auf und kamen am 30. Oktober 1868 in Haifa an. Haifa wurde auf Anraten des deutschen Konsuls Weber und eines Missionars mit Namen Huber ausgewählt. Haifa war damals noch eine unbedeutende Stadt von rund 4000 Einwohnern. Im Frühjahr 1869 gründeten die beiden offiziell den Tempel zu Haifa als Vorposten und Empfangsstation. Im Januar 1869 gelang es den deutschen Siedlern durch Vermittlung eines Bürgers der Stadt, Grundstücke außerhalb der Stadtmauern zu erwerben. In der Zeit von Mai bis Juni 1869 besuchten drei Vertreter des “Tempels” im Auftrag des Vorstands Haifa. Nach ihrer Rückkehr rieten sie, die Vorstellungen Hardeggs für die Haifaer Kolonie anzunehmen. Hardegg plante eine Straße entlang der schon erworbenen Grundstücke, die sich 15 Minuten außerhalb der bisherigen Stadt befanden, zu bauen. Es sollten zunächst auf jeder Seite der Straße fünf Häuser entstehen. Um den Siedlern während des Sommers Schatten spenden zu können, sollten zudem entlang der Straße Bäume gepflanzt werden. 1870 zählte die Kolonie bereits 14 Häuser und 120 Siedler. Anfänglich beschäftigten sich die Siedler hauptsächlich mit Landwirtschaft und Weinbau. Doch recht schnell erkannte man die Notwendigkeit des Ausbaus der Infrastruktur und die Möglichkeiten, die sich daraus boten. So waren es die in Haifa lebenden Templer, die einen Kutschendienst zwischen Haifa und Akko einrichteten und mit Unterstützung des lateinischen Klosters zu Nazaret und einiger arabischer Großgrundbesitzer die Verbindung zwischen Haifa und Nazaret ausbauten und für Kutschen befahrbar machten. 1875 war die Straße fertig und die Templer richteten einen für sie lukrativen Kutschendienst ein, der Touristen und Pilger nach Nazaret brachte. Das Karmelhotel wurde als erstes, damaligen Vorstellungen entsprechendes modernes Hotel in Haifa errichtet. Doch eine der wichtigsten Entscheidungen der Haifaer Tempelgemeinschaft wurde im Jahre 1872 gefasst. Eine Mole sollte als Verlängerung der Straße in der Templerkolonie gebaut werden. Bis zu diesem Zeitpunkt war Jaffa der einzige Hafen Palästinas. Da große Schiffe, wie Passagierschiffe, nicht in den Hafen einfahren konnten, mussten alle Passagiere in kleinen Fischerbooten übergesetzt werden. Für die örtliche Bevölkerung war das ein einträgliches Geschäft. Dank dieser wirtschaftlichen Entwicklung zählte die Gemeinschaft in Haifa 1873 bereits 38 Wohnhäuser und etwa 250 Siedler. 1906 gründeten die Siedler auch eine kleine Kolonie in Bethlehem. Heute befinden sich in den Häusern in Haifa schicke Cafés, teure Boutiquen und Restaurants. Die ehemalige Kolonie bildet heute das Zentrum des Nachtlebens in Haifa. Lesen Sie mehr auf touristisrael.com – Haifa’s German Colony und Wikipedia Tempelgesellschaft Haifa.





View from Rechov Auerbach towards Rechov Beer-Hoffmann with Immanuel Church and typical wooden houses of the American colonists © Ori~/cc-by-sa-3.0

View from Rechov Auerbach towards Rechov Beer-Hoffmann with Immanuel Church and typical wooden houses of the American colonists © Ori~/cc-by-sa-3.0

Jaffa

Nur drei Monate nach Gründung der Haifaer Tempelgemeinde bot sich bereits die Gelegenheit, auch in Jaffa eine Gemeinde zu gründen. Fünf Gebäude einer ehemaligen us-amerikanischen Adventisten-Kolonie konnten durch Vermittlung des Kaufmanns Peter Martin Metzler erworben werden. Da zu den Gebäuden unter anderem das Hotel Jerusalem mit 19 Zimmern, ein Krankenhaus mit Apotheke sowie eine Dampfmühle gehörten, konnten die Kolonisten in Jaffa schnell Dienste für die ortsansässige Bevölkerung und für Pilger anbieten. Neben dem Hotel Jerusalem wurde das Hotel du Parc des Barons Plato von Ustinow eröffnet. Gegen Ende des Jahres 1870 zählte die Templerkolonie zu Jaffa bereits 110 Einwohner. Zu Beginn bildete das Hotel eine wesentliche Einnahmequelle der Templer zu Jaffa. Jaffa war damals der wichtigste Hafen Palästinas und fast alle Pilger ließen sich in Jaffa ausschiffen, um ihre Reise ins Landesinnere fortzusetzen. Daher waren die Kutschfahrten vom Hafen Jaffas vor allem nach Jerusalem und Transporte von Obst aus den eigenen Plantagen zum Hafen wichtige Einnahmequellen. Wie rentabel die Personentransporte waren, zeigt die Tatsache, dass man 1875 eine eigene Gesellschaft für die Personenbeförderung gründete. Diese Gesellschaft schloss noch im selben Jahr einen Vertrag mit der Agentur Cook ab. Danach sollten die Templer alle Fahrten für Cook durchführen. Mit der Ausweitung des Transportwesens erlebten auch Wagenbau und -reparatur einen Aufschwung. Auch Araber erkannten die Verdienstmöglichkeiten durch die Transporte und gründeten eigene Unternehmen. Sie kauften ihre Kutschen und Wagen in Deutschland. Das Hotel der Templer wurde erweitert und ein Kaufhaus errichtet, in dem u. a. wohlhabende Araber einkauften. 1886 erweiterte man die erste Siedlung um die nördlich gelegene Siedlung Walhalla. Dort bildete sich um die Eisengießerei und Maschinenfabrik der Brüder Wagner eine bedeutende Kleinindustrie. Ein weiterer Industriebetrieb war die Zementfabrikation der Gebrüder Wieland. 1904 wurde die Immanuelkirche eingeweiht, welche von dem Architekten Paul Ferdinand Groth entworfen wurde. Lesen Sie mehr auf Wikipedia American–German Colony.





German Colony Sarona - Kaplan Street © Sambach/cc-by-sa-2.5

German Colony Sarona – Kaplan Street © Sambach/cc-by-sa-2.5

Sarona

Am 18. August 1871 erwarb die Templergesellschaft nahe dem Fluss Jarkon Land. 1872 kamen die ersten Siedlerfamilien nach Sarona, 30 Jahre bevor Theordor Herzl auf die Idee des Judenstaates in Palästina gekommen ist. Doch verhinderte die Malaria einen raschen Ausbau der Kolonie. 1873 galt die Malaria in der Umgebung als besiegt. Die Siedler hatten Eukalyptusbäume gepflanzt und die Sümpfe der Umgebung trockengelegt. Doch hatte die Krankheit bis zu diesem Zeitpunkt viele Opfer gefordert. So gab es im Jahre 1875 erst 80 Siedler in Sarona. Haupteinnahmequelle Saronas war die Landwirtschaft. Wenige fanden bei der Personenbeförderungsgesellschaft der Kolonie Jaffa Arbeit. Nach der Ausweisung der Templerdeutschen aus dem neuen Staat Israel 1948 wurde aus Sarona Hakirya von 1948 bis 1955 der erste Regierungssitz in der Hauptstadt Israels und ist heute ein angesagtes Wohn- und Einkaufsviertel in einer der teuersten Immobilienlagen von Tel Aviv. Ein Teil der Gebäude ist zugänglich; sie befinden sich an der Kaplanstraße kurz vor der Einmündung in die Petah-Tiqvah-Road. Der größte Teil der ehemaligen Templersiedlung liegt jedoch im Sperrgebiet des Verteidigungsministeriums. Immer noch befindet sich der zweite Amtssitz des Regierungschefs in einem der dortigen zwölf von rund einhundert ehemaligen Templerhäusern. Lesen Sie mehr auf Süddeutsche Zeitung vom 05.12.2019: Tel Aviv, wie eine fränkische Weinstube und Wikipedia Sarona.





German Colony Jerusalem © Adam Jones/cc-by-sa-2.0

German Colony Jerusalem © Adam Jones/cc-by-sa-2.0

Jerusalem

Schon zu Beginn der 1870er Jahre zogen einige Templer nach Jerusalem. Jerusalem war jedoch weit davon entfernt eine Templerkolonie zu werden. Daran änderte auch der Erwerb von Grundflächen außerhalb der Altstadt am oberen Ende der Rafaiterebene im Jahre 1873 und den darauffolgenden Jahren nichts. Auch die Überlegungen der Tempelführung zu diesem Zeitpunkt, die Leitung der Gesellschaft nach Jerusalem zu verlegen, zeigte keine Wirkung. Zwar gab es 1875 rund 100 Templer zu Jerusalem. Von einer “Kolonie” konnte zu diesem Zeitpunkt noch nicht gesprochen werden, obwohl es das Ziel der Auswanderung war, einen geistigen Tempel in Jerusalem zu errichten. 1878 wurde die Leitung der Tempelgesellschaft und der Sitz des Tempelstifts, einer Ausbildungsstätte für junge Templer, von Jaffa nach Jerusalem verlegt. Dies zog viele Templerfamilien nach Jerusalem, so dass sich eine Kolonie etablieren konnte. Dieser Schritt nach Jerusalem bedeutete den ersten Abschluss der ersten Phase der Besiedlung Palästinas durch die Templer. Heute ist das Viertel eines der angesagtesten Viertel Westjerusalems. In einem der Häuser ist die mehrsprachige Online-Zeitung The Times of Israel ansässig. Lesen Sie mehr auf israelmagazin.de – German Colony und gojerusalem.com – German Colony Jerusalem.





Renovated Templer house in Bnei Atarot © צילום:ד"ר אבישי טייכר/cc-by-2.5

Renovated Templer house in Bnei Atarot © צילום:ד”ר אבישי טייכר/cc-by-2.5

Wilhelma

Im kleinen Ort Bnei Atarot befinden sich zahlreiche Gebäude der Kolonie Wilhelma, die ihren Namen zu Ehren von Wilhelm II. von Württemberg und Kaiser Wilhelm II. erhielt. Die Templer produzierten hier in Zusammenarbeit mit der Kolonie in Sarona Milchprodukte und Wein. Der heute als Ben Gurion International Airport bekannte Flughafen wurde 1936 ursprünglich als “Wilhelma Airport” gebaut. Seinen Namen erhielt er wegen der unmittelbaren Nähe zur Templer-Kolonie. Während des Zweiten Weltkriegs war in Wilhelma ein Internierungslager für Templer eingerichtet, die 1948 nach Deutschland oder Australien ausgewiesen wurden. Bnei Atarot ist auch heute noch eine landwirtschaftlich geprägte Gemeinde (Moschaw), die auf den Erfolgen der deutschen Siedler aufgebaut ist (haGalil vom 22.07.2012: “Das Deutschtum in Syrien und Palästina”).

Nahezu alles, was heute dem sogenannten “modernen, jüdischen Staat” zugeschrieben wird, fand ihren Ursprung tatsächlich in den deutschen Kolonien in Palästina. Neben Handwerk und Technik, zählen dazu auch Obst-, Gemüse und Weinanbau, der durch die deutschen Siedler revolutioniert wurde und zu bis dahin in der Region unbekannten Qualitäten und Erntequantitäten führten, die noch heute die Landwirtschaft in der Region prägen (wobei Israelis nicht nur die deutschen Obst-, Gemüse- und Weinanbaumethoden übernommen haben, sondern später auch die der Syrer in den Golanhöhen). Neben zahlreichen Erneuerungen und Verbesserungen, die die deutschen Siedler nach Palästina brachten und die Region so ins 19. Jahrhundert führten, gehen unter anderem die Weiße Stadt von Tel Aviv und der Hafen von Haifa auf die Initiativen der deutschen Christen zurück. Von den Erfolgen und dem Modernisierungswillen der deutschen Christen inspiriert, kam Theodor Herzl schließlich zu der Überzeugung im Rahmen des politischen Zionismus die Besiedlung Palästinas durch Juden wagen zu können. Die während der Nazizeit im Rahmen des sogenannten Ha’avara-Abkommens nach Israel importierten deutschen Baumaterialien findet man auch heute noch in vielen Häusern Israels wieder (Haaretz vom 25.10.2019: ‘Tel Aviv Was Built With Raw Materials From Nazi Germany’).

Lesen Sie mehr auf Wikipedia Wilhelma (Sicher Reisen - Die Reiseapp des Auswärtigen Amtes - Wetterbericht von wetter.com - Johns Hopkins University & Medicine - Coronavirus Resource Center - Global Passport Power Rank - Democracy Index - GDP according to IMF, UN, and World Bank - Global Competitiveness Report - Corruption Perceptions Index - Press Freedom Index - World Justice Project - Rule of Law Index - UN Human Development Index - Global Peace Index - Travel & Tourism Competitiveness Index). Fotos von Wikimedia Commons. Wenn Sie eine Anregung, Kritik oder einen Hinweis zu dem Beitrag haben, freuen wir uns auf Ihre E-Mail an kommentar@wingsch.net. Nennen Sie dazu im Betreff bitte die Überschrift des Blogbeitrags, auf den sich Ihre E-Mail bezieht.


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