Porträt: Otto von Bismarck, der Eiserne Kanzler

27. Dezember 2017 | Author/Destination: | Rubric: Hamburg, Porträt

Otto von Bismarck in 1886 © Immanuel Giel/cc-by-sa-3.0

Otto von Bismarck in 1886 © Immanuel Giel/cc-by-sa-3.0

Otto Eduard Leopold von Bismarck-Schönhausen, ab 1865 Graf von Bismarck-Schönhausen, ab 1871 Fürst von Bismarck, ab 1890 auch Herzog zu Lauenburg war ein deutscher Politiker und Staatsmann. Von 1862 bis 1890 – mit einer kurzen Unterbrechung im Jahr 1873 – war er Ministerpräsident des Königreichs Preußen, von 1867 bis 1871 zugleich Bundeskanzler des Norddeutschen Bundes sowie von 1871 bis 1890 erster Reichskanzler des Deutschen Kaiserreiches, dessen Gründung er maßgeblich vorangetrieben hatte.  mehr lesen…

Porträt: Die Familie Warburg

28. Juni 2017 | Author/Destination: | Rubric: Hamburg, Porträt

M.M. Warburg & CO headquarters in Hamburg © Claus-Joachim Dickow/cc-by-sa-3.0

M.M. Warburg & CO headquarters in Hamburg © Claus-Joachim Dickow/cc-by-sa-3.0

Die Familie Warburg ist eine deutsch-jüdische Bankiers-Familie. Die Warburgs zogen im 16. Jh. noch unter dem Familiennamen del Banco von Bologna zunächst nach Warburg und im 17. Jh. dann nach Altona a. d. Elbe. Der früheste bekannte Vorfahre war Simon von Cassel, der um 1566 starb. Die Brüder Moses Marcus Warburg und Gerson Warburg gründeten 1798 das bis heute fortbestehende Bankhaus M.M.Warburg & CO. Eric Warburgs Sohn Max Warburg (nicht zu verwechseln mit Max Moritz Warburg (1867–1946)) war bis 2014 Partner von M.M.Warburg & CO. Siegmund George Warburg (ein Ur-Ur-Enkel von Moses Warburg) gründete 1946 in London die Investmentbank S. G. Warburg & Co. Siegmunds Cousin zweiten Grades, Eric Warburg, gründete 1938 in New York City Warburg Pincus.  mehr lesen…

Porträt: Albert Ballin, Erfinder der modernen Kreuzfahrten

22. Februar 2017 | Author/Destination: | Rubric: Hamburg, Porträt

Albert Ballin

Albert Ballin

Albert Ballin war ein Hamburger Reeder und eine der bedeutendsten jüdischen Persönlichkeiten in der Zeit des deutschen Kaiserreiches. Er machte als Generaldirektor die Hamburg-Amerikanische Packetfahrt-Actien-Gesellschaft (HAPAG) zur größten Schifffahrtslinie der Welt. Albert Ballin wurde als jüngstes von 13 Geschwistern 1857 in Hamburg geboren. Die Eltern jüdischen Glaubens waren aus Dänemark eingewandert, und sein Vater Samuel Joseph Ballin (1804–1874), der durch den Hamburger Brand im Jahr 1842 mittellos geworden war, hatte 1852 die Auswandereragentur Morris & Co in Hamburg gegründet. 1874, nach dem Tod des Vaters, musste Albert mit 17 Jahren ins Geschäft einsteigen. 1875 erhielt er Prokura und wurde 1879 Teilhaber bei Morris & Co. Die Firma vermittelte Auswanderungswilligen Schiffspassagen nach England und weiter nach Nordamerika. 1881 übernahmen Morris & Co die Passagevertretung der Hamburger Carr-Linie, die 1886 mit der Rob. M. Sloman-Reederei die Union-Linie bildete. 17 Prozent aller Auswanderungen in die USA wurden 1882 von Morris & Co vermittelt, was Ballin gesicherte wirtschaftliche Verhältnisse und einen gewissen Wohlstand bescherte. Er erwarb im gleichen Jahr (1882) das Hamburgische Bürgerrecht, das nur wohlhabenden, regelmäßig Steuern zahlenden Männern offenstand, welche die Gebühr für den Bürgerbrief zahlen konnten. 1883 heiratete Albert Ballin Marianne Rauert, Tochter eines mittelständischen Hamburger Tuchhändlers. Die Trauung wurde nach protestantischem Ritus vollzogen, wenngleich Ballin nicht konvertierte. Die Ehe der Ballins blieb kinderlos. 1893 adoptierte das Ehepaar ein Waisenkind der Hamburger Choleraepidemie von 1892, Irmgard, aus der weiteren Verwandtschaft Marianne Ballins. Am 31. Mai 1886 wurde Ballin Leiter des Passagedienstes der HAPAG. 1888 wurde er in den Vorstand der HAPAG berufen und trat aus der Fa. Morris & Co aus; letztere wurde 1907 im Handelsregister gelöscht. Ab 1899 war er Generaldirektor der HAPAG und machte aus dem Unternehmen die größte Schifffahrtslinie der Welt.  mehr lesen…

Porträt: Steinway & Sons, Hersteller von Flügeln und Klavieren

29. Juli 2016 | Author/Destination: | Rubric: Hamburg, Porträt

© Steinway & Sons

© Steinway & Sons

Steinway & Sons ist ein Hersteller von Flügeln und Klavieren. Das Unternehmen wurde von Heinrich Engelhard Steinweg (Henry E. Steinway) und seinen Söhnen 1853 in New York gegründet. Seitdem hat Steinway & Sons mehr als 125 Patente erfolgreich angemeldet. Steinway & Sons’ Flügel und Klaviere werden in Hamburg und New York gefertigt. Das frühere Mutterunternehmen, die Aktiengesellschaft Steinway Musical Instruments, unter deren Dach neben Steinway & Sons auch Selmer Company, United Musical Instruments und weitere Musikinstrumentenhersteller versammelt waren, wurde im August 2013 von John Paulsons Paulson & Co. gekauft und von der Börse genommen. Das internationale Unternehmen beschäftigt ca. 1.700 Mitarbeiter in 11 Produktionsstätten in den USA und Europa. Steinway & Sons fertigt außerdem in Japan Flügel und Klaviere mit der Markenbezeichnung Boston und in China Flügel und Klaviere mit der Markenbezeichnung Essex. Zum Vertriebsnetz für die Flügel und Klaviere gehören die Steinway-Häuser (englisch: Steinway Halls).  mehr lesen…

Internationales Maritimes Museum Hamburg

01. Juni 2016 | Author/Destination: | Rubric: Hamburg, Haus des Monats, Museen, Ausstellungen

International Maritime Museum Hamburg © OlliFoolish/cc-by-sa-3.0

International Maritime Museum Hamburg © OlliFoolish/cc-by-sa-3.0

Das Internationale Maritime Museum Hamburg ist ein Museum in Hamburg. Dafür wurde in der Hamburger Speicherstadt der Kaispeicher B mit großem Aufwand um- und neugebaut. Die Eröffnung fand am 25. Juni 2008 statt und hat der Stadt ein “Schifffahrtsmuseum von Weltrang” gegeben.  mehr lesen…

Das Chilehaus in Hamburg

01. März 2016 | Author/Destination: | Rubric: Architektur, Hamburg, Haus des Monats, UNESCO-Welterbe

Chilehaus © Sebastian Warneke/cc-by-sa-3.0

Chilehaus © Sebastian Warneke/cc-by-sa-3.0

Das Chilehaus ist ein 1922 bis 1924 erbautes Kontorhaus im Hamburger Kontorhausviertel. Die Architektur von Fritz Höger war beispielgebend für den Backsteinexpressionismus der 1920er Jahre, der von Backsteingotik und Expressionismus inspiriert war. Der Bau stellt mit seinen 36.000 m² Bruttogeschossfläche bis zu zehn Stockwerken auf einer Grundfläche von 5950 m² eines der ersten Hamburger Hochhäuser dar. Mit seiner an einen Schiffsbug erinnernden Spitze nach Osten ist es zu einer Ikone des Expressionismus in der Architektur geworden. Am 5. Juli 2015 wurde das Kontorhausviertel zusammen mit der Hamburger Speicherstadt und dem Chilehaus zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt.  mehr lesen…

Islamisches Zentrum Hamburg

13. Juni 2015 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, Hamburg

Imam Ali Mosque © Staro1/cc-by-sa-3.0

Imam Ali Mosque © Staro1/cc-by-sa-3.0

Das Islamische Zentrum Hamburg (IZH) ist eine der ältesten islamischen Institutionen Europas. Es ist Träger der Imam-Ali-Moschee an der Außenalster Hamburgs. Das IZH ist Mitglied der Schura Hamburg, des Zentralrats der Muslime in Deutschland und der Gemeinschaft der Ahl-Al-Bayt-Vereine in Deutschland und stellt das Zentrum des schiitischen Islam in Deutschland dar.  mehr lesen…

Euro-Mediterran-Arabischer Länderverein

24. Dezember 2014 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, Hamburg

© ema-hamburg.org/cc-by-sa-3.0

© ema-hamburg.org/cc-by-sa-3.0

Die Euro-Mediterranean-Arab Association e. V. (EMA) ist ein deutscher Länderverein, der sich für die Zusammenarbeit zwischen Europa, insbesondere Deutschland, und der Mittelmeer- und Nahostregion engagiert. Von seinem Hauptsitz in Hamburg sowie den Geschäftsstellen in Berlin, Bayern und Nordrhein-Westfalen fördert der Verein die wirtschaftliche Zusammenarbeit sowie den politischen, kulturellen und wissenschaftlichen Austausch zwischen Deutschland und den Ländern Nordafrikas, des Nahen Ostens und der Türkei (EMA-Region).  mehr lesen…

Themenwoche Hamburg – Elbvororte

05. November 2014 | Author/Destination: | Rubric: Architektur, Allgemein, Hamburg, Themenwochen

Strandhotel © Staro1

Strandhotel © Staro1

Die Elbvororte umfassen die westlichen Stadtteile Hamburgs mit erhöhter Dichte von vermögenden Einwohnerinnen und Einwohnern. Hier findet sich die größte Ansammlung beeindruckender Gründerzeitvillen, aber auch die Firmensitze der renommiertesten und ältesten Unternehmen der Stadt. Wie kaum in anderen Stadtteilen läßt sich hier die typische Hamburger Lebensweise und -philosophie erleben und beobachten. Neben den unten beschriebenen Stadtteilen gehören auch Sülldorf, Osdorf, Klein Flottbek (Standort des Derby Parks, der zahlreiche nationale und internationale Reitveranstaltungen ausrichtet) und Groß Flottbeck dazu.  mehr lesen…

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