Themenwoche Jordanien – Biosphärenreservat Wadi Mujib

21. März 2017 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, UNESCO-Welterbe, Union für das Mittelmeer

Canyon of Wadi Mujib © YousefTOmar/cc-by-sa-3.0

Canyon of Wadi Mujib © YousefTOmar/cc-by-sa-3.0

Das Wadi Mudschib ist eine Schlucht im Bergland Jordaniens östlich des Toten Meeres und liegt 90 km südlich von Amman. Sie endet 410 Meter unter dem Meeresspiegel am Toten Meer. Sie wird auch als “Grand Canyon Jordaniens” bezeichnet und ist das am tiefsten gelegene Naturschutzgebiet der Welt. Seit 2011 ist es UNESCO Biosphärenreservat. Der nächstgelegene größere Ort Dhiban liegt 5 km nördlich. Die “Kaiserstraße” durchquert das Tal in zahlreichen Windungen. Durch das Wadi Mudschib fließt der biblische Arnon, sofern er nicht oberhalb der Mujib-Talsperre während des Sommers zuweilen trocken fällt. Die heißen Quellen von Hammamat Ma’in liegen nahe der Grenze des Reservats und werden stark für den Tourismus genutzt. Das Wadi wird für Wander- und Trekkingtouren und für Canyoning genutzt.  mehr lesen…

Themenwoche Jordanien

20. März 2017 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, Themenwochen, Union für das Mittelmeer

Petra at night © Susanahajer/cc-by-sa-3.0

Petra at night © Susanahajer/cc-by-sa-3.0

Das haschemitische Königreich Jordanien ist ein Staat in Vorderasien und zählt zu den so genannten Maschrek-Staaten. Die Hauptstadt und mit Abstand größte Stadt ist Amman. Jordanien ist ein Land mit hohem Wüstenanteil und lässt sich von West nach Ost in drei Großlandschaften gliedern: Der von Norden nach Süden verlaufende Jordangraben erreicht am Toten Meer den tiefsten trockenen Punkt der Erdoberfläche (425 m unter dem Meeresspiegel). Der Große Afrikanische Grabenbruch setzt sich südlich über den Golf von Aqaba ins Rote Meer fort. Das ostjordanische Bergland steigt in einer schroffen, zerklüfteten Steilwand über dem Jordangraben auf. Dieses Faltengebirge erreicht im Dschabal Ram 1754 m (zweithöchster Berg des Landes nach dem Jabal Umm ad Dāmī bei Aqaba) und gliedert sich durch mehrere Hochebenen. Den nördlichen Teil bildet das Gilead-Gebirge, auf dessen Hochflächen die Städte Amman, Zarqa und Irbid liegen. Die im Osten an das Bergland anschließenden Wüstentafelländer nehmen etwa zwei Drittel Jordaniens ein.  mehr lesen…

Themenwoche Beirut – Die Corniche

15. Februar 2017 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, Union für das Mittelmeer

© flickr.com - Evan/cc-by-2.0

© flickr.com – Evan/cc-by-2.0

Die Corniche Beirut ist die von Palmen gesäumte etwa 4.8 Kilometer lange Seepromenade an der Mittelmeerküste in Beirut im Libanon. Die Corniche Beirut umrundet die Landspitze von Beirut. Sie beginnt im Osten am Golfe de Saint-Georges und führt am Platz des Attentat auf Rafiq al-Hariri vorbei. Anschließend verläuft sie parallel entlang der Avenue de Paris an der Amerikanischen Universität von Beirut und am Leuchtturm Beirut vorbei. Im Westen der Innenstadt verläuft sie Parallel an der Avenue General de Gaulle Richtung Süden. Sie endet an der Rafic Hariri Avenue im Südwesten der Innenstadt.  mehr lesen…

Themenwoche Beirut – Das Phoenicia Hotel

1. Februar 2017 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, Hotels, Union für das Mittelmeer

© flickr.com - Hussein Abdallah/cc-by-2.0

© flickr.com – Hussein Abdallah/cc-by-2.0

Das Phoenicia Hotel ist ein 5-Sterne Hotel der InterContinental Hotels Group in Beirut im Libanon. Es befindet sich an der Mittelmeerküste in der Rue Fakhreddine an der Corniche Beirut, der Promenade der Stadt. Die Entfernung zur Innenstadt von Beirut mit ihrem Beirut Central District beträgt nur wenige hundert Meter; der Flughafen Beirut ist etwa acht Kilometer vom Hotel entfernt. Das Hotel besteht heute, nach mehreren Umbauten, aus drei einzelnen Gebäuden, in deren Mitte sich ein Pool befindet. Es verfügt über sieben Restaurants, 418 Zimmer und 44 Suiten. Das Hotel hat etwa 1200 Angestellte. Besonders markant sind im Gebäudeinneren die hohen Decken, die geschwungenen Treppen und die auffälligen Säulen. Eines der drei Gebäude wird exklusiv für Büros und Apartments genutzt.  mehr lesen…

Themenwoche Tel Aviv – Makkabiade

23. Januar 2017 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, Sport, Union für das Mittelmeer

Baloons representing the participant countries at the 2013 Maccabiah Games © Maor X/cc-by-sa-3.0

Baloons representing the participant countries at the 2013 Maccabiah Games © Maor X/cc-by-sa-3.0

Die Makkabiade, im Plural Makkabiot, ist die größte internationale jüdische Sportveranstaltung in Israel und ist ähnlich wie die Olympischen Spiele konzipiert. Sie entstand während der Zionismusbewegung der 1930er-Jahre aus der jüdischen Makkabi-Sportbewegung. Die Organisation liegt beim Makkabi-Weltverband (MWV). Zum ersten Mal wurde sie 1932 in Tel Aviv veranstaltet. Anlässlich der ersten Makkabiade wurde das erste Sportstadion Israels gebaut; vom 28. März bis zum 31. März 1932 fand diese erste Makkabiade mit 20.000 Besuchern in Palästina statt, ein symbolisch gelegtes Jahr, nämlich genau 1800 Jahre nach Beginn des Aufstandes von Bar Kochba gegen die Römer. Seit 1953 findet sie regelmäßig alle vier Jahre dort statt. Ebenfalls im Vier-Jahres-Rhythmus, jeweils zwei Jahre nach der Makkabiade in Israel, findet die europäische Makkabiade statt. Auf dem Weg zur Makkabiade steht die Ausbildung jüdischer Turn- und Sportvereine (u. a. Makkabi-Bewegung). Im 19. Jahrhundert waren Juden zahlreich in den europäischen Turnvereinen vertreten. Die Errichtung jüdischer Vereine ist durch zwei Effekte begründet: Einerseits wurden Juden aufgrund des wachsenden Antisemitismus aus nationalen Turnvereinen gedrängt; ein drastisches Beispiel dafür ist Österreich, dort wurden 1901 die Juden aus den Turnvereinen ausgeschlossen. Andererseits motivierte der aufkommende Nationalismus einige Juden, sich jüdischen Vereinen anzuschließen.  mehr lesen…

Madaba in Jordanien

16. November 2016 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, Union für das Mittelmeer

Downtown Madaba © Jean Housen/cc-by-sa-3.0

Downtown Madaba © Jean Housen/cc-by-sa-3.0

Madaba ist eine Stadt mit 70.000 Einwohnern. Sie liegt rund 35 Kilometer südlich von Amman. Die griechisch-orthodoxe St.-Georgs-Kirche enthält das berühmte Mosaik von Madaba, das eine Landkarte Palästinas aus dem 6. Jahrhundert zeigt. Madaba ist zudem Sitz der American University of Madaba (AUM) und des neuen Campus der German-Jordanian University (GJU).  mehr lesen…

Be’er Scheva, Hauptstadt der Wüste Negev

27. Juli 2016 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, Union für das Mittelmeer

© Moshe David/cc-by-2.5

© Moshe David/cc-by-2.5

Be’er Scheva (übersetzt “Brunnen der Sieben” oder “Brunnen des Schwurs”) ist eine Großstadt im Süden Israels; sie ist eine der größten Städte des Landes. Be’er Scheva gilt als Hauptstadt der Wüste Negev, an deren Rand sie liegt. Lange Zeit war die Stadt die viertgrößte Stadt Israels nach Jerusalem, Tel Aviv und Haifa; inzwischen ist sie jedoch mit 200.000 Einwohnern hinter Rischon LeZion und Aschdod zurückgefallen, gilt aber noch immer als eine der Metropolen des Landes. Die relative Abgeschiedenheit der Stadt vom Landeszentrum macht sie zu einem wichtigen regionalen Anziehungspunkt.  mehr lesen…

Themenwoche Beirut – Der Central District

5. Februar 2016 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, Union für das Mittelmeer

Rue Maarad © flickr.com - Ismail Küpeli/cc-by-2.0

Rue Maarad © flickr.com – Ismail Küpeli/cc-by-2.0

Beirut Central District (BCD) oder Centre Ville ist der Name des historischen und geografischen Kerns von Beirut, dem “lebendigen Finanz-, Handels- und Verwaltungszentrum des Landes.” Im Zentrum der libanesischen Hauptstadt gelegen, ist Beirut Central District (BCD) tausende von Jahren alt ist und traditionell ein Schwerpunkt der Wirtschaft, Finanzen, Kultur und Freizeit. Der Wiederaufbau ist eine der anspruchsvollsten zeitgenössischen urbanen Entwicklungen des Landes. BCD befindet sich an der Nordküste der Stadt und ist von allen Teilen der Stadt leicht zu erreichen. Dazu gehören auch der benachbarte Beirut Seaport und der Rafik Hariri International Airport. Die Hauptverkehrsstraßen aus dem Osten, Süden und Westen führen in den District oder entlang der 1,5 km (1 mi) lange Küste nach Norden.  mehr lesen…

Israelische Siedlungen

3. Februar 2016 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, Union für das Mittelmeer

Jerusalem barrier 2007 © The United Nations Office for the Coordination of Humanitarian Affairs (OCHA)

Jerusalem barrier 2007 © The United Nations Office for the Coordination of Humanitarian Affairs (OCHA)

Als israelische Siedlungen werden jene von Juden, meist israelischen Staatsbürgern mit Unterstützung der israelischen Regierung, errichteten und bewohnten Siedlungen in jenen Gebieten bezeichnet, die von Israel im Sechstagekrieg von 1967 erobert wurden. Diese israelischen Siedlungen liegen außerhalb der sogenannten Grünen Linie, die die Waffenstillstandslinien von 1949 zwischen Israel und seinen arabischen Nachbarn bilden (wobei die Golfstaaten nicht von “israelischen Siedlungen”, sondern von “israelischen Kolonien” sprechen. Bei genauer Betrachtung passt die Bezeichnung auch besser).  mehr lesen…

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