Themenwoche Washington, D.C. – Das Weiße Haus

31. März 2017 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, Paläste, Schlösser, Villen, Parks

© Matt H. Wade/cc-by-sa-3.0

© Matt H. Wade/cc-by-sa-3.0

Das Weiße Haus in Washington, D.C. ist Amtssitz und offizielle Residenz des Präsidenten der Vereinigten Staaten. Es liegt an der Pennsylvania Avenue und hat die Hausnummer 1600. Seinen Namen erhielt es offiziell 1901 von Theodore Roosevelt aufgrund seines weißen Außenanstrichs, es dürfte aber schon zuvor umgangssprachlich als weißes Haus bezeichnet worden sein. Die zumeist in den Medien abgebildete weiße Villa stellt eigentlich nur den mittleren Teil des Gebäudekomplexes White House Complex dar, der außer dem Haupthaus aus zwei Nebengebäuden (dem East Wing undWest Wing), den sie verbindenden Galerien und dem Eisenhower Executive Office Building besteht. Die Lage des Weißen Hauses wurde von Präsident George Washington und dem Stadtplaner Pierre L’Enfant ausgesucht. Der Architekt war der irische Baumeister James Hoban, der sich das Leinster House in Dublin, heute Sitz des irischen Parlaments, zum Vorbild nahm. Der Grundstein für das Bauwerk wurde am 13. Oktober 1792 gelegt. Dieses Datum gilt zugleich als Gründungstag der neuen Hauptstadt, da man die Stadtbebauung mit dem Weißen Haus begann. Der zweite Präsident John Adams bezog es erstmals am 1. November 1800.  mehr lesen…

Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar

29. März 2017 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, Opernhäuser, Theater, Bibliotheken, UNESCO-Welterbe

© Rudolf Klein/cc-by-sa-3.0-de

© Rudolf Klein/cc-by-sa-3.0-de

Die Herzogin Anna Amalia Bibliothek, kurz HAAB, wurde 1691 als “Herzogliche Bibliothek” von Herzog Wilhelm Ernst in Weimar gegründet. Anlässlich des dreihundertjährigen Jubiläums im Jahr 1991 erhielt sie den Namen der Herzogin Anna Amalia, die ihre größte Förderin war. Berühmt ist ihr ovaler und über drei Geschosse reichender Rokokosaal. Die Herzogin Anna Amalia Bibliothek ist eine Forschungsbibliothek für Literatur- und Kulturgeschichte mit besonderem Schwerpunkt auf der deutschen Literatur von der Aufklärung bis zur Spätromantik. Seit 1998 gehört sie als Teil des Ensembles Klassisches Weimar zum UNESCO-Welterbe. 2003 wurde die Fördergesellschaft Gesellschaft Anna Amalia Bibliothek (GAAB) in Weimar gegründet.  mehr lesen…

Cinecittà Studios in Rom

27. März 2017 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein

Set of Martin Scorsese's 'Gangs of New York' © Supercazzola

Set of Martin Scorsese’s ‘Gangs of New York’ © Supercazzola

Cinecittà (für “Filmstadt”) ist ein Filmstudio-Komplex im Südosten von Rom an der Via Tuscolana. Die Cinecittà Holding ist zu 100 % im Besitz des italienischen Ministeriums für Wirtschaft und Finanzen. Cinecittà wurde am 28. April 1937 durch Benito Mussolini eröffnet. Bis 1943 wurden etwa 300 Filme in der Cinecittà gedreht. Während des Zweiten Weltkriegs wurde Cinecittà bombardiert. Nach dem Ende des Krieges, 1945, wurde von der amerikanischen Militärverwaltung in Cinecittà ein DP-Lager zur Unterbringung sogenannter Displaced Persons eingerichtet. Das Lager, das zeitweise bis zu 1800 Bewohner hatte, war die zentrale Verwaltungsstelle für DPs in Italien.  mehr lesen…

Themenwoche Jordanien – Wadi Rum

25. März 2017 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, UNESCO-Welterbe, Union für das Mittelmeer

Wadi Rum Visitor Center © Jean Housen/cc-by-sa-3.0

Wadi Rum Visitor Center © Jean Housen/cc-by-sa-3.0

Das Wadi Rum ist das größte Wadi in Jordanien. Seine Felswände bestehen aus Sandstein und Granit. Als Schutzgebiet mit einer Fläche von 74.000 Hektar wurde es 2011 in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen. Wadi Rum liegt östlich der Stadt Akaba, südlich der Stadt Maʿan und parallel zur im Westen liegenden Aravasenke. Das Wadi ist ein Gebiet mit einer Länge von etwa 100 Kilometern und einer Breite von etwa 60 Kilometern. Es liegt auf etwa 800 m Höhe, wobei die höchsten Erhebungen der Dschabal Umm ad-Dami mit 1832 m und der Dschabal Ram mit 1754 m sind.  mehr lesen…

Themenwoche Jordanien – Jerash

24. März 2017 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, Union für das Mittelmeer

Map of Jerash © Holger Behr

Map of Jerash © Holger Behr

Gerasa (auch Jerasch, Jarash oder Jerash) liegt im Norden Jordaniens und etwa 40 Kilometer nördlich von Amman. Die antike Stadt Gerasa war Teil der sogenannten Dekapolis. Die moderne Stadt hat etwa 40.000 Einwohner und ist Verwaltungszentrum des Gouvernement Dscharasch. Erste Spuren menschlicher Besiedlung in Gerasa stammen bereits aus dem 6. Jahrtausend v. Chr. Es sind Bronzezeitliche und Eisenzeitliche Spuren erhalten. Aus diesen Zeiten stammt auch der Name Gerasa. Die bis ins 1. nachchristliche Jahrhundert nur unbedeutende Stadt erlebte unter römischer Herrschaft und unter dem römischen Frieden einen schnellen Aufstieg. Sie wurde Teil der Dekapolis und machte als Handelsstadt zunehmend dem älteren Petra Konkurrenz. Ihre Einwohner gewannen Erz in den nahen Adschlun-Bergen. Ab der Mitte des ersten Jahrhunderts führte dieser Aufschwung zu reger Bautätigkeit und einer reichen, auch heute noch beeindruckenden Fülle von Baudenkmälern. Im 2. Jahrhundert führten die römischen Expansionskriege in Asien zu einem weiteren Bedeutungsgewinn, es entstanden gut ausgebaute Straßen nach Pella, Philadelphia, Dion und zur Provinzhauptstadt Bos(t)ra. In diese Zeit fällt auch der Aufstieg des Christentums und der Bau vieler Kirchen. Gerasa hatte einen eigenen Bischof.  mehr lesen…

Themenwoche Los Angeles – Downtown Los Angeles

24. März 2017 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, Los Angeles

© flickr.com - BrianLiao/cc-by-2.0

© flickr.com – BrianLiao/cc-by-2.0

Downtown Los Angeles, häufig auch zu Downtown L.A. abgekürzt, ist die Innenstadt von Los Angeles. Sie befindet sich ungefähr im geographischen Mittelpunkt des ausgedehnten Stadtgebietes und liegt fast genau an dem Ort, an dem vor fast 250 Jahren die Gründung der Stadt durch spanische Missionare und Siedler erfolgte. Heute befindet sich dort das politische Zentrum sowohl der Stadt als auch des County Los Angeles. Darüber hinaus ist Downtown L.A. der Sitz zahlreicher kultureller und wirtschaftlicher Institutionen. Wie die meisten Stadtviertel von Los Angeles hat auch Downtown L.A. keine offiziellen Grenzen. Jedoch kann eine ungefähre Einordnung anhand des Los Angeles River im Osten, des Hollywood Freeway im Norden, des Santa Monica Freeway im Süden und des Harbor Freeway im Westen erfolgen.  mehr lesen…

Themenwoche Jordanien – Irbid

23. März 2017 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, Union für das Mittelmeer

Jordan University of Science and Technology's Library, the largest library in the Middle East © Fawwaz Dawod/cc-by-sa-3.0

Jordan University of Science and Technology’s Library, the largest library in the Middle East
© Fawwaz Dawod/cc-by-sa-3.0

Irbid, in der Antike Arabella genannt, ist mit über 500.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt Jordaniens nach Amman und Zarqa. Irbid liegt ca. 85 km nördlich von Amman im Gouvernement Irbid. Von den Orten Pella und Umm Qais ist es etwa gleich weit entfernt (ca. 20 km). Archäologische Funde und Grabanlagen in der Region belegen, dass Irbid seit der Bronzezeit besiedelt war. Heute ist Irbid zu einer betriebsamen Großstadt mit mehreren großen Universitäten und Kollegs gewachsen, hat sich aber in vielen Straßenzügen der Innenstadt den Charme einer nahöstlichen Provinzstadt erhalten.  mehr lesen…

Themenwoche Jordanien – Zarqa

22. März 2017 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, Union für das Mittelmeer

Zarqa River Valley © defenseimagery.mil - Jim Greenhill

Zarqa River Valley © defenseimagery.mil – Jim Greenhill

Die Stadt Zarqa (Die Blaue) liegt im Nahr ez-Zarqa-Becken, nordöstlich von Amman gelegen ist. Sie hat etwa 500.000 Einwohner und ist Hauptstadt des gleichnamigen Gouvernements Zarqa, in dem 10% aller jordanischen Exporte produziert werden. Russeifa, die zweitgrößte Stadt des Gouvernements und die viertgrößte Stadt des Landes, liegt auf halbem Weg zwischen Zarqa und Amman. Zarqa ist das industrielle Zentrum Jordaniens (50 % der jordanischen Industrie sind in der Stadt angesiedelt). Dies ist vor allem der Nähe der Stadt zur Hauptstadt Amman bei gleichzeitig günstigen Bodenpreisen zu verdanken.  mehr lesen…

Porträt: Knut der Große

22. März 2017 | Author/Destination: | Rubric: Porträt

Winchester Cathedral - Burial chest of Cnut the Great © Ealdgyth

Winchester Cathedral – Burial chest of Cnut the Great © Ealdgyth

Knut der Große war im 11. Jahrhundert Herrscher über ein nordisches Großreich, das England, Dänemark, Norwegen und Südschweden umfasste. Die Herrschaft von Cnut lag in die Hochzeit der Aktivitäten der Wikinger in Nordwest-Europa. Das Nordseereich war damit eines von mehreren Vorläufern der Europäischen Union und der Eurozone. Das Nordseereich zerfiel nach Knuts Tod 1035 wieder in seine ehemaligen Territorien. Knut entstammte der Jelling-Dynastie, die seit dem 10. Jahrhundert die dänischen Herrscher stellte. Er war der zweite Sohn des Königs Sven Gabelbart und vermutlich der Świętosława (in skandinavischen Quellen Gunhild genannt), einer Tochter des polnischen Herzogs Mieszko I. Knut starb 1035 in Shaftesbury und wurde im Alten Münster von Winchester begraben. An dieser Stelle ließ Wilhelm der Eroberer später die Kathedrale von Winchester errichten. Als dänischer und norwegischer König erhob Magnus als Nachfolger Sven Gabelbarts und Knuts des Großen auch Anspruch auf das englische Königtum und soll von Edward dem Bekenner eine Unterwerfungserklärung verlangt haben. Die Drohung, möglicherweise kriegerisch nach England zu fahren, wurde offenbar ernst genommen, denn die Angelsächsische Chronik berichtet davon, dass Edward 1044 vorsorglich eine Flotte bei Sandwich sammelte, um Magnus Widerstand zu leisten. Gleiches tat er mit einem gewaltigen Heer im folgenden Jahr an derselben Stelle. Aber Auseinandersetzungen mit Sven Estridsson zwangen Magnus die Invasionspläne aufzugeben. Auch der spätere norwegische König Harald Hardråde leitete 1066 nach Edwards Tod Anspruch auf die englische Krone aus der Nachfolge von Knut dem Großen her. Nach seinem Einfall in England kam es zur Schlacht bei Fulford und zur Schlacht von Stamford Bridge, wo er schließlich geschlagen und getötet wurde. Auch Sven Estridsson und sein Sohn Knut IV. unternahmen 1069-1070 (gegen York) bzw. 1075 vergebliche Feldzüge gegen England, doch erst mit Knuts Ermordung während der Vorbereitung zu einem erneuten dänisch-norwegischen Feldzug endeten 1085 die dänischen Rückeroberungsversuche endgültig.  mehr lesen…

123
Return to Top ▲Return to Top ▲