Brixen in Südtirol

Donnerstag, 09. Oktober 2014 - 13:00 (CET/MEZ) Berlin | Author/Destination:
Category/Kategorie: Allgemein

Library of the Philosophical-theological Academy Brixen © Klaus Graf/cc-by-sa-3.0

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Brixen ist eine Stadt und Gemeinde im Südtiroler Eisacktal in Italien. Brixen ist eine der ältesten Städte Tirols, der Hauptort des Eisacktales und mit 21.200 Einwohnern die drittgrößte Stadt Südtirols. Sie ist Sitz der Bezirksgemeinschaft Eisacktal. Die Stadtgemeinde Brixen liegt etwa 40 Kilometer nördlich von Bozen und 45 Kilometer südlich des Brennerpasses am Zusammenfluss von Eisack und Rienz eingebettet in eine weite Talmulde. Sie umfasst neben der Stadt auch die umliegenden Dörfer am Pfeffersberg und St. Ändrä am Hang der Plose sowie die Orte Albeins, Elvas, Milland, Afers und Sarns. Die Hausberge von Brixen sind die Plose im Osten und der Königsanger im Westen.

In der historischen Altstadt befinden sich der Brixner Dom mit dem angrenzenden Domkreuzgang, der Frauenkirche und der Johanneskapelle, die Hofburg (der ehemaligen Fürstbischöfe), das Priesterseminar, die beiden Laubengassen, das Mutterhaus der Brixner Tertiarschwestern, das Klarissenkloster, das Kapuzinerkloster, die Pfarrkirche St. Michael sowie die evangelische Kirche St. Gotthard und St. Erhard. Nördlich der Altstadt befinden sich die einzigen höheren Wohnblöcke (mehr als zehn Etagen) der Stadt. Die Anzahl der Einwohner beträgt etwa 5000. Seit Juli 2008 ist der Stadtteil durch eine Fußgänger- und Fahrradunterführung mit der Innenstadt verbunden.

Vinzentinum © The hhk Street view © Benreis/cc-by-sa-3.0 Adlerbrückengasse © Uoaei1/cc-by-sa-3.0 Brixen Cathedral © Napa/cc-by-sa-3.0 © Sailko/cc-by-sa-3.0 Hofburg © Llorenzi/cc-by-sa-3.0 © Laura1010 Brixen-White_Tower-Mark_Handy-cc-by-sa-3.0 Library of the Philosophical-theological Academy Brixen © Klaus Graf/cc-by-sa-3.0
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Library of the Philosophical-theological Academy Brixen © Klaus Graf/cc-by-sa-3.0
Stufels ist der ursprüngliche Kern von Brixen. Hier haben sich schon vor Jahrtausenden die ersten Menschen niedergelassen. Bei Ausgrabungen wurden immer wieder steinzeitliche Gefäße und Werkzeuge gefunden. Die meisten Häuser in Stufels sind aufgrund ihres Alters und ihrer architektonischen Eigenheiten – ebenso wie die mittelalterliche Altstadt – denkmalgeschützt. Der Stadtteil Burgfrieden erstreckt sich über die gesamte westliche Hangseite der Stadt. Der Ausdruck Burgfrieden oder Burgfriede bezeichnete im Mittelalter den bischöflichen Hoheitsbereich außerhalb der Stadtmauern, in dem Fehden, also Feindeshandlungen von Privatpersonen untereinander, unter Androhung der Acht verboten waren. Im 16. Jhdt. wurden von vielen Brixner Bürgern dort Villen zur Sommerfrische errichtet (Villa Ostheimer). In den 1960er Jahren wurden am Hang des Oberraggengerhofes, nach den Plänen des großen Brixner Architekten Othmar Barth, das Südtiroler Kinderdorf errichtet. Der Stadtteil Kranebitt erstreckt sich über die gesamte westliche Hangseite östlich des Eisacks. Schon im 19. Jhdt. waren die sonnigen Hänge mit ihren Weingärten bekannt für das milde Klima.

In der Hofburg, dem früheren Sitz des Bischofs des Bistums Brixen, ist das Diözesanmuseum mit einer Krippenausstellung untergebracht. Außerdem ist in Brixen das Pharmaziemuseum Brixen angesiedelt. In Brixens Altstadt befindet sich an der Kreuzung zwischen Säbenertorgasse, den Kleinen Lauben und den Großen Lauben an der Fassade des Gasthauses Schwarzer Adler der “dreikopfete Mann”; seine drei Köpfe sind den jeweiligen Gassen entgegen gedreht. Der Sage nach spuckt dieser am Karfreitag, wenn es zwölf Uhr läutet, mit allen drei Köpfen Geldstücke aus.

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