Das Forschungsschiff Meteor

Montag, 01. April 2019 - 13:00 (CET/MEZ) Berlin | Author/Destination:
Category/Kategorie: Hamburg, Universitäten, Hochschulen, Akademien, Yacht des Monats

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Die Meteor ist ein multi-disziplinäres Forschungsschiff, das der deutschen Hochseeforschung auch in Zusammenarbeit mit anderen Ländern auf diesem Gebiet dient. Als Betreiber fungiert die Universität Hamburg. Heimathafen ist ebenfalls Hamburg.

Die Meteor ist das dritte deutsche Forschungsschiff dieses Namens. Sie wurde 1985/86 auf der Schlichting-Werft in Travemünde unter der Baunummer 2030 gebaut. Die Kiellegung fand am 13. März 1985, der Stapellauf am 3. September 1985 statt. Das Schiff wurde im Februar 1986 fertiggestellt und am 15. März 1986 in Dienst gestellt. Es ermöglicht Wissenschaftlern aus Hochschulen und anderen Forschungseinrichtungen der deutschen Länder und des Bundes grundlagenbezogene Forschung und wird ständig modernisiert.

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Eigner des Schiffes ist die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), das auch für die Baukosten aufkam. Die Betriebskosten (einschließlich Ausrüstung, Reparatur, Stammpersonal) werden entsprechend der Nutzung zu 70 Prozent von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) als sogenannte Hilfseinrichtung der Forschung und zu 30 Prozent vom BMBF getragen. Die Koordination der wissenschaftlichen Fahrtplanung liegt bei der Senatskommission für Ozeanographie als Planungs- und Betreuungsstelle der Aktivitäten des DFG in der Meeresforschung.> Die wissenschaftlich-technische, logistische und finanzielle Vorbereitung, Abwicklung und Betreuung des Schiffsbetriebes erfolgt durch die Leitstelle Meteor/Merian am Institut für Meereskunde der Universität Hamburg. Die Bereederung erfolgt bis Ende 2012 durch die Reederei F. Laeisz (Bremerhaven). Die Ausschreibung für die Bereederung des Schiffes ab 2013 hat das in Leer ansässige Unternehmen Briese Schiffahrt gewonnen.

Zum weltweiten Einsatz kommt die Meteor auf den Gebieten der Meeresgeologie, Ozeanographie, maritimen Biologie, Meereschemie und Ökologie.

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