Themenwoche Jordanien – Wadi Rum

25. März 2017 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, UNESCO-Welterbe, Union für das Mittelmeer

Wadi Rum Visitor Center © Jean Housen/cc-by-sa-3.0

Wadi Rum Visitor Center © Jean Housen/cc-by-sa-3.0

Das Wadi Rum ist das größte Wadi in Jordanien. Seine Felswände bestehen aus Sandstein und Granit. Als Schutzgebiet mit einer Fläche von 74.000 Hektar wurde es 2011 in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen. Wadi Rum liegt östlich der Stadt Akaba, südlich der Stadt Maʿan und parallel zur im Westen liegenden Aravasenke. Das Wadi ist ein Gebiet mit einer Länge von etwa 100 Kilometern und einer Breite von etwa 60 Kilometern. Es liegt auf etwa 800 m Höhe, wobei die höchsten Erhebungen der Dschabal Umm ad-Dami mit 1832 m und der Dschabal Ram mit 1754 m sind.  mehr lesen…

Themenwoche Jordanien – Jerash

24. März 2017 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, Union für das Mittelmeer

Map of Jerash © Holger Behr

Map of Jerash © Holger Behr

Gerasa (auch Jerasch, Jarash oder Jerash) liegt im Norden Jordaniens und etwa 40 Kilometer nördlich von Amman. Die antike Stadt Gerasa war Teil der sogenannten Dekapolis. Die moderne Stadt hat etwa 40.000 Einwohner und ist Verwaltungszentrum des Gouvernement Dscharasch. Erste Spuren menschlicher Besiedlung in Gerasa stammen bereits aus dem 6. Jahrtausend v. Chr. Es sind Bronzezeitliche und Eisenzeitliche Spuren erhalten. Aus diesen Zeiten stammt auch der Name Gerasa. Die bis ins 1. nachchristliche Jahrhundert nur unbedeutende Stadt erlebte unter römischer Herrschaft und unter dem römischen Frieden einen schnellen Aufstieg. Sie wurde Teil der Dekapolis und machte als Handelsstadt zunehmend dem älteren Petra Konkurrenz. Ihre Einwohner gewannen Erz in den nahen Adschlun-Bergen. Ab der Mitte des ersten Jahrhunderts führte dieser Aufschwung zu reger Bautätigkeit und einer reichen, auch heute noch beeindruckenden Fülle von Baudenkmälern. Im 2. Jahrhundert führten die römischen Expansionskriege in Asien zu einem weiteren Bedeutungsgewinn, es entstanden gut ausgebaute Straßen nach Pella, Philadelphia, Dion und zur Provinzhauptstadt Bos(t)ra. In diese Zeit fällt auch der Aufstieg des Christentums und der Bau vieler Kirchen. Gerasa hatte einen eigenen Bischof.  mehr lesen…

Themenwoche Jordanien – Irbid

23. März 2017 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, Union für das Mittelmeer

Jordan University of Science and Technology's Library, the largest library in the Middle East © Fawwaz Dawod/cc-by-sa-3.0

Jordan University of Science and Technology’s Library, the largest library in the Middle East
© Fawwaz Dawod/cc-by-sa-3.0

Irbid, in der Antike Arabella genannt, ist mit über 500.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt Jordaniens nach Amman und Zarqa. Irbid liegt ca. 85 km nördlich von Amman im Gouvernement Irbid. Von den Orten Pella und Umm Qais ist es etwa gleich weit entfernt (ca. 20 km). Archäologische Funde und Grabanlagen in der Region belegen, dass Irbid seit der Bronzezeit besiedelt war. Heute ist Irbid zu einer betriebsamen Großstadt mit mehreren großen Universitäten und Kollegs gewachsen, hat sich aber in vielen Straßenzügen der Innenstadt den Charme einer nahöstlichen Provinzstadt erhalten.  mehr lesen…

Themenwoche Jordanien – Zarqa

22. März 2017 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, Union für das Mittelmeer

Zarqa River Valley © defenseimagery.mil - Jim Greenhill

Zarqa River Valley © defenseimagery.mil – Jim Greenhill

Die Stadt Zarqa (Die Blaue) liegt im Nahr ez-Zarqa-Becken, nordöstlich von Amman gelegen ist. Sie hat etwa 500.000 Einwohner und ist Hauptstadt des gleichnamigen Gouvernements Zarqa, in dem 10% aller jordanischen Exporte produziert werden. Russeifa, die zweitgrößte Stadt des Gouvernements und die viertgrößte Stadt des Landes, liegt auf halbem Weg zwischen Zarqa und Amman. Zarqa ist das industrielle Zentrum Jordaniens (50 % der jordanischen Industrie sind in der Stadt angesiedelt). Dies ist vor allem der Nähe der Stadt zur Hauptstadt Amman bei gleichzeitig günstigen Bodenpreisen zu verdanken.  mehr lesen…

Themenwoche Jordanien – Biosphärenreservat Wadi Mujib

21. März 2017 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, UNESCO-Welterbe, Union für das Mittelmeer

Canyon of Wadi Mujib © YousefTOmar/cc-by-sa-3.0

Canyon of Wadi Mujib © YousefTOmar/cc-by-sa-3.0

Das Wadi Mudschib ist eine Schlucht im Bergland Jordaniens östlich des Toten Meeres und liegt 90 km südlich von Amman. Sie endet 410 Meter unter dem Meeresspiegel am Toten Meer. Sie wird auch als “Grand Canyon Jordaniens” bezeichnet und ist das am tiefsten gelegene Naturschutzgebiet der Welt. Seit 2011 ist es UNESCO Biosphärenreservat. Der nächstgelegene größere Ort Dhiban liegt 5 km nördlich. Die “Kaiserstraße” durchquert das Tal in zahlreichen Windungen. Durch das Wadi Mudschib fließt der biblische Arnon, sofern er nicht oberhalb der Mujib-Talsperre während des Sommers zuweilen trocken fällt. Die heißen Quellen von Hammamat Ma’in liegen nahe der Grenze des Reservats und werden stark für den Tourismus genutzt. Das Wadi wird für Wander- und Trekkingtouren und für Canyoning genutzt.  mehr lesen…

Themenwoche Jordanien

20. März 2017 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, Themenwochen, Union für das Mittelmeer

Petra at night © Susanahajer/cc-by-sa-3.0

Petra at night © Susanahajer/cc-by-sa-3.0

Das haschemitische Königreich Jordanien ist ein Staat in Vorderasien und zählt zu den so genannten Maschrek-Staaten. Die Hauptstadt und mit Abstand größte Stadt ist Amman. Jordanien ist ein Land mit hohem Wüstenanteil und lässt sich von West nach Ost in drei Großlandschaften gliedern: Der von Norden nach Süden verlaufende Jordangraben erreicht am Toten Meer den tiefsten trockenen Punkt der Erdoberfläche (425 m unter dem Meeresspiegel). Der Große Afrikanische Grabenbruch setzt sich südlich über den Golf von Aqaba ins Rote Meer fort. Das ostjordanische Bergland steigt in einer schroffen, zerklüfteten Steilwand über dem Jordangraben auf. Dieses Faltengebirge erreicht im Dschabal Ram 1754 m (zweithöchster Berg des Landes nach dem Jabal Umm ad Dāmī bei Aqaba) und gliedert sich durch mehrere Hochebenen. Den nördlichen Teil bildet das Gilead-Gebirge, auf dessen Hochflächen die Städte Amman, Zarqa und Irbid liegen. Die im Osten an das Bergland anschließenden Wüstentafelländer nehmen etwa zwei Drittel Jordaniens ein.  mehr lesen…

Themenwoche Beirut – Die Corniche

15. Februar 2017 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, Union für das Mittelmeer

© flickr.com - Evan/cc-by-2.0

© flickr.com – Evan/cc-by-2.0

Die Corniche Beirut ist die von Palmen gesäumte etwa 4.8 Kilometer lange Seepromenade an der Mittelmeerküste in Beirut im Libanon. Die Corniche Beirut umrundet die Landspitze von Beirut. Sie beginnt im Osten am Golfe de Saint-Georges und führt am Platz des Attentat auf Rafiq al-Hariri vorbei. Anschließend verläuft sie parallel entlang der Avenue de Paris an der Amerikanischen Universität von Beirut und am Leuchtturm Beirut vorbei. Im Westen der Innenstadt verläuft sie Parallel an der Avenue General de Gaulle Richtung Süden. Sie endet an der Rafic Hariri Avenue im Südwesten der Innenstadt.  mehr lesen…

Themenwoche Beirut – Das Phoenicia Hotel

1. Februar 2017 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, Hotels, Union für das Mittelmeer

© flickr.com - Hussein Abdallah/cc-by-2.0

© flickr.com – Hussein Abdallah/cc-by-2.0

Das Phoenicia Hotel ist ein 5-Sterne Hotel der InterContinental Hotels Group in Beirut im Libanon. Es befindet sich an der Mittelmeerküste in der Rue Fakhreddine an der Corniche Beirut, der Promenade der Stadt. Die Entfernung zur Innenstadt von Beirut mit ihrem Beirut Central District beträgt nur wenige hundert Meter; der Flughafen Beirut ist etwa acht Kilometer vom Hotel entfernt. Das Hotel besteht heute, nach mehreren Umbauten, aus drei einzelnen Gebäuden, in deren Mitte sich ein Pool befindet. Es verfügt über sieben Restaurants, 418 Zimmer und 44 Suiten. Das Hotel hat etwa 1200 Angestellte. Besonders markant sind im Gebäudeinneren die hohen Decken, die geschwungenen Treppen und die auffälligen Säulen. Eines der drei Gebäude wird exklusiv für Büros und Apartments genutzt.  mehr lesen…

Themenwoche Tel Aviv – Makkabiade

23. Januar 2017 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, Sport, Union für das Mittelmeer

Baloons representing the participant countries at the 2013 Maccabiah Games © Maor X/cc-by-sa-3.0

Baloons representing the participant countries at the 2013 Maccabiah Games © Maor X/cc-by-sa-3.0

Die Makkabiade, im Plural Makkabiot, ist die größte internationale jüdische Sportveranstaltung in Israel und ist ähnlich wie die Olympischen Spiele konzipiert. Sie entstand während der Zionismusbewegung der 1930er-Jahre aus der jüdischen Makkabi-Sportbewegung. Die Organisation liegt beim Makkabi-Weltverband (MWV). Zum ersten Mal wurde sie 1932 in Tel Aviv veranstaltet. Anlässlich der ersten Makkabiade wurde das erste Sportstadion Israels gebaut; vom 28. März bis zum 31. März 1932 fand diese erste Makkabiade mit 20.000 Besuchern in Palästina statt, ein symbolisch gelegtes Jahr, nämlich genau 1800 Jahre nach Beginn des Aufstandes von Bar Kochba gegen die Römer. Seit 1953 findet sie regelmäßig alle vier Jahre dort statt. Ebenfalls im Vier-Jahres-Rhythmus, jeweils zwei Jahre nach der Makkabiade in Israel, findet die europäische Makkabiade statt. Auf dem Weg zur Makkabiade steht die Ausbildung jüdischer Turn- und Sportvereine (u. a. Makkabi-Bewegung). Im 19. Jahrhundert waren Juden zahlreich in den europäischen Turnvereinen vertreten. Die Errichtung jüdischer Vereine ist durch zwei Effekte begründet: Einerseits wurden Juden aufgrund des wachsenden Antisemitismus aus nationalen Turnvereinen gedrängt; ein drastisches Beispiel dafür ist Österreich, dort wurden 1901 die Juden aus den Turnvereinen ausgeschlossen. Andererseits motivierte der aufkommende Nationalismus einige Juden, sich jüdischen Vereinen anzuschließen.  mehr lesen…

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