Lunenburg in Nova Scotia

14. August 2017 | Destination: | Rubric: Allgemein, UNESCO-Welterbe |

© Jvienneau/cc-by-sa-3.0

© Jvienneau/cc-by-sa-3.0

Lunenburg ist eine kleine Hafenstadt in Lunenburg County, ca. 90 km von Halifax, der Hauptstadt von Nova Scotia, entfernt. Lunenburg ist Kanadas älteste deutsche Siedlung mit einer langen Fischerei- und Schiffbautradition. Der Stadtkern von Lunenburg mit seiner markanten Holzarchitektur – bunten idyllischen Häusern sowie alten Kapitänsvillen – gehört seit 1995 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Lunenburg liegt am Eingang einer Halbinsel westlich der Mahone Bay. Es liegt an der Lunenburg Bay. Lunenburg wurde zu Anfang von sogenannten Foreign Protestants bevölkert, die größtenteils aus Deutschland (Pfalz und Württemberg), der Schweiz und dem protestantischen Frankreich (Fürstentum Montbéliard) kamen. Sie wurden von Lord Cornwallis nach Kanada geholt, indem er ihnen freie Religionsausübung versprach und die Überfahrt finanzierte. Als später fast ausschließlich Deutsche nach Lunenburg kamen, wurde er zu dem heutigen Namen geändert. mehr…

Kyōto in Japan

11. August 2017 | Destination: | Rubric: Umwelt, Allgemein, UNESCO-Welterbe |

Kyoto City Hall © Tomomarusan/cc-by-2.5

Kyoto City Hall © Tomomarusan/cc-by-2.5

Kyōto ist eine der geschichtlich und kulturell bedeutendsten Städte Japans. Sie liegt im Westen der japanischen Hauptinsel Honshū im Ballungsgebiet Kansai. Beide Schriftzeichen des heutigen Stadtnamens werden alleine jeweils „Miyako“ gelesen und bedeuten im Japanischen wörtlich „kaiserliche Residenz“. Kyōto war von 794 bis 1868 Sitz des kaiserlichen Hofes von Japan und ist heute der Verwaltungssitz der Präfektur Kyōto. Kyōto hat 1,5 Millionen Einwohner. Die buddhistischen Tempel und Shintō-Schreine wurden zusammen mit drei anderen in den benachbarten Städten Uji und Ōtsu 1994 zum UNESCO-Weltkulturerbe Historisches Kyōto (Kyōto, Uji und Ōtsu) erklärt. In Kyōto befinden sich etwa 20% der Nationalschätze und 14% der wichtigen Kulturgüter Japans. Die Stadt ist Namensgeberin für das Kyoto-Protokoll. mehr…

Hanoi in Vietnam

07. August 2017 | Destination: | Rubric: Allgemein, UNESCO-Welterbe |

Presidential Palace, formerly Palace of the Governor-General of French Indochina © flickr.com - helloandrew/cc-by-sa-2.0

Presidential Palace, formerly Palace of the Governor-General of French Indochina © flickr.com – helloandrew/cc-by-sa-2.0

Hanoi (wörtlich: Stadt innerhalb der Flüsse) ist die Hauptstadt und nach Ho-Chi-Minh-Stadt die zweitgrößte Stadt Vietnams. Nach der Neugliederung der Verwaltungsgrenzen im Jahr 2008, bei der die gesamte Provinz Hà Tây und Teile weiterer Provinzen Hanoi zugeschlagen wurden, hat die Stadt rund 7,6 Millionen Einwohner. Hanoi ist die älteste der bestehenden Hauptstädte Südostasiens. Belegt ist sie in ihrem Gründungsjahr 1010 als Zitadelle Thang Long. mehr…

Stadtkirche Lutherstadt Wittenberg

01. August 2017 | Destination: | Rubric: Allgemein, Haus des Monats, UNESCO-Welterbe |

Stadtkirche Wittenberg © M_H.DE/cc-by-sa-4.0

Stadtkirche Wittenberg © M_H.DE/cc-by-sa-4.0

Die Stadt- und Pfarrkirche St. Marien in der Lutherstadt Wittenberg ist als Bürgerkirche die Predigtkirche der Reformatoren Martin Luther und Johannes Bugenhagen. Hier wurde die Heilige Messe zum ersten Mal in deutscher Sprache gefeiert und das Abendmahl erstmals „in beiderlei Gestalt“, in Brot und Wein, an die Gemeinde ausgeteilt. Die Kirche ist damit die Mutterkirche der Reformation. Seit 1996 gehört die Stadt- und Pfarrkirche St. Marien zum UNESCO-Welterbe. Zusammen mit der Schlosskirche, dem Augusteum und Lutherhaus, dem Melanchthonhaus und dem Dessau-Wörlitzer Gartenreich befindet sie sich in der Region mit der größten Dichte an UNESCO-Welterbestätten weltweit. mehr…

Themenwoche Marokko – Marrakesch

29. Juli 2017 | Destination: | Rubric: Allgemein, UNESCO-Welterbe |

Jemaa el-Fnaa © Boris Macek/cc-by-sa-3.0

Jemaa el-Fnaa © Boris Macek/cc-by-sa-3.0

Marrakesch oder Marrakech, bekannt als „Rote Stadt“, „Ockerstadt“ oder „Perle des Südens“, ist eine Stadt im Südwesten Marokkos mit 929.000 Einwohnern und Hauptstadt der gleichnamigen Präfektur. Marokko als Bezeichnung für das ganze Land ging aus dem Stadtnamen Marrakesch hervor. Marrakesch liegt in einer Ebene nördlich des Hohen Atlas und zählt neben Meknès, Fès und Rabat zu den vier Königsstädten Marokkos. mehr…

Themenwoche Marokko – Fès

27. Juli 2017 | Destination: | Rubric: Allgemein, UNESCO-Welterbe |

The Blue Gate © Bjørn Christian Tørrissen/cc-by-sa-3.0

The Blue Gate © Bjørn Christian Tørrissen/cc-by-sa-3.0

Fès oder Fez ist mit rund einer Million Einwohnern die drittgrößte Stadt Marokkos. Sie ist die älteste der vier Königsstädte des Landes (außerdem Marrakesch, Meknès und Rabat) und galt nach der Begründung der Qarawiyin-Universität als geistiges Zentrum der Region. Fès ist die Hauptstadt der Region Fès-Meknès, eine der 12 Regionen Marokkos. Fès liegt 60 Kilometer östlich von Meknès in der bewässerten, fruchtbaren Tiefebene von Sais. Die Kleinstadt Moulay Idris in den Ausläufern des Zerhoun-Massivs im Westen ist ähnlich weit von Fès entfernt. In den letzten Jahrzehnten hat der Tourismus zugenommen und ist zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor geworden. Auch heute noch gibt es in Fès einen lebendigen Souk, der in verschiedene Bereiche eingeteilt ist, u. a. Holz-, Keramik-, Metall-, Ledersouk. Wegen der enormen Enge gibt es keine Autos in der Innenstadt. Einige Gassen und Passagen sind nur 50 cm breit. mehr…

Themenwoche Marokko – Rabat

26. Juli 2017 | Destination: | Rubric: Allgemein, UNESCO-Welterbe |

River Bou Regreg and the Kasbah of the Udayas © Elooas/cc-by-sa-3.0

River Bou Regreg and the Kasbah of the Udayas © Elooas/cc-by-sa-3.0

Rabat ist seit 1956 die Hauptstadt Marokkos mit dem Regierungssitz und der Residenz des Königs; gleichzeitig ist die Stadt Hauptort der Region Rabat-Salé-Kénitra. Rabat liegt an der Atlantikküste am südlichen Ufer des Bou-Regreg gegenüber der Nachbarstadt Salé. Das Ballungsgebiet (Wilaya) Rabat-Salé wird in vier Präfekturen aufgeteilt. Rabat ist neben Fès, Meknès und Marrakesch eine der vier Königsstädte Marokkos. Der Name geht auf eine islamische Grenzfestung (Ribat) zurück, die Zanata-Berber im 10. Jahrhundert an der Flussmündung des Bou-Regreg errichteten. Im 12. Jahrhundert ließen die Almohaden den Ribat zu einer befestigten Stadt (Kasbah) erweitern, die bis ins 19. Jahrhundert mit und in Konkurrenz zu Salé eine bedeutende Handelsstadt blieb. Im 17. Jahrhundert sorgten die unabhängige Piratenrepublik Bou-Regreg für eine wirtschaftliche Blütezeit und von der Iberischen Halbinsel zugewanderte Andalusier für ein Bevölkerungswachstum. Mit Beginn des Französischen Protektorats wurde Rabat 1912 Sitz des Generalresidenten. Seit der Jahrtausendwende entsteht am Bou-Regreg das großangelegte Bab el-Bahr-Projekt, mit dem das bisher unbesiedelte Flussufer zu einem kulturellen Zentrum gemacht werden soll. Die Stadt wurde 2012 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. mehr…

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