Die Burlington Arcade in London

April 17th, 2013 | Allgemein | No Comments »

Burlington Arcade - North Entrance © Andrew Dunn - www.andrewdunnphoto.com/cc-by-sa-3.0

Burlington Arcade – North Entrance © Andrew Dunn – www.andrewdunnphoto.com/cc-by-sa-3.0

Burlington Arcade gehoert zu den Klassikern Londons und wird in jedem Reisefuehrer erwaehnt. Burlington Arcade ist eine shopping arcade off Piccadilly, upmarket ohne Zweifel, seit 1819 werden dort in zunaechst 72 heute in um die 40 Laeden teure Dinge zum Kauf angeboten.

Burlington Arcade wird von sogenannten beadles bewacht und kontrolliert. Vulgo private Sicherheitsleute genannt gehoerten diese frueher zu Lord George Cavendishs Regiment, jener wiederum liess die arcade bauen.

Burlington Arcade war die erste shopping arcade in Britain und soll hier angeblich heute immer noch die laengste ueberdachte Einkaufsstrasse sein.

1964 fuhr ein Auto durch die arcade, ein Jaguar Mark X. Was sich nach einem Einkaufsausflug in einem feinem britischem Auto anhoert, war auch einer, irgendwie, Raeuber naemlich fuhren den Jag, sie schlugen Scheiben ein, bedienten sich und brausten davon.
 

Man darf in der arcade keine grossen Pakete bewegen und man darf nicht rennen. Vermutlich fuehrte man diese Regel ein, um Unfaelle zu vermeiden. Fair enough.

Man darf in der arcade nicht pfeifen. Auch diese Regel gilt seit 1819. Damals naemlich residierten in den Gebaeuden und Wohnungen ueber der arcade Prostituierte, diese wiederum warnten unten agierende Taschendiebe durch Pfeiferei, wenn die coppers auftauchten. Das Pfeifverbot gilt noch heute, wer es ausprobiert, wird von den beadles freundlich aber bestimmt zurechtgewiesen.

Allerdings gibt es eine Ausnahme, ein Mensch, und wirklich nur einer hat in der Burlington Arcade lebenslange Pfeiferlaubnis: Paul McCartney. Ich scherze nicht. Es heisst diese Erlaubnis wurde irgendwann in den 80ern ausgesprochen. McCartney vertrieb sich die Zeit mit window shopping, pfiff vor sich hin, wurde von einem beadle angesprochen und dann erkannt. Daraufhin erteilte man McCartney eine lebenslange Pfeiferlaubnis in der Burlington Arcade. Und diese gilt natuerlich immer noch. Und jedes Jahr im Dezember kommt Macca in die Burlington Arcade, um die Laeden zu besuchen und um zu pfeifen. Und nein, das ist alles kein urban myth oder sonstwas sondern einfach nur wahr.
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Gefunden auf londonleben.co.uk.


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Die Portobello Road in London

März 20th, 2013 | Allgemein | No Comments »

Portobello Road sign © Arnoprepa1/cc-by-sa-3.0

Portobello Road sign © Arnoprepa1/cc-by-sa-3.0

Die Portobello Road ist eine Straße im Londoner Stadtteil Notting Hill. Sie durchquert Notting Hill in voller Länge von Süden nach Norden. Montags bis freitags wird dort der Portobello Road Market als Lebensmittelmarkt veranstaltet. Touristisch bekannt ist der Markt jedoch für die Samstagsmärkte auf denen auch Second-hand-Bekleidung und Antiquitäten angeboten werden. Seit 1996 wird jeden August an Orten in und um die Portobello Road das Portobello Film Festival veranstaltet.

Bis zum Jahr 1740 war die Gegend um die heutige Portobello Road ein Feldweg von den Kensington-Kiesgruben nach Kensal Green im Norden. Der Weg war auch als Green’s Lane oder Turnpike Lane bekannt. 1740 wurde in der Nähe der heutigen Golborne Road der Gutshof Portobello (Portobello Farm) errichtet. Portobello Farm wurde nach einem britischen Sieg im War of Jenkins’ Ear benannt, als dem Admiral Edward Vernon die Einnahme der spanischen Stadt Puerto Bello (heute: Portobelo) in Panama gelang.
 

Die Stadt London expandierte stark in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Im victorianischen Zeitalter entstanden deshalb nach und nach neue Wohngebiete in den ehemals landwirtschaftlich genutzten Flächen um die heutigen Bezirke Paddington und Notting Hill. Im viktorianischen Baustil entstanden Wohngebiete für überwiegend wohlhabende Einwohner und deren Bedienstete sowie Zulieferer und Händler. Mit der Erschließung durch die Eisenbahn und der Errichtung des Bahnhofes
Ladbroke Grove war auch die Portobello Road weitgehend fertiggestellt und beiderseits bebaut.

Nach der Fertigstellung der neuen Wohngebiete etablierte sich auf der Portobello Road ein Markt für frische Lebensmittel (engl. Portobello Road Market). Seit den 1960er Jahren werden dort auch Antiquitäten verkauft. Der heutige Markt erstreckt sich über eine Länge von fast einem Kilometer.

Der britische Schriftsteller George Orwell lebte 1927 in der Portobello Road, nachdem seine Dienstzeit bei der Indian Imperial Police in Burma beendet war.


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