Die Bark Europa

03. Februar 2015 | Destination: | Rubric: Großsegler, Yacht des Monats |

Figurehead © flickr.com - Jose Luis Cernadas Iglesias

Figurehead © flickr.com – Jose Luis Cernadas Iglesias

Die Europa ist ein Auxiliar-Segler, welcher 1911 als Feuerschiff fertiggestellt wurde.

Das heutige Segelschiff Europa wurde bereits im Jahr 1911 als antriebsloses Feuerschiff unter dem Namen Senator Brockes in der Hamburger Werft H. C. Stülcken Sohn vom Stapel gelassen. Als Feuerschiff Elbe 4 und Lotsenstation auf der Elbe sowie als Elbe 3 und Elbe 4 war dieses Schiff bis 1977 nahezu ohne Unterbrechung im Einsatz. Etwa ab 1975 begann man, die kosten- und personalintensiven Feuerschiffe durch Großtonnen und automatische Stationen auf den Seewasserstraßen zu ersetzen.

Barque Europa © Żeglarz Barque Europa during Sail 2005 © AlfvanBeem Barque Europa © Żeglarz Barque Europa at Belfast Lough © geograph.org.uk - Aubrey Dale Stern-Europa_(tall_ship,_1911)_-_10_Aug._2012-flickr_com-Jose_Luis_Cernadas_Iglesias-cc-by-2.0 Figurehead © flickr.com - Jose Luis Cernadas Iglesias
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Barque Europa at Belfast Lough © geograph.org.uk - Aubrey Dale
Die alten Feuerschiffe hatten fast alle Segelschiffsrümpfe, da diese besonders gut in der oft rauhen See ihrer festen Ankerplätze lagen. Ein Käufer aus Hamburg erwarb das Schiff zum Schrottpreis und begann 1986 mit dem Umbau zu einem richtigen Segelschiff, war jedoch überfordert. 1987 kaufte der Niederländer Harry Smit den Schiffskörper und investierte eine Millionensumme für den Umbau des Schiffes. Bis 1994 entstand daraus ein dreimastiges Segelschiff mit einer Barktakelung. Aus alten Schiffen geborgene Mahagoniverkleidungen wurden im Schiffsinneren verbaut und auch traditionell viel Messing verarbeitet.

Die Europa wird weltweit als Charter- und Segelschulschiff eingesetzt. Sie hat mehrfach den Globus umrundet und auch Kap Hoorn umsegelt.

Lesen Sie mehr auf Bark Europa, DutchTallShips.com und Wikipedia Bark Europa. Hier erfahren Sie mehr über Bilder und deren Verwendung. Damit Sie sich auf dem Laufenden halten können, bieten die meisten Stadt- oder Tourismus-Webseiten einen Newsletter-Service an und/oder unterhalten Facebook-Seiten/Twitter-Accounts. Zudem bieten mehr und mehr Orte, Tourismusorganisationen und Kultureinrichtungen zusätzlich Apps für SmartPhones und Tablets an, sodass Sie Ihren mobilen Fremdenführer immer dabei haben können.





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