Brescello in Reggio Emilia

Samstag, 26. Januar 2013 - 13:09 (CET/MEZ) Berlin | Author/Destination: | Category/Kategorie: Allgemein

Museum of Don Camillo and Peppone © Szeder László/cc-by-sa-3.0

Museum of Don Camillo and Peppone © Szeder László/cc-by-sa-3.0

Brescello ist ein Dorf mit 5600 Einwohnern in der Provinz Reggio Emilia in der Region Emilia-Romagna. Es liegt am Ufer des Po, etwa in der Mitte des Dreiecks, das von den Städten Parma, Modena und Mantua begrenzt wird.

Weltweite Bekanntheit erreichte der Ort als Schauplatz der fünf zwischen 1951 und 1965 verfilmten Geschichten um Don Camillo und Peppone auf der Grundlage der Romane von Giovannino Guareschi. Der Ort wurde vom Regisseur gegen die Wünsche Guareschis ausgewählt, der seinen Geburtsort Fontanelle (di Roccabianca) vorgezogen hätte. Brescello wird jährlich von etwa 50.000 Touristen besucht. Es gibt ein Museo de Peppone e Don Camillo. Vor dem Rathaus stehen bronzene Statuen der beiden.

Piazza of Brescello © BKLuis Piazza Matteotti © Friedrichstrasse/cc-by-sa-3.0 Peppone in front of the town hall © Szeder László/cc-by-sa-3.0 Peppone in front of the town hall © BKLuis Don Camillo © Danielkwiat/cc-by-sa-3.0 Museum of Don Camillo and Peppone © Szeder László/cc-by-sa-3.0
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Peppone in front of the town hall © Szeder László/cc-by-sa-3.0
Die ersten nachweislich sesshaften Siedler waren cimbrische Gallier, die ihrer Ansiedlung den Namen (romanisiert) Brixellum gaben. Einzelne archäologische Funde reichen jedoch bis in die Urgeschichte zurück. Um 200 v. Chr. wurde der Ort von den Römern erobert und als Kolonie dem Imperium einverleibt. In der Folge entwickelte sich die Stadt zu einem blühenden Handels- und Wirtschaftszentrum, hatte aber auch strategische Bedeutung, da man von hier den Verkehr auf dem Po überwachen konnte. Im Vierkaiserjahr 69 n. Chr. hatte Otho in Brixellum sein Hauptquartier und beging dort Selbstmord. Der Niedergang des weströmischen Reiches führte auch zum Verfall von Brixellum, bis es im Jahr 389 zum Bischofssitz erhoben wurde. Gegen Ende des 6. Jahrhunderts wurde die Stadt durch verheerende Überschwemmungen dem Erdboden gleichgemacht und hörte für mehr als 500 Jahre auf zu existieren.

Im 12. Jahrhundert wurde Brescello wieder aufgebaut und war in der Folge von Parma abhängig, bis spanische Truppen die Stadt 1704 erneut zerstörten. Das, was von der einstmals blühenden Stadt noch übrig war, schloss sich 1861 zusammen mit anderen Städten in Reggio nell’Emilia dem Königreich Italien an.

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