Das Seebad Ilfracombe in der Grafschaft Devon

Dienstag, 2. April 2013 - 13:04 (CET/MEZ) Berlin | Author/Destination:
Category/Kategorie: Allgemein

Ilfracombe © Adrian Pingstone

Ilfracombe © Adrian Pingstone

Ilfracombe ist eine Kleinstadt mit 12.510 Einwohnern an der Nordküste der südwestenglischen Grafschaft Devon. Sie hat einen kleinen Naturhafen, der dominiert wird von dem natürlichen Wahrzeichen der Stadt, dem Hillsborough Hill mit den Überresten einer keltischen Befestigung aus der Eisenzeit.

Der Herrensitz von Chambercombe im Ostteil der Stadt geht zurück auf den normannischen Ritter Champernon (aus Chambernon in Frankreich), der zusammen mit Wilhelm dem Eroberer nach England kam. Das Bauwerk wird 1086 erstmals erwähnt.

Bis Mitte des 19. Jahrhunderts waren Fischfang und Seehandel die Haupterwerbsquellen in Ilfracombe. In viktorianischer Zeit entwickelte sich die Stadt aufgrund des zunehmenden Fährbetriebes entlang des Bristol Channel nach und nach zu einem Ferienort.

Ilfracombe © Adrian Pingstone Bristol channel detailed map © ChrisO Ilfracombe Harbour © Adrian Pingstone Ilfracombe Panorama © Stuart Brickley Nottage Ilfracombe Theatre © Adrian Pingstone High Street © Adrian Pingstone
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Ilfracombe Panorama © Stuart Brickley Nottage
Die Neuausrichtung schritt noch schneller voran, als ein leistungsfähiges Eisenbahnnetz entstanden war. Weiteren Veränderungen in großem Maßstab stand jedoch die ungünstige Lage der Stadt in der Hügellandschaft, eingezwängt zwischen Steilküste und Meer, im Wege. Als Ergebnis zeigt das Stadtbild auch heute noch ausgesprochen viktorianischen Charakter. Aus vielen der großen, eleganten Häuser wurden komfortable Hotels.

Die Stadt hat sich um den alten Hafen herum ausgebreitet. Heute teilen sich dort Fischerboote den Ankerplatz mit Vergnügungsdampfern sowie mit der Oldenburg, die regelmäßig zur 19 km entfernt gelegenen Insel Lundy übersetzt. Außerdem gibt es Schiffsverbindungen nach dem walisischen Porthcawl nahe Swansea. Der Hafen von Ilfracombe gelangte 2012 spektakulär in die Schlagzeilen der Weltpresse, nachdem der britische Künstler Damien Hirst dort seine 25 Meter hohe Bronzestatue Verity aufstellen liess.

Lesen Sie mehr auf Ilfracombe Town Council, Ilfracombe Tourismus, sueddeutsche.de – Statue “Verity” von Damien Hirst – Ausgeburt pompösen Kitsches, Ilfracombe Golf Club und Wikipedia Ilfracombe. Hier erfahren Sie mehr über Bilder und deren Verwendung. Damit Sie sich auf dem Laufenden halten können, bieten die meisten Stadt- oder Tourismus-Webseiten einen Newsletter-Service an und/oder unterhalten Facebook-Seiten/Twitter-Accounts. Zudem bieten mehr und mehr Orte, Tourismusorganisationen und Kultureinrichtungen zusätzlich Apps für SmartPhones und Tablets an, sodass Sie Ihren mobilen Fremdenführer immer dabei haben können (Sicher Reisen - Die Reiseapp des Auswärtigen Amtes). Wenn Sie eine Anregung, Kritik oder einen Hinweis zu dem Beitrag haben, freuen wir uns auf Ihre E-Mail an kommentar@wingsch.net. Nennen Sie dazu im Betreff bitte die Überschrift des Blogbeitrags, auf den sich Ihre E-Mail bezieht.




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