Limerick am Shannon in Irland

30. November 2010 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein

Shannon and St. John's Castle © fitm

Shannon and St. John’s Castle © fitm

Limerick ist die Hauptstadt der Grafschaft Limerick in der Provinz Munster (Irland) im Südwesten der Republik Irland und hat 53.000 Einwohner. Sie ist historisches Zentrum der Region und in einigen Bereichen Zentrum für den Westen Irlands, insbesondere was den Tourismus an der Küste betrifft. Limerick ist ein guter Start- und Endpunkt für die Erkundung des in weiten Teilen ausgewiesenen Nationalparks, die sich südlich ausbreiten und denen Irland den Beinamen “Grüne Insel” verdankt. Besucher sollten die richtige Jahreszeit erwischen, denn in diesem Teil Irlands kann es jahreszeitlich bedingt in unfassbaren Mengen regnen, wobei das Klima insgesamt eher mild ist. Der größte Fluss Irlands, der Shannon, durchfließt die Stadt und mündet hinter Limerick als Shannon Estuary in den Atlantik. Über den Regionalflughafen erfolgt die Anbindung an Dublin. Wer auf dem Weg von/nach Dublin mehr von Land und Leuten sehen möchte, kann sich per Überlandbus fortbewegen. Die Fahrt mit dem eigenen Pkw oder Leihwagen wird leicht zum Abenteuer. In den Sommermonaten bietet die Region um Limerick ideales Terrain für Motorradfahrer, die “Bed&Breakfast”-Herbergen bevorzugen. So lässt sich die Ursprünglichkeit in dieser Region Irlands am besten und im wahrsten Sinne erfahren. Limerick ist, trotz der übersichtlichen Größe, die “zweite Hauptstadt” Irlands und im Gegensatz zu Dublin die deutlich ruhigere Vertreterin. Die Geschichte der Stadt geht auf eine Wikingersiedlung zurück, übrigens den einzigen ausländischen Kräften, denen es jemals gelang in Irland längerfristig Fuss zu fassen.  mehr lesen…

Kunst, Kultur, Sankt Petersburg

28. November 2010 | Author/Destination: | Rubric: Architektur, Allgemein, UNESCO-Welterbe

Eremitage at night © Robert Breuer

Eremitage at night © Robert Breuer

Sankt Petersburg ist wohl die ungewöhnlichste, “unrussischste” Stadt des Landes. Dies liegt an der Entstehungsgeschichte und historischen sowie städtebaulichen Entwicklung des “Venedig des Nordens”. Sankt Petersburg blickt auf eine nur wenig mehr als 300 Jahre währende Geschichte voller Höhen und Tiefen zurück. Wer durch seine Straßen läuft, wähnt sich eher in einer der großen europäischen Metropolen des 19. Jahrhunderts denn in einer russischen Großstadt. Die Stadt an der Newa hat unter den Metropolen dieser Welt die weitläufigste historische Innenstadt und kann ohne Übertreibung als Architekturmuseum unter freiem Himmel bezeichnet werden.  mehr lesen…

Porträt: Douglas Tompkins, Umweltaktivist und Öko-Unternehmer

28. November 2010 | Author/Destination: | Rubric: Porträt

DouglasTompkins © LatinTrade.com

DouglasTompkins © LatinTrade.com

Gelegentlich stellen wir Personen vor, die außergewöhnliche Lebensläufe haben und mit viel Engagement versuchen die Welt besser zu machen:  mehr lesen…

Salzburg, die Festspielstadt

27. November 2010 | Author/Destination: | Rubric: Architektur, Allgemein, UNESCO-Welterbe

City Centre Salzburger © Thomas Pintaric

City Centre Salzburger © Thomas Pintaric

Salzburg ist mit knapp 150.000 Einwohnern die viertgrößte Stadt Österreichs. Sie ist gleichzeitig die Hauptstadt des gleichnamigen Bundeslandes. Seit 1996 ist die Altstadt auf der Liste des UNESCO Weltkulturerbe. Heute ist Salzburg ein bedeutender Messe- und Kongressstandort mit vielen Handels- und Dienstleistungsbetrieben sowie einem leistungsfähigen Tourismusbereich. Daneben ist die Stadt durch die Salzburger Festspiele international bedeutsam, was ihr den weiteren Beinamen “Festspielstadt” einbrachte. Weitere Fakten finden Sie hier: Wikipedia Salzburg.  mehr lesen…

Kolosseum und Trajansmärkte und -forum – Was können wir von ihnen lernen?

27. November 2010 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, Intelligente Gebäude

Rome Marts © seier+seier+seier

Rome Marts © seier+seier+seier

Jeder kennt sie, selbst wenn die persönliche berufliche oder private Orientierung gar nichts mit der Bauwirtschaft zu tun hat. Betrachtet man diesen Teil der Geschichte öffentlicher und gewerblicher Architektur und die sich daraus ergebende wirtschaftliche Nutzung, dann sind diese beiden Gebäudekomplexe gewissermaßen “Die Erfindung des Rads”. Seither versuchen Planer und Architekten dieses Rad immer wieder neu zu erfinden – mit übersichtlichem Erfolg. Natürlich gab und gibt es in Folge von Fortschritt und Weiterentwicklung von Baumaterialen immer wieder neue Meilensteine, aber wirkliche Neuentwicklungen gab es seither nicht mehr. Dies liegt natürlich zum einen in der Natur der Sachen, denn eine Gebäudehülle bleibt eine Gebäudehülle und diese folgt statischen Erfordernissen, die sich wiederum aus den Gesetzen der Schwerkraft ergeben. Auf der anderen Seite gelingt das viel beschworene “Think outside the box” oft nur halbherzig.  mehr lesen…

Utrecht, die Industrie- und Universitätsstadt

24. November 2010 | Author/Destination: | Rubric: Architektur, Allgemein, Nachhaltigkeit

Canals © Diliff

Canals © Diliff

Wer den Altstadtbereich von Utrecht erreicht, fragt sich unweigerlich: “Wieso habe ich hier eigentlich nicht studiert?”. Die Universität, mit ihren zahlreichen auch international anerkannten Fakultäten, lädt geradezu dazu ein. Utrecht ist zweifellos eines der Poster-Girls unter den holländischen Orten, die jedes Klischee und jede Erwartung, die man an einen Ort in den Niederlanden haben könnte, erfüllt. Egal ob Windmühlen, Grachten, Gewächshäuser, Coffee Shops, windschiefe Häuser, schmale Gassen, kleine Wochenmärkte, romantische Plätze und Orte, vitales Nachtleben auf der einen Seite, oder auf der anderen Seite geschäftiges Treiben in der Innenstadt, Studenten aus aller Welt und internationaler Einzelhandel – hier findet man es und alles rund um den Dom angeordnet, der gleichzeitig guter Orientierungspunkt für den ersten Besuch ist. Ein ganz anderes Bild ergibt sich, wenn man den Altstadtbereich verlässt. Hier stellt sich Utrecht als Industriestandort dar und erfüllt auch die Erwartungen, die man an solche Quartiere hat.  mehr lesen…

Lissabon, die weiße Stadt

23. November 2010 | Author/Destination: | Rubric: Architektur, Europäische Union, Allgemein, Kulturhauptstadt Europas

© Stefan Didam-Schmallenberg

© Stefan Didam-Schmallenberg

Nirgendwo in Portugal wird man so eindrucksvoll an die große Seefahrer-Tradition und den einstigen Reichtum der Kolonialmacht erinnert, wie in dessen Hauptstadt. Es scheint, als atmet man überall Geschichte und sieht auch mit ungeübtem Auge “Hier war einmal Macht und Geld zu Hause!”. Vieles ist gut erhalten, ganz besonders der Stolz der Bewohner. Lissabon ist dabei eine der ruhigeren, aber dennoch pulsierenden europäischen Metropolen mit dem typischen südeuropäischen Lebensstil, die sich viel Ursprünglichkeit erhalten konnte, ohne dabei den Anschluss an die Neuzeit zu verpassen. Den Beinamen “Die weiße Stadt” verdankt Lissabon den malerischen weißen Wohnhäusern, historischen Gebäuden und Palästen.  mehr lesen…

Hakka Tulou Rundhäuser

23. November 2010 | Author/Destination: | Rubric: Architektur, Allgemein, Nachhaltigkeit

© china-guide.de

© china-guide.de

Eher zufällig sind wir bei Recherchen auf diese faszinierenden Rundbauten aufmerksam geworden. Es handelt sich um eine geschlossene, in sich funktionierende Siedlungsform in China. Auf der einen Seite Wohnunterkunft für Großfamilien und Sippen, auf der anderen Seite durch meterdicke Außenwände passiver Schutz, der wochenlang feindlichen Übergriffen standhalten konnte und gleichzeitig autark durch kleine Anbauflächen für Lebensmittel und Stallungen für Viehzucht. Ein spannendes Konzept, welches, wie kaum ein anderes, gelebte Nachhaltigkeit auf kleinem Raum verdeutlicht und dabei gleichzeitig praktische Hinweise für heutige Erfordernisse gibt, frei nach dem Motto “Think global, act local!”.  mehr lesen…

Nachhaltiges Leben in den Alpen

23. November 2010 | Author/Destination: | Rubric: Umwelt, Allgemein

© Thomas AMBLARD

© Thomas AMBLARD

Die meisten von uns verbinden mit den Alpen romantische Berghütten, idyllische Täler, kleine Dörfer, die sich in die Landschaften einschmiegen, aber natürlich auch Wintersport, Tourismus, Alphörner, Tour de France und wunderbare Vielfalt, Artenreichtum und Ursprünglichkeit, Ruhe und Gelassenheit. Der Tourismus, den man als Außenstehender unweigerlich mit den Alpen verbindet, macht aber tatsächlich nur 3 – 4% des tatsächlichen Lebens in den Alpen aus. Das die Bewohnerzahlen der kleinen Orte dramatisch rückläufig sind, die Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Flächen ebenfalls und die Alpenbewohner vor großen Herausforderungen stehen, ist vielen nicht bekannt. Was ist zu tun, um die betreffenden Regionen in Deutschland, Frankreich, Italien, Liechtenstein, Österreich, der Schweiz, Südtirol und Slowenien nicht nur als Transit-Regionen im Nord-Süd-Verkehr zu nutzen und so zu entvölkern, sondern vielmehr die Ursprünglichkeit zu bewahren und zurück zu erobern? Laut Studien ist für eine nachhaltige und gesunde Dorfentwicklung eine Mindestzahl von 700 Einwohnern notwendig, damit sich der Betrieb einer Gastwirtschaft, eines Lebensmittelladens und die Ansiedlung eines Arztes rechnet. Die meisten Dorfgemeinschaften erreichen diese Einwohnerzahlen allerdings nicht mehr. Hier sind vor allem kreative, lokale oder regionale Konzepte gefragt.  mehr lesen…

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