Die Halbinsel Coney Island (englisch für Kanincheninsel) ist der äußerste südliche Zipfel von Brooklyn, der direkt an der Atlantikküste liegt und vor allem durch seine großen Vergnügungsparks und die angrenzende Hochhaussiedlung russischer Einwanderer bekannt ist. Ursprünglich war Coney Island tatsächlich eine Insel, die sich gut acht Kilometer in Ost-West-Richtung erstreckte und einen knappen Kilometer breit war. Sie war von Long Island durch die schmale Meerenge Coney Island Creek getrennt, die in den 1940er Jahren gut zur Hälfte zugeschüttet wurde, um an dieser Stelle die Shore-Parkway-Stadtautobahn zu errichten.
Die Geschichte von Coney Island als Bade- und Ferienort reicht bis 1829 zurück. Als Folge des Zweiten Weltkriegs begann der Niedergang. Nach dem Ende der großen Vergnügungsparks, der Ölkrise und der städtischen Finanzkrise Mitte der 1970er Jahre geht es seit einiger Zeit wieder langsam aufwärts. Einige kleinere Anlagen, die überlebt haben, wie das Astroland, expandieren mittlerweile wieder ein wenig. Die zunehmende Durchmischung der Bevölkerungsschichten macht sich zudem positiv bemerkbar; Arbeitslosigkeit und Kriminalität sind überdurchschnittlich zurückgegangen.
Seit 1983 findet auf der Mermaid Avenue jedes Jahr Ende Juni die Amateur Mermaid Parade (“Amateur-Meerjungfrauen-Parade”) statt. Sie zitiert die Umzüge zum Mardi Gras aus dem frühen 20. Jahrhundert. Zusammen mit dem seit 2001 stattfindenden Siren Music Festival (“Sirenen-Musikfest”) Mitte Juli haben sich mittlerweile zwei große Volksfeste auf Coney Island etabliert. 2001 wurde mit dem KeySpan Park ein Baseballstadion eröffnet.
Insgesamt bietet Coney Island heute das Bild einer “gewöhnlichen” heruntergekommenen New Yorker Vorstadt mit Wohnblöcken und kleinen Einfamilienhäusern, diversen Einkaufszentren und Möbelhäusern entlang der Stadtautobahn – und eben einem Vergnügungspark, der sich zwischen diversen Ruinengrundstücken erhebt. Dazu kommen der Boardwalk und der Badestrand, die an heißen Sommertagen nach wie vor gut besucht sind.
Seit der Jahrtausendwende gibt es von offizieller Seite verstärkte Bemühungen, Coney Island an Attraktivität gewinnen zu lassen. Die 2003 gegründete Stadtentwicklungsgesellschaft Coney Island Development Corporation soll die städtebauliche und kulturelle Entwicklung in der Gegend vorantreiben. Zu den geplanten Maßnahmen gehören der Neubau eines Stadtteilzentrums in der westlichen Hochhaussiedlung, die Umgestaltung einiger Straßenzüge sowie gehobenere gastronomische und kulturelle Angebote am Strand jenseits von Hamburgerständen und Schießbuden. Eine Fußgängerzone zwischen dem U-Bahnhof und dem Strand und die Schließung von Baulücken sollen die Gegend insgesamt enger zusammenrücken lassen. Im Asser-Levy-Park ist eine neue Freilichtbühne geplant. Insgesamt soll mehr als eine Milliarde US-Dollar verbaut werden.
Langfristig soll Coney Island im Gegensatz zu Robert Moses’ Planungen aus den 1950er Jahren zu einer Art Szeneviertel entwickelt werden. Als Vorbilder dienen dabei das French Quarter in New Orleans, das Greenwich Village oder der Strand von Venice in Santa Monica. Die Vergnügungsparks sind dabei ausdrücklich Bestandteil des Konzepts. Sie werden jedoch nicht in ihrer heutigen Form bestehen bleiben.
Auch der vierte Versuch des Bundes, das ehemalige Gästehaus auf dem Petersberg in Königswinter zu veräußern, ist gescheitert. Am Freitag haben das Bundesministerium der Finanzen und die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) entschieden, “den Verkauf des Petersbergs derzeit nicht weiter zu betreiben. Das Privatisierungsverfahren wurde eingestellt”, heißt es beim Bundesfinanzministerium.
So habe sich das Marktumfeld für Hoteltransaktionen seit Beginn des Privatisierungsverfahrens verschlechtert. Für Hotelimmobilien, “die sich nicht in innerstädtischen A-Lagen befinden, sei es nicht möglich, adäquate Kaufpreise sowie die nach den Geschäftsmodellen notwendigen Modernisierungsinvestitionen in das Objekt, in einer für den Bund akzeptablen Weise” zu finden.
Nach der Wiedervereinigung schloss der Bund im Jahr 1990 einen Vertrag mit Steigenberger zur Nutzung des Petersbergs als Fünf-Sterne-Hotel ab. Doch wirtschaftlich trug sich die historische Stätte (Petersberger Abkommen von 1949) für den Bund vermutlich nie. Wie es heißt, sei der Vertrag mit Steigenberger umsatzabhängig abgeschlossen worden – sonst hätte sich damals überhaupt kein Betreiber gefunden. Nach drei gescheiterten Versuchen einen Käufer zu finden (1997, 2006, 2009), nahm man in diesem Jahr zum vierten Mal Anlauf zur Veräußerung.
Nun will man die Liegenschaft und die Gästehaus Petersberg GmbH in der Bima zusammenführen. Zudem prüft der Bund, ob er in das Objekt investiert, um es für Gäste und spätere potenzielle Käufer attraktiver zu machen.
New York ist eine Weltstadt an der Ostküste der Vereinigten Staaten. Sie liegt im Bundesstaat New York und ist mit mehr als acht Millionen Einwohnern die bevölkerungsreichste Stadt der USA. Um sie vom gleichnamigen Bundesstaat (Abkürzung NY) zu unterscheiden, wird sie auch New York City (NYC) genannt.
Das Gebiet New Yorks umfasst die fünf Boroughs genannten Stadtbezirke Manhattan, The Bronx, Brooklyn, Queens und Staten Island. Diese sind in weitere Stadtteile gegliedert. Die Metropolregion New York mit 18,9 Millionen Einwohnern ist einer der bedeutendsten Wirtschaftsräume und Handelsplätze der Welt, Sitz vieler internationaler Konzerne und Organisationen (so auch der Vereinten Nationen) sowie wichtiger Seehafen an der amerikanischen Ostküste. Laut der Forbes-Liste der World’s Most Expensive Cities To Live von 2009 ist New York City die Stadt mit den höchsten Lebenshaltungskosten in den Vereinigten Staaten sowie eine der teuersten Städte der Welt.
Nachdem 1524 Giovanni da Verrazano und 1609 Henry Hudson die Gegend des heutigen New Yorks erforschten, siedelten ab 1610 niederländische Kaufleute an der Südspitze der Insel Manna-Hatta und bald darauf an der Westspitze von Long Island, dem heutigen Brooklyn. Erst 1626 kaufte Peter Minuit den Einheimischen, wahrscheinlich Lenni-Lenape-Indianern, die Insel “Manna-hatta” für Waren im Wert von 60 Gulden ab. Die damit begründete Siedlung erhielt danach den Namen Nieuw Amsterdam und war zunächst Hauptstadt der Kolonie Nieuw Nederland, bis sie 1664 von den Briten erobert wurde und die Stadt den seither gültigen Namen bekam. Ihr Aufstieg zur Weltstadt begann 1825 mit der Fertigstellung des Eriekanals. Der heutige Spitzname der Stadt lautet Big Apple.
New York ist mit rund 5.800 Gebäuden mit mehr als zwölf Etagen eine Stadt der Hochhäuser und Wolkenkratzer. Das fünfzigsthöchste Gebäude New Yorks misst immerhin noch über 200 Meter, womit es in Europa bereits zu den höchsten zählen würde. Die jemals höchsten Gebäude der Stadt waren die Zwillingstürme des World Trade Centers: der etwas höhere Nordturm maß 417 Meter (mit Antenne 527 Meter), der Südturm 415 Meter. Sie wurden bei den Terroranschlägen am 11. September 2001 völlig zerstört. Seither ist das ältere Empire State Building mit 381 Meter (inklusive Antenne 443 Meter) wieder das höchste Gebäude der Stadt, bis es den Rang wieder an das One World Trade Center abgeben musste, das mit 541,3 Meter wieder das höchste Gebäude der Stadt ist.
New York besitzt zahlreiche architektonische Sehenswürdigkeiten, 500 Galerien, etwa 200 Museen, mehr als 150 Theater, zahlreiche Kaufhäuser und über 18.000 Restaurants. Die Stadt gilt als kulturelles und künstlerisches Zentrum der amerikanischen Ostküste und darüber hinaus in diesen Bereichen als weltweit prägend. Fast alle kulturellen Sehenswürdigkeiten befinden sich in Manhattan. Hier bestimmen vor allem in Midtown Wolkenkratzer das Stadtbild. Das im Jahre 1902 eröffnete dreieckige Flatiron Building war der erste Wolkenkratzer der Stadt. Weitere sind unter anderem das Woolworth Building von 1913, das im Art-déco-Stil erbaute Chrysler Building von 1930 und der 1939 fertiggestellte Gebäudekomplex des Rockefeller Centers mit dem NBC-Studio. Zu den meistbesuchten Monumenten der Welt zählt das Empire State Building von 1931, das seit der Zerstörung des World Trade Centers im September 2001 wieder das höchste Gebäude der Stadt ist. Etwa 3,5 Millionen Besucher blicken jedes Jahr von dessen Aussichtsplattform auf New York hinunter.
Zu den touristischen Attraktionen zählen weiterhin Brooklyn Heights, ein altes Wohnviertel, sowie Greenwich Village mit seinem Triumphbogen und dem Jefferson Market Courthouse, in dem sich eine Bibliothek befindet, Ground Zero, der Platz an dem das World Trade Center stand – es war bei seiner Fertigstellung im Jahre 1973 mit 417 Metern das höchste Gebäude der Welt – und Ellis Island, die ehemalige Einwanderer-Aufnahmestelle im Hudson River.