Die National Gallery ist ein Kunstmuseum in London. Sie befindet sich am nördlichen Ende des Trafalgar Squares und gilt als eine der umfassendsten und bedeutendsten Gemäldegalerien der Welt. Die hier ausgestellte staatliche Gemäldesammlung umfasst rund 2300 Werke vom 13. bis zum 19. Jahrhundert. Der Eintritt zur ständigen Gemäldeausstellung ist frei. Das Haus ist mit 4,9 Millionen Besuchern das am vierthäufigsten besuchte Kunstmuseen der Welt, nach dem Musée du Louvre, dem Metropolitan Museum of Art und dem British Museum.
Der wichtigste Zubau in den letzten Jahren ist der Sainsbury Flügel, gebaut 1991 und entworfen von Robert Venturi, einem führenden, postmodernen Architekten. In ihm wird Malerei der Renaissance ausgestellt.
Das Gebäude wurde 1837 von William Wilkins errichtet. Er hatte dabei die Säulen des Portikus des zerstörten Carlton House in die Fassade integriert. Während ursprünglich geplant war, auch die Kunstakademie (Royal Academy of Arts) mit unterzubringen, erwies sich das Gebäude als zu klein, sodass die Royal Academy 1868 in das Burlington House umziehen musste, welches heute noch immer ihr Zuhause ist. Obwohl nun mehr Platz geschaffen wurde, reichte er nicht lange für die schnell wachsende Sammlung, und so wurde zwischen 1872 und 1876 ein Ostflügel hinzu gebaut. Vom klassischen Architekten Edward Middleton Barry errichtet, ist er mit seiner achteckigen Vorhalle wohl der großartigste Teil des viktorianischen Gebäudes. Obwohl in den folgenden Jahren bis heute Stück für Stück Teile an- oder umgebaut wurden, blieb der symmetrische Plan von Edward Barry intakt.
Burlington Arcade gehoert zu den Klassikern Londons und wird in jedem Reisefuehrer erwaehnt. Burlington Arcade ist eine shopping arcade off Piccadilly, upmarket ohne Zweifel, seit 1819 werden dort in zunaechst 72 heute in um die 40 Laeden teure Dinge zum Kauf angeboten.
Burlington Arcade wird von sogenannten beadles bewacht und kontrolliert. Vulgo private Sicherheitsleute genannt gehoerten diese frueher zu Lord George Cavendishs Regiment, jener wiederum liess die arcade bauen.
Burlington Arcade war die erste shopping arcade in Britain und soll hier angeblich heute immer noch die laengste ueberdachte Einkaufsstrasse sein.
1964 fuhr ein Auto durch die arcade, ein Jaguar Mark X. Was sich nach einem Einkaufsausflug in einem feinem britischem Auto anhoert, war auch einer, irgendwie, Raeuber naemlich fuhren den Jag, sie schlugen Scheiben ein, bedienten sich und brausten davon.
Man darf in der arcade keine grossen Pakete bewegen und man darf nicht rennen. Vermutlich fuehrte man diese Regel ein, um Unfaelle zu vermeiden. Fair enough.
Man darf in der arcade nicht pfeifen. Auch diese Regel gilt seit 1819. Damals naemlich residierten in den Gebaeuden und Wohnungen ueber der arcade Prostituierte, diese wiederum warnten unten agierende Taschendiebe durch Pfeiferei, wenn die coppers auftauchten. Das Pfeifverbot gilt noch heute, wer es ausprobiert, wird von den beadles freundlich aber bestimmt zurechtgewiesen.
Allerdings gibt es eine Ausnahme, ein Mensch, und wirklich nur einer hat in der Burlington Arcade lebenslange Pfeiferlaubnis: Paul McCartney. Ich scherze nicht. Es heisst diese Erlaubnis wurde irgendwann in den 80ern ausgesprochen. McCartney vertrieb sich die Zeit mit window shopping, pfiff vor sich hin, wurde von einem beadle angesprochen und dann erkannt. Daraufhin erteilte man McCartney eine lebenslange Pfeiferlaubnis in der Burlington Arcade. Und diese gilt natuerlich immer noch. Und jedes Jahr im Dezember kommt Macca in die Burlington Arcade, um die Laeden zu besuchen und um zu pfeifen. Und nein, das ist alles kein urban myth oder sonstwas sondern einfach nur wahr.
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