Die AIDAprima

Montag, 01. August 2016 - 13:00 (CET/MEZ) Berlin | Author/Destination:
Category/Kategorie: Kreuzfahrtschiffe, Yacht des Monats

AIDAprima in Rotterdam © flickr.com - kees torn/cc-by-sa-2.0

AIDAprima in Rotterdam © flickr.com – kees torn/cc-by-sa-2.0

Die AIDAprima ist ein Kreuzfahrtschiff der britisch-amerikanischen Carnival Corporation & plc. Das Schiff wurde als erstes Schiff der Hyperion-Klasse von der Mitsubishi Heavy Industries Werft in Nagasaki in Japan gebaut. Das Schiff, das speziell für die auf den deutschen Markt ausgerichtete Konzernmarke AIDA Cruises im Einsatz ist, startet ganzjährig ab dem Hamburger Kreuzfahrtterminal Steinwerder auf einwöchige Kreuzfahrten in Westeuropa. Wie die anderen AIDA-Schiffe fährt sie unter italienischer Flagge. Für den operativen Kreuzfahrtbetrieb ist Costa Crociere in Genua verantwortlich.

Am 3. August 2011 gab Mitsubishi Heavy Industries die Vereinbarung mit Carnival Corporation & plc zum Bau zweier Kreuzfahrtschiffe auf der Werft MHI Nagasaki Shipyard & Engine Works bekannt. Der Gesamtpreis wurde mit 140.000 Euro pro Unterbett angegeben; dies entspricht einem realen Preis von etwa 455 Millionen Euro pro Schiff.

AIDAprima in Hoek van Holland © flickr.com - kees torn/cc-by-sa-2.0 AIDAprima in Hoek van Holland © flickr.com - kees torn/cc-by-sa-2.0 AIDAprima in Rotterdam © flickr.com - kees torn/cc-by-sa-2.0 AIDAprima in Rotterdam © flickr.com - kees torn/cc-by-sa-2.0 AIDAprima in Rotterdam © Mussklprozz/cc-by-sa-4.0
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AIDAprima in Hoek van Holland © flickr.com - kees torn/cc-by-sa-2.0
Wie bei Schiffen dieser Größe üblich, sind die Motoren für den Betrieb mit Schweröl und mit Marinedieselöl ausgelegt. Schweröl ist aufgrund seines hohen Schwefelanteils sowie der Feinstaubfreisetzung umwelt- und gesundheitschädlich. Um die Belastung zu reduzieren, wurde eine moderne Filteranlage eingebaut, die bei Indienststellung jedoch noch nicht zugelassen war und demzufolge noch nicht eingesetzt werden kann. Laut AIDA-Sprecherin ist die Zulassung mit Stand Mai 2016 bisher nicht absehbar. Bis auf Weiteres verkehrt das Schiff mit dem weniger problematischen Marinedieselöl. Um im Hafen den Schadstoffausstoß zu reduzieren, kann der verbaute Dual-Fuel-Motor während der Liegezeit in Häfen mit Flüssigerdgas (LNG) betrieben werden. Die NOx-Emissionen sinken so um 80 % und die CO2-Emissionen sinken um 20 % im Vergleich zum üblichen Schiffsdiesel. Wegen der erhöhten Explosionsgefahr bei der Handhabung muss jeder Hafen den LNG-Betrieb genehmigen. Für den Hamburger Hafen wurde die Genehmigung 2016 erteilt.

Am 14. März 2016 verließ die AIDAprima die Werft in Nagasaki in Richtung Hamburg, nachdem sie an AIDA Cruises übergeben worden war. Am 21. April 2016 machte sie erstmals im Hamburger Hafen fest. Die Taufe fand am 7. Mai 2016 im Rahmen des 827. Hafengeburtstages in Hamburg statt. Taufpatin war Emma Schweiger.

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