Fraser Island in Australien

09. Oktober 2017 | Destination: | Rubric: Allgemein, UNESCO-Welterbe |

© panoramio.com - Korkut Tas/cc-by-sa-3.0

© panoramio.com – Korkut Tas/cc-by-sa-3.0

Fraser Island ist eine zum australischen Bundesstaat Queensland gehörende Insel. Mit einer Fläche von 1840 Quadratkilometer ist sie die größte Sandinsel der Welt. Sie liegt etwa 190 Kilometer nördlich von Brisbane vor der Ostküste Australiens. In der Sprache der Aborigines heißt sie K’gari, was so viel wie „Paradies“ bedeutet. Die Insel gehört seit 1992 zum UNESCO-Weltnaturerbe. Fraser Island ist 124 Kilometer lang, durchschnittlich 15 Kilometer breit und umfasst 1840 Quadratkilometer. Im Südwesten liegt die 70 Kilometer lange Great Sandy Strait, eine Meeresenge, und im Nordwesten die Hervey-Bucht. Im Osten grenzt Fraser Island an den Südpazifik. Die höchste Düne der Insel ist der etwa 240 Meter hohe Mount Bowarrady. Die touristisch erschlossene Insel ist Teil des Naturschutzgebiets Great-Sandy-Nationalpark.  mehr lesen…

Themenwoche Algerien – Algier

30. September 2017 | Destination: | Rubric: Allgemein, UNESCO-Welterbe |

Bologhine district © flickr.com - Damien Boilley/cc-by-2.0

Bologhine district © flickr.com – Damien Boilley/cc-by-2.0

Algier ist die Hauptstadt Algeriens. Die größte Stadt des Landes und seine Namensgeberin ist Industriestadt, Verkehrsknotenpunkt und Kulturzentrum mit Universitäten, zahlreichen Instituten, Galerien und Museen. Auf der Westseite einer Bucht des Mittelmeers gelegen, trägt die Stadt aufgrund der glitzernd weiß vom Meer aufsteigenden Gebäude den Beinamen Alger la blanche. Im städtischen Siedlungsgebiet der Kernstadt (hohe Bebauungsdichte und geschlossene Ortsform) leben 2,2 Millionen Menschen. Die Provinz Algier mit insgesamt 57 Gemeinden hat 3,5 Millionen Einwohner. In den letzten Jahrzehnten hat sich ein größerer Vorortgürtel um die Stadt gebildet. In der Metropolregion, die weit über die Grenzen der Provinz hinausreicht, leben 6,3 Millionen Menschen. Algier heißt neben der Provinz eigentlich nur die Gemeinde (etwa 150.000 Einwohner), die das Stadtzentrum umfasst. Das Bild der älteren Viertel von Algier wird von der Kasbah, einer Burg aus dem 16. Jahrhundert, der Großen Moschee aus dem 11. Jahrhundert und der 1660 errichteten Moschee sowie von Bauten aus der französischen Kolonialzeit (1830–1962) geprägt. 1992 wurde die Altstadt (ebenfalls Kasbah genannt) von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Der Name geht auf das arabische al-Dschasā’ir-(die Inseln) zurück und bezieht sich auf vier Inseln, auf denen die Stadt gegründet worden ist. Diese sind im 16. Jahrhundert Teil des Festlandes geworden.  mehr lesen…

Themenwoche Algerien – Ghardaïa

28. September 2017 | Destination: | Rubric: Allgemein, UNESCO-Welterbe |

© Taguelmoust/cc-by-sa-3.0

© Taguelmoust/cc-by-sa-3.0

Ghardaia ist eine Oasenstadt in Algerien und Hauptort sowie Verwaltungszentrum der gleichnamigen Provinz (Wilāya Ġardāya). Die Stadt liegt im M’zab in der nördlichen Zentralsahara auf 526 m Höhe, gehört zur Gemeinde Ghardaia und bildet zusammen mit den südöstlich gelegenen Städten Beni Isguen, Melika, Bou Noura (Has Bunur) und El Atteuf (Tadjnint) die Pentapolis des M’zab. Zusammen mit den anderen Oasen des M’Zab-Tals steht Ghardaïa wegen seines exemplarischen Städtebaus seit 1982 auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbe. Der Name Ghardaïa stammt von einer Heiligen namens Daïa, die in einer Höhle (ghār) in der Gegend wohnte. Später bauten dort charidschitische Muslime, die vor der Verfolgung durch orthodoxe Muslime im Norden flüchteten, eine Stadt.  mehr lesen…

Themenwoche Algerien

25. September 2017 | Destination: | Rubric: Allgemein, Themenwochen, UNESCO-Welterbe |

Constantine © Szaten/cc-by-2.5

Constantine © Szaten/cc-by-2.5

Algerien ist ein Staat im Nordwesten Afrikas. Algerien, als mittleres der Maghrebländer, ist der Fläche nach größter Staat des afrikanischen Kontinents (knapp vor der DR Kongo). Nach Einwohnern liegt Algerien mit gut 38 Millionen an achter Stelle. Es grenzt im Norden an das Mittelmeer, im Westen an Mauretanien, Marokko und die von Marokko beanspruchte Westsahara, im Süden an Mali und Niger und im Osten an Libyen sowie Tunesien. Das Land ist nach seiner Hauptstadt Algier (französisch Alger) benannt. Weitere bedeutende Großstädte sind Oran, Constantine, Annaba und Batna. Algerien ist seit 1962 (Algerienkrieg 1954–1962) unabhängig und hat ein semipräsidientielles Regierungssystem (Verfassung aus dem Jahre 1996).  mehr lesen…

Halong-Bucht in Vietnam

25. September 2017 | Destination: | Rubric: Allgemein, UNESCO-Welterbe |

Ha Long Bay © Arianos

Ha Long Bay © Arianos

Die Halong-Bucht (vietnamesisch: Vịnh Hạ Long) ist ein rund 1500 km² großes Gebiet im Golf von Tonkin in der Provinz Quảng Ninh im Norden Vietnams. Nach offiziellen Angaben ragen 1969 Kalkfelsen, zumeist unbewohnte Inseln und Felsen, zum Teil mehrere hundert Meter hoch aus dem Wasser. 1994 erklärte die UNESCO die Bucht zum Weltnaturerbe. Die Halong-Bucht ist eine der beliebtesten Touristenattraktionen in Vietnam. Die Halong-Bucht liegt im Nordosten von Vietnam. Die Bucht erstreckt sich vom Yên Hưng Distrikt über Hạ Long City und Cẩm Phả bis zum Vân Đồn Distrikt, sie grenzt im Süden und Südosten an den Golf von Tonkin und im Norden an China. Im Westen und Südwesten wird das Gebiet von der Insel Cát Bà begrenzt.  mehr lesen…

Montreal in Québec

15. September 2017 | Destination: | Rubric: Allgemein, UNESCO-Welterbe |

Old port of Montreal by night © flickr.com - Mickael Pollard/cc-by-sa-2.0

Old port of Montreal by night © flickr.com – Mickael Pollard/cc-by-sa-2.0

Montreal ist eine Millionenstadt in Kanada. Sie liegt im Südwesten der Provinz Québec auf der Île de Montréal, der größten Insel im Hochelaga-Archipel, die vom Sankt-Lorenz-Strom und von Mündungsarmen des Ottawa umflossen wird. Die Nachbarprovinz Ontario liegt knapp 60 Kilometer westlich, die Grenze zu den USA etwas mehr als 50 Kilometer südlich. Das Stadtbild wird vom Mont Royal geprägt, einem 233 Meter hohen Hügelzug vulkanischen Ursprungs im Zentrum der Insel, von dem sich der Name der Stadt ableitet. Als der französische Seefahrer Jacques Cartier im Jahr 1535 als erster Europäer die Gegend erforschte, lebten Sankt-Lorenz-Irokesen auf der Insel. 1642 gründeten Paul Chomedey de Maisonneuve und Jeanne Mance das Fort Ville-Marie, eine katholische Missionsstation. Daraus entwickelte sich in der Folge die Siedlung Montreal, die 1760 unter britische Herrschaft kam. Montreal erhielt 1832 die Stadtrechte. Die Stadt wuchs rasch und entwickelte sich zum wirtschaftlichen und kulturellen Zentrum des Landes, verlor aber im letzten Viertel des 20. Jahrhunderts diese führende Rolle an Toronto. Bedeutende Ereignisse von weltweiter Ausstrahlung waren die Weltausstellung Expo 67 und die Olympischen Sommerspiele 1976.  mehr lesen…

Lunenburg in Nova Scotia

14. August 2017 | Destination: | Rubric: Allgemein, UNESCO-Welterbe |

© Jvienneau/cc-by-sa-3.0

© Jvienneau/cc-by-sa-3.0

Lunenburg ist eine kleine Hafenstadt in Lunenburg County, ca. 90 km von Halifax, der Hauptstadt von Nova Scotia, entfernt. Lunenburg ist Kanadas älteste deutsche Siedlung mit einer langen Fischerei- und Schiffbautradition. Der Stadtkern von Lunenburg mit seiner markanten Holzarchitektur – bunten idyllischen Häusern sowie alten Kapitänsvillen – gehört seit 1995 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Lunenburg liegt am Eingang einer Halbinsel westlich der Mahone Bay. Es liegt an der Lunenburg Bay. Lunenburg wurde zu Anfang von sogenannten Foreign Protestants bevölkert, die größtenteils aus Deutschland (Pfalz und Württemberg), der Schweiz und dem protestantischen Frankreich (Fürstentum Montbéliard) kamen. Sie wurden von Lord Cornwallis nach Kanada geholt, indem er ihnen freie Religionsausübung versprach und die Überfahrt finanzierte. Als später fast ausschließlich Deutsche nach Lunenburg kamen, wurde er zu dem heutigen Namen geändert.  mehr lesen…

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