Dunvegan Castle, Stammsitz des Clan der MacLeods

Juni 15th, 2013 | Allgemein | No Comments »

Dunvegan Castle and Gardens, home to the MacLeod family for over 800 years © Dunvegancastle/cc-by-sa-3.0

Dunvegan Castle and Gardens, home to the MacLeod family for over 800 years
© Dunvegancastle/cc-by-sa-3.0

Dunvegan Castle ist der Stammsitz des schottischen Clans der MacLeods. Die Burg liegt im Kernland des Clans auf der Insel Skye in den Inneren Hebriden. Dunvegan Castle ist das älteste durchgängig bewohnte Schloss in Schottland. Es diente den Clanchiefs der MacLeods über 800 Jahre lang als Wohnsitz und liegt direkt am Loch Dunvegan. In der viktorianischen Zeit wurde ein großer Park angelegt. Dank des Golfstroms kann eine Vielfalt von Pflanzen in dieser Anlage gedeihen. Zudem gibt es zwei Wasserfälle, Laubengänge oder ein Seerosenbecken. Die Parkanlage kann ebenso wie das Schloss selbst besichtigt werden.

Im 13. Jahrhundert errichteten die MacLeods eine erste Befestigung auf einem Felsen. Eine einfache Schildmauer schützte Wirtschafts- und Wohngebäude. Hier wurden zum Schutz der Verteidiger Zinnen aufgesetzt. Um das Jahr 1340 ließ Malcolm MacLeod (III. clan chief), einer der wichtigsten Anführer der MacLeods, den großen Bergfried errichten. Im 15. Jahrhundert wurde durch Alasdair Crotach MacLeod, den achten Clan-Anführer, der Feenturm errichtet. Seine vier bewohnbaren Etagen sind durch eine enge Wendeltreppe miteinander verbunden.
 

Das heutige Aussehen der Burg resultiert aus den Um- und Ausbauten in der viktorianischen Zeit. Für den Neubau zwischen 1840 und 1850 war der schottische Architekt Robert Brown verantwortlich. Der Neubau wurde palastartig ausgeführt. An den Ecken der Gebäude wurden kleine Erker errichtet, die noch entfernt an Gusserker erinnern, allerdings nur der Zierde dienen.

Eine Ausstellung umfasst zahlreiche Ölgemälde der Familienmitglieder, jakobitische Relikte sowie einige Schätze des Clans. Einer der wichtigsten Gegenstände ist hierbei das Magiesche Banner, das der Legende zufolge dem Clan MacDonald in der Schlacht zum Sieg verhelfen soll, sobald es entfaltet wird. Des Weiteren ist der Dunvegan Cup zu sehen, der dem Clanchief Sir Rory Mor von den O’Neils von Ulster als Zeichen der Dankbarkeit überreicht wurde, weil er diese mit seinem Clan im Kampf gegen die vordringenden Truppen von Queen Elisabeth I. unterstützte.

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Der Camden Market in London

Juni 1st, 2013 | Allgemein |

Camden Lock Market © flickr.com - Duncan Harris/cc-by-2.0

Camden Lock Market © flickr.com – Duncan Harris/cc-by-2.0

Als Camden Market wird eine Ansammlung von verschiedenen Märkten in und um die Camden High Street bezeichnet. Sie bilden einen der bekanntesten und größten Märkte von London. Er liegt im Bezirk Camden Town und wird pro Woche von rund 500.000 Menschen besucht.

Unmittelbar an die Märkte angrenzend haben sich mehrere Medienunternehmen niedergelassen. So haben dort unter anderem MTV, die Nachrichtenagentur AP, als auch der deutsche Sender RTL am Camden Markt ihre Studios.
 

Der Markt besteht aus sechs benachbarten Marktbereichen:
  • Camden Lock Market gegründet im Jahr 1974, 1991 wurde eine neue Markthalle eröffnet.
  • Stables Market im Norden des Areals. Er hat die größte Fläche von allen Teilbereichen; es werden vorwiegend Kleidungsstücke und Möbel angeboten.
  • Camden Canal Market im Nordosten des Areals, direkt am Regent’s Canal. Der Markt wurde am 9. Februar 2008 durch ein Feuer verwüstet. Hierbei wurde auch das bei Prominenten beliebte Pub “The Hawley Arms” schwer beschädigt.
  • Buck Street Market im Süden, in der Nähe der U-Bahn-Station Camden Town
  • Electric Ballroom in den Räumlichkeiten eines alten Clubs aus den 1930er Jahren, am Wochenende dient er als Club und an zwei Tagen in der Woche als Market.
  • Inverness Street in einer Seitenstraße der Camden High Street im Südwesten des Areals, wo zahlreiche Pubs und Bars angesiedelt sind.

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Die National Gallery in London

Mai 22nd, 2013 | Allgemein |

© geograph.org.uk - Robert MacPherson/cc-by-sa-2.0

© geograph.org.uk – Robert MacPherson/cc-by-sa-2.0

Die National Gallery ist ein Kunstmuseum in London. Sie befindet sich am nördlichen Ende des Trafalgar Squares und gilt als eine der umfassendsten und bedeutendsten Gemäldegalerien der Welt. Die hier ausgestellte staatliche Gemäldesammlung umfasst rund 2300 Werke vom 13. bis zum 19. Jahrhundert. Der Eintritt zur ständigen Gemäldeausstellung ist frei. Das Haus ist mit 4,9 Millionen Besuchern das am vierthäufigsten besuchte Kunstmuseen der Welt, nach dem Musée du Louvre, dem Metropolitan Museum of Art und dem British Museum.

Der wichtigste Zubau in den letzten Jahren ist der Sainsbury Flügel, gebaut 1991 und entworfen von Robert Venturi, einem führenden, postmodernen Architekten. In ihm wird Malerei der Renaissance ausgestellt.
 

Das Gebäude wurde 1837 von William Wilkins errichtet. Er hatte dabei die Säulen des Portikus des zerstörten Carlton House in die Fassade integriert. Während ursprünglich geplant war, auch die Kunstakademie (Royal Academy of Arts) mit unterzubringen, erwies sich das Gebäude als zu klein, sodass die Royal Academy 1868 in das Burlington House umziehen musste, welches heute noch immer ihr Zuhause ist. Obwohl nun mehr Platz geschaffen wurde, reichte er nicht lange für die schnell wachsende Sammlung, und so wurde zwischen 1872 und 1876 ein Ostflügel hinzu gebaut. Vom klassischen Architekten Edward Middleton Barry errichtet, ist er mit seiner achteckigen Vorhalle wohl der großartigste Teil des viktorianischen Gebäudes. Obwohl in den folgenden Jahren bis heute Stück für Stück Teile an- oder umgebaut wurden, blieb der symmetrische Plan von Edward Barry intakt.

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