Badeort Hammamet in Tunesien

25. September 2020 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, Union für das Mittelmeer

Old city of Hammamet © Mahdi Chaker/cc-by-sa-3.0

Old city of Hammamet © Mahdi Chaker/cc-by-sa-3.0

Hammamet ist eine Stadt im Norden Tunesiens. Sie liegt im Südosten der Halbinsel Cap Bon und gehört zum Gouvernement Nabeul. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts ist die Region um Hammamet wegen der naheliegenden kilometerlangen Sandstrände im Norden und Süden der Stadt ein beliebtes Ziel für Touristen und zählt als die meistbesuchte Region des Landes. Den Kern von Hammamet bildet die historische Medina (Altstadt) an der Spitze einer Halbinsel. Die nur etwa 200 × 200 Meter große Medina ist vollständig ummauert. An ihrer Westecke liegt die Kasbah (Festung). Die Große Moschee in der Medina wurde im 15. Jahrhundert erbaut, die Sidi-Gailani-Moschee 1798. Zwischen dem Haupttor und der Kasbah befinden sich die teilweise überdachten Marktgassen der Souks, die heute vollständig vom Souvenirhandel beherrscht werden.  mehr lesen…

Hassan-II.-Moschee in Casablanca

16. September 2020 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, Union für das Mittelmeer

© BenSlivka/cc-by-sa-4.0

© BenSlivka/cc-by-sa-4.0

Die Hassan-II.-Moschee (Grande Mosquée Hassan II) in Casablanca ist eine der größten Moscheen der Welt. Bis zu 25.000 Personen finden in der Gebetshalle von 20.000 Quadratmetern Platz. Technische Besonderheiten sind ein sich automatisch öffnendes Dach, Fußbodenheizung in der Gebetshalle und ein grüner Laserstrahl, der nachts Richtung Mekka zeigt. Die Moschee darf auch in den Vormittagsstunden im Rahmen von Führungen von Nicht-Muslimen gegen Eintrittsgeld betreten werden.  mehr lesen…

Koutoubia-Moschee in Marrakesch

12. August 2020 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, Union für das Mittelmeer

© Baca12/cc-by-sa-4.0

© Baca12/cc-by-sa-4.0

Die Koutoubia-Moschee (“Moschee der Buchhändler”) ist die größte Moschee von Marrakesch. Sie stammt aus der 2. Hälfte des 12. Jahrhunderts und ist damit eine der ältesten Moscheen Marokkos. Das Minarett der Koutoubia-Moschee ist das Wahrzeichen der Stadt Marrakesch und des gesamten Landes; allabendlich wird es beleuchtet und ist noch bis in 30 km Entfernung sichtbar. Mehr noch als das etwa 150 Jahre ältere Minarett der Qala der Beni Hammad im heutigen Algerien und zusammen mit der Giralda in Sevilla, dem Hassan-Turm von Rabat und dem Minarett der Kasbah-Moschee in Marrakesch wurde es zum Vorbild für nahezu alle späteren Minarette des Maghreb.  mehr lesen…

Marktplatz Djemaa el Fna in Marrakesch

10. Juni 2020 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, UNESCO-Welterbe, Union für das Mittelmeer

© Boris Macek/cc-by-sa-3.0

© Boris Macek/cc-by-sa-3.0

Der Djemaa el Fna ist der zentrale Marktplatz in Marrakesch in Marokko. Die Bedeutung des Namens ist umstritten. Im Arabischen heißt Djemaa el Fna etwa Versammlung der Toten. Dieser Name rührt daher, dass die Sultane zur Zeit der Almohaden den Platz als Hinrichtungsstätte nutzten und aufgespießte Köpfe hier zu Schau stellten.  mehr lesen…

Das Katharinenkloster am Berg Sinai

1. März 2018 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, Haus des Monats, UNESCO-Welterbe, Union für das Mittelmeer

Saint Catherine's Monastery in front of Mount Sinai © flickr.com - Joonas Plaan/cc-by-2.0

Saint Catherine’s Monastery in front of Mount Sinai © flickr.com – Joonas Plaan/cc-by-2.0

Das heute griechisch-orthodoxe Katharinenkloster im Sinai in Ägypten wurde zwischen 548 und 565 gegründet und ist das älteste immer noch bewohnte Kloster des Christentums. Es liegt am Fuße des Berges Sinai (Mosesberg). Dort befand sich nach der Überlieferung der brennende Dornbusch, in dem sich Gott Mose offenbarte; hier sollen auch die der Legende nach von einem Engel herbeigetragenen Gebeine der heiligen Katharina von Alexandrien ruhen, deren Existenz allerdings historisch nicht belegt ist. Das Kloster, das ursprünglich der Theotokos, das heißt, Maria, der Mutter Jesu, geweiht war, wurde im Westen ab dem 14. und im Osten ab dem 19. Jahrhundert nach der heiligen Märtyrerin Katharina benannt. Seit 2002 gehört das Kloster zum UNESCO-Welterbe.  mehr lesen…

Themenwoche Libyen – Tripolis

25. November 2017 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein

Istiqlal Street © Abdul-Jawad Elhusuni

Istiqlal Street © Abdul-Jawad Elhusuni

Tripolis (“Drei Städte”) ist die Hauptstadt Libyens und hatte 2014 etwa 1,1 Millionen Einwohner. Tripolis ist der politische, wirtschaftliche und kulturelle Mittelpunkt sowie Verkehrsknotenpunkt des Landes. Zur Unterscheidung von der im Arabischen gleichlautenden libanesischen Stadt Tripoli wird Tripolis im Arabischen oft auch “Westliches Tarabulus” genannt. Die Stadt liegt im Nordwesten des Landes am Mittelmeer. Das Stadtgebiet von rund 250 Quadratkilometern erstreckt sich etwa 40 km längs der Küste bei einer Bebauungstiefe von drei bis zehn Kilometer. Baumaterial, Nahrungsmittel, Textilien, Kleidung und Tabakprodukte werden in der Stadt hergestellt. Im Nutzfahrzeugsektor ist die Trucks and Bus Company mit einem Zweitwerk in Tripolis ansässig. Durch die Position als Marktführer im Inland ist das Unternehmen zudem einer der wichtigen Arbeitgeber in der Region. Die größte Stadt in Libyen verfügt gleichzeitig über dessen wichtigsten Hafen und ist Zentrum des Handels und der Produktion des Landes. Der internationale Flughafen Tripolis liegt 34 km südlich des Zentrums.  mehr lesen…

Themenwoche Libyen – Misrata

24. November 2017 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein

Misurata Fountain © vedi Fonte/cc-sa-1.0

Misurata Fountain © vedi Fonte/cc-sa-1.0

Misrata befindet sich in der Region Tripolitanien an der Mittelmeerküste nahe dem gleichnamigen Kap. Misrata befindet sich 210 km östlich der Hauptstadt Tripolis und 825 km westlich von Benghazi. Misrata ist Hauptort des gleichnamigen Munizips, in dem 2006 über 550.000 Menschen lebten, und gilt als bedeutendes nationales Wirtschaftszentrum. Der Hafen der Stadt heißt Qasr Ahmed. Für 2012 wurden 280.000 Einwohner errechnet. Zum Stadtgebiet gehört Kap Misrata, der westlichste Punkt der Großen Syrte. Die Stadt breitet sich in einer großen Oase aus, die vom Meer im Norden und Osten durch einen Küstendünengürtel getrennt ist. Im Landesinneren schließt sich eine Sandwüste an. Palmen, Olivenbäume und Parks prägen das Bild der Innenstadt mit modernen Gebäuden und breiten Straßen.  mehr lesen…

Themenwoche Libyen – Kufra-Oasen

23. November 2017 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein

Al Jawf © NASA

Al Jawf © NASA

Die Kufra-Oasen sind eine Oasengruppe im Südosten von Libyen 950 Kilometer südlich von Banghazi, mit einer Fläche von 8793 km². Sie sind namensgebend für das libysche Munizip al-Kufra und beherbergen einen Großteil von dessen Bevölkerung. Zentrum der Kufra-Oasen und Hauptstadt von al-Kufra ist al-Dschauf (Al Jawf). Im Februar 2012 hatte Kufra etwa 40.000 Einwohner. Ursprünglich waren die Oasen von nilosaharanischen TubuBeduinen bewohnt. Um 1730 wurden sie durch Angriffe von Arabern aus der Kyrenaika vertrieben und mussten sich ins Tibestigebirge zurückziehen. Zwar gelang es 1879 dem Deutschen Gerhard Rohlfs als erstem Europäer, bis zu den Kufra-Oasen vorzudringen, doch wurden diese 1895 Zentrum des Sanussiya-Ordens und waren für europäische Reisende nicht mehr zugänglich.  mehr lesen…

Themenwoche Libyen – Bengasi

22. November 2017 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein

Benghazi Waterfront © Jaw101ie

Benghazi Waterfront © Jaw101ie

Bengasi ist eine libysche Hafenstadt im Nordosten des Landes und liegt an der Großen Syrte. 2011 war Bengasi mit 632.000 Einwohnern nach Tripolis die zweitgrößte Stadt Libyens und das politische und wirtschaftliche Zentrum der Kyrenaika. Im Zuge des Bürgerkrieges in Libyen hat die Einwohnerzahl deutlich abgenommen. Die Stadt wurde im 5. Jahrhundert v. Chr. von Griechen als Kolonie mit dem Namen Euhesperides gegründet. Dieser Name bezieht sich auf die Gärten der Hesperiden. Dem Mythos nach war es eine der Aufgaben des Herakles, aus diesen Gärten die goldenen Äpfel zu holen. Im 3. Jahrhundert v. Chr. wurde die Stadt unter dem Namen Berenike erneut gegründet. Im 2. Jahrhundert n. Chr. kam es aufgrund sozialer Missstände zu Unruhen. Nach der arabischen Eroberung ab 643 n. Chr. und nach dem Ende des Widerstandes der Berber in der zweiten Hälfte des 7. Jahrhunderts versank Bengasi in Bedeutungslosigkeit. Die Türken besetzten Bengasi im Jahr 1578. Von 1711 bis 1835 wurde die Stadt von der Familie der Qaramanli von Tripolis aus regiert. Danach kam sie bis 1911 unter osmanische Herrschaft.  mehr lesen…

Return to Top ▲Return to Top ▲