Bonifacio auf Korsika

11. April 2013 | Destination: | Rubric: Allgemein |

© Gabridelca

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Bonifacio ist eine Hafenstadt an der südlichen Spitze der französischen Mittelmeerinsel Korsika (Département Corse-du-Sud) mit 2919 Einwohnern. Sie gab der Straße von Bonifacio genannten Meerenge zwischen Korsika und der 12 Kilometer entfernten Insel Sardinien ihren Namen.

Der Ort teilt sich in zwei Gebiete: die Ville haute (Oberstadt) genannte mittelalterliche Altstadt und die Marina im Hafenbereich. Die Ville haute liegt in einer durchschnittlichen Höhenlage von 70 Metern über Meereshöhe auf einem in Form einer 900 Meter langen, schmalen Landzunge parallel zur Küste verlaufenden weißen Kreidefelsen, hinter dem landeinwärts ein tiefer, fjordartiger Einschnitt (frz. Calanque) einen gut geschützten Naturhafen bildet. Dieser dient gleichzeitig als Fischerei- und Yachthafen. Des Weiteren ist Bonifacio ein Zentrum der Handelsschifffahrt und des Fährverkehrs mit der benachbarten Insel Sardinien sowie des Fremdenverkehrs, insbesondere in den Sommermonaten.

© GHIRARDI © Marie-Claire © Daniel Culsan Bonifacio Harbor © Jamieli Bonifacio above the sea © Stephane Viau © Gabridelca
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Bonifacio above the sea © Stephane Viau
Der Hafen von Bonifacio mit dem Kalksteinplateau im Süden und der darauf angesiedelten Altstadt ist wohl einer der eindrucksvollsten im Mittelmeerraum. Das äußere Ufer ist derart ausgewaschen, dass die Häuser darauf wie auf einem Balkon stehen. Die Altstadt, deren enge, kopfsteingepflasterte Straßen von vier- bis fünfstöckigen Häusern gesäumt werden, ist über eine Zugbrücke und einen im Zickzack angelegten Tunnel zur Zitadelle zu erreichen. Das Panorama, das sich von den zahlreichen Aussichtspunkten bietet, verdeutlicht, warum Bonifacio stets als Schutzhafen vor den unberechenbaren Witterungs- und Meeresströmungen in der Straße von Bonifacio angesteuert wurde. Es gibt ebenfalls den Blick auf die mit Häusern bebauten Sandsteinklippen frei, in die das Meer sich im Laufe der Jahrhunderte immer tiefer eingegraben hat, so dass sich Grotten bildeten, die ein beliebtes Ausflugsziel sind.

Die einzigartige Lage machte die Stadt immer wieder zum Zentrum kriegerischer Auseinandersetzungen, weshalb sie im Laufe der Zeit zu einer Festung ausgebaut wurde.

Die Grotten sind Ziel der vom Hafen aus organisierten Bootsfahrten, während der auch die Klippen vom Meer aus bewundert werden können. Von dort gut zu sehen ist auch die sogenannte Treppe des Königs von Aragon, deren Stufen in den Stein gehauen von der Oberstadt bis zum Meer führen.

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