Die Bahamas

Freitag, 11. November 2011 - 13:37 (CET/MEZ) Berlin | Author/Destination:
Category/Kategorie: Allgemein

The Abaco Islands - Hope Town Lighthouse © bahamas.com

The Abaco Islands – Hope Town Lighthouse © bahamas.com

Die Bahamas (englisch The Bahamas) sind ein Inselstaat im Nordatlantik und Teil der Westindischen Inseln. Sie liegen südöstlich der USA sowie nordöstlich von Kuba und werden zu Mittelamerika gezählt. Von den mehr als 700 Bahamainseln sind nur 30 bewohnt. Die Inselgruppe erhielt ihren Namen durch die spanischen Eroberer. Sie nannten die Gewässer um die Inseln Baja Mar (spanisch für “flaches Meer”), woraus später Bahamas wurde.

Die Bahamas setzen sich aus über 700 Inseln und mehr als 2.400 Korallenriffen, den so genannten Cays, zusammen. Allerdings schwanken diese Zahlen abhängig davon, ob zwei Inseln mit einem flachen Meeresarm dazwischen oder eine Insel mit einer leicht unter Wasser gesetzten Landbrücke gezählt werden. In vielen Fällen trennt zwei Inseln beziehungsweise Cays nur ein wenige Zentimeter tiefer Meeresarm voneinander. Die Bahamas erstrecken sich von der Südostküste der USA entlang der Nordostküste Kubas bis zur Nordwestküste der Turks- und Caicosinseln mit einer Nord-Süd-Ausdehnung von etwa 650 km und einer West-Ost-Breite von bis zu 750 km. Unterteilt werden die Inseln in die beiden am stärksten bewohnten New Providence sowie Grand Bahama und in die so genannten Out Islands beziehungsweise Family Islands. Die beiden wichtigsten Städte sind die Hauptstadt Nassau und Freeport. In beiden zusammen leben mehr als drei Viertel der Bevölkerung der Bahamas. Nassau ist mit seinen mehr als 200.000 Einwohnern die mit Abstand größte Stadt des Inselstaates.

Die wichtigsten Inseln sind Abaco, Acklins, Andros, Berry Islands, Bimini, Cat Island, Crooked Island und Long Cay, Eleuthera, Exuma, Grand Bahama, Harbour Island, Inagua, Long Island, Mayaguana, New Providence, Ragged Island, Rum Cay, San Salvador und Spanish Wells.

The Abaco Islands - Hope Town Lighthouse © bahamas.com Districts of the Bahamas © Uniongreen113 Andros Island - hammock © bahamas.com Andros Island - motor boat © bahamas.com Bahamian Parliament © UpstateNYer Cat Island - The Hermitage © bahamas.com Eleuthera Island - Glass-Window-Bridge © bahamas.com Inagua Island - Native-Flamingos © bahamas.com Mayaguana Island - Pirates Well Beach © bahamas.com Nassau - Fort Charlotte © bahamas.com Paradise Island - Changing Of The Guard in Nassau © bahamas.com Paradise Island - Diving on Nassau © bahamas.com Paradise Island Marina © bahamas.com Paradise Island - Nassau - Boating & Sailing © bahamas.com Paradise Island - Nassau - Pirates of Nassau © bahamas.com Prince George Wharf in Nassau Harbor ©TampAGS Splendors of Long Island © bahamas.com The Bimini Islands - Bimini Bay © bahamas.com The Bimini Islands - Bimini Bay © bahamas.com The Berry Islands - Chub Cay © bahamas.com The Abaco Islands - Treasure Cay Beach © bahamas.com
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Paradise Island - Changing Of The Guard in Nassau © bahamas.com
Auf den Bahamas existieren insgesamt 22 Nationalparks, die vom Bahamas National Trust verwaltet werden. Damit sind über 260.000 Hektar Land- und Meeresfläche geschützt. Der Central Andros Nationalpark ist mit 117.000 Hektar der flächenmäßig größte Nationalpark. Er umfasst ebenso Mangroven- und Feuchtgebiete wie auch Teile des Andros Barrier Reef, das drittgrößte Riff der Welt. Das nördlichste Schutzgebiet der Bahamas ist der Walker’s Cay Marine Park mit seinen Korallen und einer äußerst vielseitigen Meeresfauna. Der südlichste Nationalpark ist die Insel Little Inagua. Die Insel ist unbewohnt und allein der Natur und ihren Besuchern vorbehalten. Am Strand von Little Inagua legen die gefährdeten Wasserschildkröten ihre Eier. Über 60.000 westindischen Flamingos leben auf der Insel Great Inagua. Sie wurden vor dem Aussterben gerettet.

Haupterwerbszweig der Bahamas ist der Tourismus, in dem etwa 60 % der erwerbstätigen Bevölkerung beschäftigt sind. Die Infrastruktur für den Luft- und Seeverkehr ist gut ausgebaut, allerdings gibt es wegen der topographischen Bedingungen keine Eisenbahn. Brauchbare Landverkehrswege befinden sich auf New Providence, Grand Bahama und einigen anderen Inseln. Auf den Tourismus hat sich auch der Dreh mehrerer James-Bond-Filme auf den Bahamas günstig ausgewirkt. Die Bahamas beziehungsweise Nassau dienten unter anderem für Casino Royale, Feuerball und dessen 1983 erschienene Neuverfilmung “Sag niemals nie” als Drehorte.

Lesen Sie mehr auf Regierung der Bahamas, Bahamas Tourismus, Wikitravel Bahamas und Wikipedia Bahamas. Hier erfahren Sie mehr über Bilder und deren Verwendung. Damit Sie sich auf dem Laufenden halten können, bieten die meisten Stadt- oder Tourismus-Webseiten einen Newsletter-Service an und/oder unterhalten Facebook-Seiten/Twitter-Accounts. Zudem bieten mehr und mehr Orte, Tourismusorganisationen und Kultureinrichtungen zusätzlich Apps für SmartPhones und Tablets an, sodass Sie Ihren mobilen Fremdenführer immer dabei haben können (Sicher Reisen - Die Reiseapp des Auswärtigen Amtes - Wetterbericht von wetter.com). Wenn Sie eine Anregung, Kritik oder einen Hinweis zu dem Beitrag haben, freuen wir uns auf Ihre E-Mail an kommentar@wingsch.net. Nennen Sie dazu im Betreff bitte die Überschrift des Blogbeitrags, auf den sich Ihre E-Mail bezieht.




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