Themenwoche Washington, D.C. – President’s Park

30. September 2016 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, Paläste, Schlösser, Villen, Parks

President's Park with White House © Ad Meskens/cc-by-sa-3.0

President’s Park with White House © Ad Meskens/cc-by-sa-3.0

Der President’s Park in Washington, D.C. umfasst das Weiße Haus, ein Besucher-Zentrum, den Lafayette Park und den Park The Ellipse. President’s Park war der Originalname des Lafayette Park und Platzes. Heutzutage wird der President’s Park vom National Park Service verwaltet. Das Besucherzentrum befindet sich am nördlichen Ende des Herbert C. Hoover Building (Handelsministerium der Vereinigten Staaten zwischen der 14th Street und 15th Street an der Pennsylvania Avenue NW). Das Besucherzentrum ist der Ausgangspunkt für die geführten Besichtigungen des Weißen Hauses. Für die Besucher, die keine Führung gebucht haben, gibt es verschiedene Ausstellungen.  mehr lesen…

Porträt: Familie Rothschild

28. September 2016 | Author/Destination: | Rubric: Porträt

Coat of arms of the Rothschild family

Coat of arms of the Rothschild family

Rothschild ist der Name einer jüdischen Familie, deren Stammreihe sich in Deutschland ab 1500 urkundlich belegen lässt. Ihre Mitglieder sind seit dem 18. Jahrhundert vor allem als Bankiers bekannt geworden. Sie zählten im 19. Jahrhundert zu den einflussreichsten und wichtigsten Finanziers europäischer Staaten. Das Stammhaus des Bankgeschäfts war M. A. Rothschild & Söhne in Frankfurt; die Familie ist weiterhin über verschiedene Nachfolgeinstitute im Bankgeschäft tätig, hauptsächlich im Investmentbanking und der Vermögensverwaltung. Während der längsten Phasen des Jahrhunderts zwischen 1815 und 1914 war die Familie Rothschild im Besitz der weltgrößten Bank. Bis 1860 war die Firma N. M. Rothschild & Sons als eine Unternehmensgruppe mit fünf eigenständigen Niederlassungen organisiert. Die Bezeichnung Haus Rothschild, das sowohl von den Familienmitgliedern als auch ihren Zeitgenossen im 19. Jahrhundert verwendet wurde, weist auf die enge Verbindung der Geschichte des Unternehmens mit der Familiengeschichte hin. Laufend überarbeitete und erneuerte Gesellschaftsverträge regelten dabei die gemeinsame Geschäftstätigkeit und die Aufteilung der daraus entstehenden Gewinne. Die verschiedenen Unternehmen wurden bis in die 1960er Jahre als Familienunternehmen geführt. Die Teilhaber des Familienunternehmens wurden ausschließlich aus den Reihen der männlichen Rothschilds rekrutiert. Der Schwerpunkt der Tätigkeit des familieneigenen Bankhauses lag im 19. Jahrhundert im internationalen Anleihengeschäft. Dazu kamen der Handel mit Edelmetallen, die Annahme und Diskontierung von Handelswechseln, Devisengeschäfte und die Vermögensverwaltung für wohlhabende Privatkunden. Die Rothschilds gehörten außerdem zu den wesentlichen Geldgebern der entstehenden Bahngesellschaften.  mehr lesen…

Großer Basar in Teheran

26. September 2016 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein

© Antoine Taveneaux/cc-by-sa-4.0

© Antoine Taveneaux/cc-by-sa-4.0

Der Große Basar von Teheran (oder auch Grand Bazaar; persisch Bāzār-e bozorg) liegt in dem Stadtteil Basar im südlichen Zentrum von Teheran. Er ist weltweit der größte seinesgleichen und beherbergt Banken, Moscheen und Gästehäuser. Naturgemäß nimmt der Handel hier den größten Raum ein. Durch den Basar ziehen sich zahlreiche Korridore, die auf unterschiedliche Waren spezialisiert sind. Insgesamt bedecken sie eine Strecke von 10 km. Der Basar ist über mehrere Eingänge zugänglich, die zum Teil abends verschlossen und bewacht werden. Wichtigste Handelszeiten sind um die Mittagszeit und zwischen 17 und 19 Uhr. Der Basar ist bequem mit der Tehran Metro (Linie 1, Khayyam Metro Station) zu erreichen.  mehr lesen…

Themenwoche Argentinien – San Carlos de Bariloche

24. September 2016 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein

Civic Centre and port on Lake Nahuel Huapi © Dario Alpern/cc-by-sa-4.0

Civic Centre and port on Lake Nahuel Huapi © Dario Alpern/cc-by-sa-4.0

San Carlos de Bariloche (heutige Kurzform Bariloche) ist eine argentinische Stadt in der Provinz Río Negro. Sie ist die Hauptstadt des Departamento Bariloche und liegt am Fuße der Anden. Mit 114.000 Einwohnern ist sie die größte Stadt der Provinz und wegen ihrer Lage in einer grünen Berglandschaft ein bedeutendes Fremdenverkehrszentrum. Der Ort ist berühmt für sein Skigebiet am Cerro Catedral, aber auch für die schöne Landschaft, die zum Klettern und Wandern einlädt. Der Name Bariloche kommt vom Mapuche-Wort Vuriloche und bedeutet “Menschen, hinter dem Berg”. Der Vuriloche-Pass wurde von den Mapuche benutzt, um die Anden zu überqueren und wurde vor den Europäern lange Zeit geheim gehalten.  mehr lesen…

Themenwoche Argentinien – Córdoba

23. September 2016 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, UNESCO-Welterbe

Teatro del Libertador © Nicolás Riofrio/cc-by-sa-3.0

Teatro del Libertador © Nicolás Riofrio/cc-by-sa-3.0

Córdoba ist mit 1,3 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Argentiniens. Sie liegt etwas nördlich des geografischen Zentrums des Landes, ist Hauptstadt der Provinz Córdoba, größte Stadt der Región Centro sowie industrielles und kulturelles Zentrum Zentralargentiniens mit einer der bedeutendsten Universitäten des Landes, der 1613 gegründeten Universidad Nacional de Córdoba. Nach Buenos Aires ist Córdoba die zweitbevölkerungsreichste Stadt Argentiniens. Wegen vieler Bauten aus der Kolonialzeit wird sie auch von zahlreichen Touristen besucht. Die Stadt befindet sich im Übergangsgebiet zwischen den Gebirgszügen der Sierras de Córdoba im Westen und einer geografisch zwischen Pampa und Chaco aufgeteilten Ebene im Osten, die eines der produktivsten Landwirtschaftsgebiete Argentiniens ist. Sie nimmt für einen weiten Teil des Umlandes sowie in Teilen auch für Nordwestargentinien die Funktion des wichtigsten Verkehrs- und Dienstleistungszentrums ein. Der vollständige Name lautet Córdoba de la Nueva Andalucía (“Córdoba von Neu-Andalusien”) und wurde von der andalusischen Stadt Córdoba abgeleitet. Córdoba wird im Volksmund wegen der Universitäten und anderen Lehrinstitute auch als La Docta (“die Gelehrte”) bezeichnet, ebenfalls als ciudad de las campanas (“Stadt der Glocken”) wegen der vielen Kirchen. Heute wird sie von den Bewohnern der Provinz und besonders der Vororte oft nur Capital (“Hauptstadt”) genannt.  mehr lesen…

Themenwoche Istanbul – Topkapı-Palast

23. September 2016 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, Museen, Ausstellungen, Paläste, Schlösser, Villen, Parks, UNESCO-Welterbe, Union für das Mittelmeer

© Carlos Delgado/cc-by-sa-3.0

© Carlos Delgado/cc-by-sa-3.0

Der Topkapı-Palast (“Kanonentor-Palast”) in Istanbul war jahrhundertelang der Wohn- und Regierungssitz der Sultane sowie das Verwaltungszentrum des Osmanischen Reiches. Mit dem Bau wurde bald nach der Eroberung Konstantinopels (1453) durch Sultan Mehmed II. begonnen. Zunächst ließ er einen Palast auf dem heutigen Beyazıtplatz (Beyazıt Meydanı) errichten. Wenig später entschied er sich dann aber für ein zweites Projekt an anderer Stelle. Seit 1459 wurde auf der heute Sarayburnu genannten Landspitze zwischen Goldenem Horn und Marmarameer ein neuer, zunächst aus zwei Höfen (heute 2. und 3. Hof) bestehender Palast errichtet, der 1468 vollendet war. Dabei wurden Teile des byzantinischen Mangana-Palastes überbaut. 1478 wurde eine Wehrmauer im Abstand um den Palast fertiggestellt, die u.a. den Raum für den heutigen ersten Hof bildete. Damit war die Grundstruktur des Palastes bereits im 15. Jahrhundert in den wesentlichen Zügen festgelegt. Der Bau ist somit auch nach den späteren Umgestaltungen eines der bedeutendsten Architekturzeugnisse der Renaissanceepoche in Europa. Ihr heutiges Aussehen erhielt die Anlage durch umfangreiche Renovierungen und Erweiterungen bis zum Anfang des 18. Jahrhunderts. Seit Mehmed II. residierten alle osmanischen Herrscher im Topkapı-Palast, bis Sultan Abdülmecid I. im Jahre 1856 das neue Dolmabahçe Sarayı auf der anderen Seite des Goldenen Horns am Ufer des Bosporus bezog. Beide Paläste sind heute Museen.  mehr lesen…

Themenwoche Argentinien – La Plata

22. September 2016 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein

Plaza Moreno and the Cathedral © Barcex/cc-by-sa-3.0

Plaza Moreno and the Cathedral © Barcex/cc-by-sa-3.0

La Plata ist die Hauptstadt der Provinz Buenos Aires. Sie liegt noch innerhalb des Ballungsraums der Landeshauptstadt Buenos Aires, dessen Zentrum etwa 60 Kilometer nordwestlich der Stadt liegt. La Plata ist mit 740.000 Einwohnern eine der größeren Städte des Landes. Sie hat ein modernes Stadtbild und wurde streng symmetrisch angelegt. La Plata ist vor allem ein Sitz der Schwerindustrie. Ein weiterer wichtiger Wirtschaftszweig ist der Verwaltungsapparat der bei weitem bevölkerungsreichsten Provinz Argentiniens. La Plata besitzt eine angesehene staatliche Universität (Universidad Nacional de La Plata) und eine Sternwarte (Observatorio Astronómico de La Plata).  mehr lesen…

Themenwoche Argentinien – Ushuaia

21. September 2016 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein

Ushuaia © Jerzy Strzelecki/cc-by-sa-3.0

Ushuaia © Jerzy Strzelecki/cc-by-sa-3.0

Ushuaia ist die südlichste Stadt Argentiniens und liegt am Beagle-Kanal. Das Wort “Ushuaia” kommt aus der Sprache der Ureinwohner Yámana und bedeutet so viel wie “Bucht, die nach Osten blickt”. Ushuaia konkurriert mit dem zu Chile gehörenden Puerto Williams auf der Insel Navarino um den Titel, südlichste Stadt der Welt zu sein. Der Ort Puerto Williams liegt zwar südlicher, ist aber nach chilenischem Recht keine Stadt (ciudad), sondern ein Dorf (pueblo). Die Stadt liegt an der Südseite der Großen Feuerland-Insel (Isla Grande de Tierra del Fuego). Ushuaia ist die Hauptstadt der argentinischen Provinz Tierra del Fuego (deutsch: “Feuerland”).  mehr lesen…

Museumsmeile in Bonn

21. September 2016 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, Museen, Ausstellungen

Museum of Modern Art © Hans Weingartz/cc-by-sa-2.0-de

Museum of Modern Art © Hans Weingartz/cc-by-sa-2.0-de

Die Museumsmeile ist ein Ensemble von fünf Museen in der Bundesstadt Bonn. Der Begriff wurde Mitte der 1990er-Jahre geprägt, als mit mehreren Museumsneubauten innerhalb weniger Jahre südlich des Bonner Zentrums ein Parcours entstand, der auf einer Länge von ca. 3 km fünf Museen entlang der Bundesstraße 9 umfasst. Seit 1995 gibt es das Bonner Museumsmeilenfest, bei dem alle fünf Museen ein Wochenende lang vielfältige Veranstaltungen anbieten.  mehr lesen…

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