Bad Gastein im Nationalpark Hohe Tauern

20. Oktober 2015 | Destination: | Rubric: Allgemein, Paläste, Schlösser, Villen, Parks |

Grand Hotel de l'Europe © Pressemappe/cc-by-sa-3.0

Grand Hotel de l’Europe © Pressemappe/cc-by-sa-3.0

Bad Gastein ist ein Kurbad und Wintersportort mit 4.000 Einwohnern im Gasteinertal in Österreich. Die Gemeinde gehört zu den Nationalparkgemeinden des Nationalparks Hohe Tauern und liegt am Fuß des Graukogels. Neben den Kuranwendungen bietet das Tal Gelegenheit zu Erholung und Sport während des ganzen Jahres. Bad Gastein bietet eine Vielzahl an naturhistorischen und architektonischen Sehenswürdigkeiten. Herausragend sind die Wasserfälle im Ortszentrum und in Böckstein, die Gletschermühlen, die Hotelanlagen der Belle Époque. Geprägt wurde das architektonische Bild Bad Gasteins vor allem durch die Architekten und Baumeister Wolfgang Hagenauer, Josef Wessicken, Valentin Ceconi und Jacob Ceconi, Angelo Comini und Franz Franzmair.

Eine Besonderheit ist die Lage des Zentrums, das an den Steilhängen um den Wasserfall entstanden ist und sich durch sehr steile und enge Gassen kennzeichnet. An diesen Klippen wurden platzsparend mehrstöckige Häuser errichtet, sodass das Erscheinungsbild Bad Gasteins an eine Stadt erinnert („Wolkenkratzerdorf“). Der Höhenunterschied des Ortes zwischen Quellpark und Bahnhof beträgt ca. 80 Höhenmeter. Es ist möglich, durch die Benutzung des Parkhausliftes (11 Stockwerke) weitgehend aufstiegsfrei vom Ortskern zum Bahnhofsgelände zu gelangen.

Sportgastein © Karl Gruber/cc-by-sa-3.0-at © Omnidoom 999/cc-by-sa-3.0 Upper Gastein Valley © Dergreg/cc-by-sa-3.0 © Triq/cc-by-sa-3.0 © Usien/cc-by-sa-3.0 Grand Hotel de l'Europe © Pressemappe/cc-by-sa-3.0
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Grand Hotel de l'Europe © Pressemappe/cc-by-sa-3.0
Am Anfang waren die Badeanlagen Gemeinschaftsbäder, in denen sich die Badegäste mit Frühstück und
Brettspielen die Zeit vertrieben. Für die erfolgreichen Badekuren des Mittelalters waren lange Badezeiten und auch die allgemein übliche lange Kurdauer von sechs Wochen erforderlich. Auch der Gasteiner Heilstollen bietet im Rahmen der Radonbalneologie natürliche Hilfe bei rheumatischen Erkrankungen. Schon im Mittelalter verbreitete sich die Kunde von der Heilkraft der Gasteiner Thermen. Trotz der damals primitiven Bademöglichkeiten und Unterkünfte nahmen Fürsten und hohe Herren geistlichen Standes weite und beschwerliche Reisen zu den Thermalquellen auf sich. Das Thermalwasser wurde in offenen Holzrinnen von den Quellen zu den Gasthäusern geleitet, später in hölzernen Brunnenrohren. In das benachbarte Bad Hofgastein wurde das Heilwasser mittels Fässern und Pferdegespannen gebracht, bevor 1830 eine Thermalwasserleitung gebaut wurde.

Das gemeinsame Skigebiet von Bad Hofgastein und Bad Gastein, die Skischaukel Schloßalm-Angertal-Stubnerkogel, ist Teil der Skiregion Gasteinertal des Skiverbunds Ski amadé und bietet über 80 km Piste, mit gesamt 5 Seilbahnen, 7 Sessel- und 7 Schleppliften. Mit der Stubnerkogelbahn gelangt man auf den Stubnerkogel (2250 m ü. A.). Mit der Skischaukel über das Skizentrum Angertal (1175 m) erreicht man die Schlossalm (2050 m), das zentrale Skigebiet von Bad Hofgastein. Seit 2008 gibt es auf dem Stubnerkogel in der Stubnermulde einen Funpark (QPark Gastein), der hauptsächlich auf Anfänger und Fahrer mittleren Könnens ausgerichtet ist. Im südlichen Teil von Bad Gastein liegt, erreichbar über eine mautpflichtige Straße von Böckstein aus, Sportgastein im Naßfeld mit dem Skigebiet Kreuzkogel – mit einer Höhe von 2650 m zugleich das höchste und schneesicherste Skigebiet im Gasteinertal.

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