Jüdisches Leben in der historischen Mitte Berlins, um die Oranienburger Straße, Rosenthaler Straße und das Scheunenviertel

12. April 2019 | Author/Destination: | Rubric: Berlin, Allgemein, Museen, Ausstellungen, Opernhäuser, Theater, Bibliotheken, Paläste, Schlösser, Villen, Parks

Oranienburger Straße and New Synagogue © Rohieb/cc-by-sa-3.0

Oranienburger Straße und Neue Synagoge © Rohieb/cc-by-sa-3.0

Die Oranienburger Straße im Berliner Ortsteil Mitte verbindet den Hackeschen Markt mit dem nördlichen Ende der Friedrichstraße und liegt im oft fälschlich als „Scheunenviertel“ bezeichneten westlichen Teil der historischen Spandauer Vorstadt. Sie ist nach der brandenburgischen Stadt Oranienburg benannt. Die häufig von Touristen besuchte Flaniermeile bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten sowie Bars, Restaurants und Cafés, ist aber auch als Rotlichtviertel bekannt.  mehr lesen…

Wiener Burgtheater

02. Januar 2019 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, Opernhäuser, Theater, Bibliotheken

© Anna Saini/cc-by-sa-4.0

© Anna Saini/cc-by-sa-4.0

Das Burgtheater in Wien ist ein Bundestheater. Es gilt als eine der bedeutendsten Bühnen Europas und ist nach der Comédie-Française das zweitälteste europäische sowie das größte deutschsprachige Sprechtheater. Das alte Burgtheater befand sich seit 1748 am Michaelerplatz. Im Oktober 1888 wurde das neue Haus am heutigen Universitätsring (damals Franzensring) eröffnet. Nachdem dieses 1945 infolge von Bombenangriffen vollständig ausgebrannt war, diente das Ronacher bis zur Wiedereröffnung am 14. Oktober 1955 als Ausweichquartier. Das Burgtheater gilt als österreichisches Nationaltheater. Ältere Namen des Burgtheaters waren k.k. Theater nächst der Burg und danach bis 1918 k.k. Hof-Burgtheater. Vor allem in Wien wird es häufig kurz “Die Burg” genannt, die Ensemblemitglieder kennt man als “Burgschauspieler”. Nach Zahl der Mitarbeiter und Budget ist es das “reichste und größte Repertoiretheater der Welt”.  mehr lesen…

Deutsche Oper Berlin

30. Mai 2018 | Author/Destination: | Rubric: Berlin, Allgemein, Opernhäuser, Theater, Bibliotheken

© Andreas Praefcke/cc-by-3.0

© Andreas Praefcke/cc-by-3.0

Die Deutsche Oper Berlin ist das größte der drei Opernhäuser in Berlin. Das Gebäude Bismarckstraße 34–37 in Charlottenburg wurde 1961 eröffnet und war Ersatz für die an gleicher Stelle im Zweiten Weltkrieg 1943 zerstörte Deutsche Oper. Das Charlottenburger Haus ist mit 1859 Sitzplätzen eines der größten Theater in Deutschland. Die Deutsche Oper bildet mit der Staatsoper Unter den Linden, der Komischen Oper, dem Staatsballett und dem Bühnenservice Berlin die Stiftung Oper in Berlin. Die Deutsche Oper Berlin ist mit 1859 Sitzplätzen heute das weitaus größte Opernhaus Berlins und ist auch Heimat des Staatsballett Berlin. Sie allein bietet rund 42 Prozent der Plätze der drei Berliner Häuser der Opernstiftung. Daher findet das Haus mit seinen Opernvorstellungen die meisten Besucher der drei Berliner Opernhäuser. Die prozentuale Auslastung ist dabei einerseits höher als die der Komischen Oper Berlin, andererseits aber geringer als die der Staatsoper Unter den Linden, diese weist allerdings nur 1396 Sitzplätze auf. Auf Initiative von Götz Friedrich wurde 1986 in New York die Stiftung The American Berlin Opera Foundation gegründet.  mehr lesen…

Komische Oper Berlin

18. April 2018 | Author/Destination: | Rubric: Berlin, Allgemein, Opernhäuser, Theater, Bibliotheken

© Gryffindor

© Gryffindor

Die Komische Oper Berlin ist ein Opernhaus in der Behrenstraße im Ortsteil Mitte von Berlin. Sie ist die kleinste der drei Berliner Opern und mit der Deutschen Oper, der Staatsoper Unter den Linden sowie dem Staatsballett Berlin und dem Bühnenservice Berlin Teil der Stiftung Oper in Berlin. Eine Besonderheit des Gebäudes ist die schlicht gestaltete Außenfassade, das moderne Foyer und die ebenfalls moderne Wandelhalle aus den Jahren des Wiederaufbaus der 1960er Jahre, die im starken Gegensatz zum im Zweiten Weltkrieg weitestgehend unzerstörten neobarocken Innenraum stehen.  mehr lesen…

Die Opéra de Nice in Nizza

29. Dezember 2017 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, Opernhäuser, Theater, Bibliotheken

© flickr.com - debs-eye/cc-by-2.0

© flickr.com – debs-eye/cc-by-2.0

Die Oper Nizza (Opéra de Nice) ist ein Opernhaus im Herzen der Altstadt von Nizza an der Côte d’Azur. Außer Opern werden dort die Sparten Ballett und Konzert bedient. Die Marquise Alli-Maccarani richtete 1776 in ihrem ehemaligen Wohnhaus ein Theater mit dem Namen “le petit Théâtre Maccarani” (das kleine Theater Maccarani) ein. 1826 wurde das alte Gebäude abgerissen, und die Stadt Nizza ließ an gleicher Stelle ein neues Theater im italienischen Stil erbauen, das schon ein Jahr später unter dem Namen “Théâtre Royal” (Königliches Theater) eröffnet wurde.  mehr lesen…

Opéra Garnier in Paris

01. Dezember 2017 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, Opernhäuser, Theater, Bibliotheken, Paris

Palais Garnier © flickr.com - Peter Rivera/cc-by-2.0

Palais Garnier © flickr.com – Peter Rivera/cc-by-2.0

Die Opéra Garnier, auch Palais Garnier genannt, ist eines der zwei Pariser Opernhäuser, die der staatlichen Institution Opéra National de Paris unterstehen. Die Opéra Garnier wurde 1875 eröffnet und steht am rechten Seineufer im 9. Arrondissement. Ihren Namen verdankt sie ihrem Erbauer Charles Garnier. Seit der Eröffnung der Opéra Bastille im Jahre 1989 wird die Opéra Garnier hauptsächlich für Ballettaufführungen des hauseigenen Ballettensembles Ballet de l’Opéra de Paris genutzt, führt aber nach wie vor auch klassische Opern auf. Die Oper wurde von 1860 bis 1875 im Auftrag von Napoléon III. erbaut. Unmittelbarer Anlass für den Neubau war ein gescheitertes Attentat auf Napoléon am 14. Januar 1858, als er zusammen mit der Kaiserin die damalige Oper Salle de la rue Lepeletier besucht hatte. Garnier hielt an einer äußeren Gestaltung fest, an der die inneren Funktionen klar ablesbar sind, und griff die traditionelle Guckkastenbühne wieder auf, die er mit einem grandiosen Rahmen umgab, Schauplatz von Lust und Luxus für die Festlichkeiten des kaiserlichen Hofes und des triumphierenden Volkes.  mehr lesen…

Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar

29. März 2017 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, Opernhäuser, Theater, Bibliotheken, UNESCO-Welterbe

© Rudolf Klein/cc-by-sa-3.0-de

© Rudolf Klein/cc-by-sa-3.0-de

Die Herzogin Anna Amalia Bibliothek, kurz HAAB, wurde 1691 als “Herzogliche Bibliothek” von Herzog Wilhelm Ernst in Weimar gegründet. Anlässlich des dreihundertjährigen Jubiläums im Jahr 1991 erhielt sie den Namen der Herzogin Anna Amalia, die ihre größte Förderin war. Berühmt ist ihr ovaler und über drei Geschosse reichender Rokokosaal. Die Herzogin Anna Amalia Bibliothek ist eine Forschungsbibliothek für Literatur- und Kulturgeschichte mit besonderem Schwerpunkt auf der deutschen Literatur von der Aufklärung bis zur Spätromantik. Seit 1998 gehört sie als Teil des Ensembles Klassisches Weimar zum UNESCO-Welterbe. 2003 wurde die Fördergesellschaft Gesellschaft Anna Amalia Bibliothek (GAAB) in Weimar gegründet.  mehr lesen…

Opernhaus Sydney

06. März 2017 | Author/Destination: | Rubric: Architektur, Allgemein, Opernhäuser, Theater, Bibliotheken, UNESCO-Welterbe

© David Iliff/cc-by-sa-3.0

© David Iliff/cc-by-sa-3.0

Das Sydney Opera House ist eines der markanten und berühmten Gebäude des 20. Jahrhunderts. Es geht auf den Entwurf des dänischen Architekten und Pritzker-Architektur-Preisträgers Jørn Utzon zurück. Das Sydney Opera House ist am 12. Juli 2005 in die Australian National Heritage List und am 28. Juni 2007 in die Liste des UNESCO-Welterbes eingetragen worden. Dänemark sieht das Opernhaus heute als Bestandteil seines kulturellen Erbes an und hat es in Dänemarks Kulturkanon 2006 aufgenommen. Das Opernhaus enthält fünf Theater mit insgesamt 5532 Sitzplätzen: Die Concert Hall (Konzerthalle) mit 2688 Sitzen, das Joan Sutherland Theatre (Operntheater) mit 1547 Sitzen, das Drama Theatre mit 544 Sitzen, das Playhouse mit 398 Sitzen und das Studio Theatre mit 364 Sitzen. Insgesamt gibt es rund 100 Räume, darunter fünf Probestudios, ein Kino, 60 Umkleideräume, vier Restaurants, sechs Bars und zahlreiche Andenkenläden. Die Stromversorgung wäre ausreichend für eine Stadt mit 25.000 Einwohnern und umfasst 645 Kilometer an elektrischen Kabeln. Das Gebäude ist 184 Meter lang, 118 Meter breit und bedeckt eine Fläche von etwa 1,8 Hektar. Sein unverwechselbares Dach ragt 67 Meter hoch auf und ist mit 1.100.000 glasierten, weißen Keramikfliesen verkleidet, die aus Schweden importiert wurden. 580 Pfähle, die 25 Meter tief im Boden verankert wurden, tragen das etwa 160.000 Tonnen schwere Bauwerk.  mehr lesen…

Casa di Goethe in Rom

03. März 2017 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, Museen, Ausstellungen, Opernhäuser, Theater, Bibliotheken, Universitäten, Hochschulen, Akademien

Goethe in the Roman Campagna by Johann Heinrich Wilhelm Tischbein © Tom86/cc-by-sa-4.0

Goethe in the Roman Campagna by Johann Heinrich Wilhelm Tischbein © Tom86/cc-by-sa-4.0

Die Casa di Goethe ist ein Museum und Kulturzentrum in Rom, das Johann Wolfgang von Goethe und seiner Italienischen Reise gewidmet ist. Es wird vom Arbeitskreis selbständiger Kultur-Institute (kurz AsKI) getragen. Das Museum wurde 1997 im 1. Obergeschoss des Hauses Nr. 18 in der Via del Corso in den Räumen eröffnet, in denen Goethe während seiner italienischen Reise von 1786 bis 1788 bei seinem Freund Johann Heinrich Wilhelm Tischbein lebte. Zu sehen sind in den Ausstellungsräumen eine Kopie des bekannten Gemäldes Goethe in der Campagna, ein Original-Siebdruck von Andy Warhol, das Goethe zeigt, und verschiedene Faksimiles von Goethes Reisetagebüchern. In weiteren Räumen der ersten Etage finden Wechselausstellungen statt.  mehr lesen…

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