Coney Island in Brooklyn

April 10th, 2013 | Allgemein | No Comments »

© Bran

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Die Halbinsel Coney Island (englisch für Kanincheninsel) ist der äußerste südliche Zipfel von Brooklyn, der direkt an der Atlantikküste liegt und vor allem durch seine großen Vergnügungsparks und die angrenzende Hochhaussiedlung russischer Einwanderer bekannt ist. Ursprünglich war Coney Island tatsächlich eine Insel, die sich gut acht Kilometer in Ost-West-Richtung erstreckte und einen knappen Kilometer breit war. Sie war von Long Island durch die schmale Meerenge Coney Island Creek getrennt, die in den 1940er Jahren gut zur Hälfte zugeschüttet wurde, um an dieser Stelle die Shore-Parkway-Stadtautobahn zu errichten.

Die Geschichte von Coney Island als Bade- und Ferienort reicht bis 1829 zurück. Als Folge des Zweiten Weltkriegs begann der Niedergang. Nach dem Ende der großen Vergnügungsparks, der Ölkrise und der städtischen Finanzkrise Mitte der 1970er Jahre geht es seit einiger Zeit wieder langsam aufwärts. Einige kleinere Anlagen, die überlebt haben, wie das Astroland, expandieren mittlerweile wieder ein wenig. Die zunehmende Durchmischung der Bevölkerungsschichten macht sich zudem positiv bemerkbar; Arbeitslosigkeit und Kriminalität sind überdurchschnittlich zurückgegangen.

Seit 1983 findet auf der Mermaid Avenue jedes Jahr Ende Juni die Amateur Mermaid Parade (“Amateur-Meerjungfrauen-Parade”) statt. Sie zitiert die Umzüge zum Mardi Gras aus dem frühen 20. Jahrhundert. Zusammen mit dem seit 2001 stattfindenden Siren Music Festival (“Sirenen-Musikfest”) Mitte Juli haben sich mittlerweile zwei große Volksfeste auf Coney Island etabliert. 2001 wurde mit dem KeySpan Park ein Baseballstadion eröffnet.
 

Insgesamt bietet Coney Island heute das Bild einer “gewöhnlichen” heruntergekommenen New Yorker Vorstadt mit Wohnblöcken und kleinen Einfamilienhäusern, diversen Einkaufszentren und Möbelhäusern entlang der Stadtautobahn – und eben einem Vergnügungspark, der sich zwischen diversen Ruinengrundstücken erhebt. Dazu kommen der Boardwalk und der Badestrand, die an heißen Sommertagen nach wie vor gut besucht sind.

Seit der Jahrtausendwende gibt es von offizieller Seite verstärkte Bemühungen, Coney Island an Attraktivität gewinnen zu lassen. Die 2003 gegründete Stadtentwicklungsgesellschaft Coney Island Development Corporation soll die städtebauliche und kulturelle Entwicklung in der Gegend vorantreiben. Zu den geplanten Maßnahmen gehören der Neubau eines Stadtteilzentrums in der westlichen Hochhaussiedlung, die Umgestaltung einiger Straßenzüge sowie gehobenere gastronomische und kulturelle Angebote am Strand jenseits von Hamburgerständen und Schießbuden. Eine Fußgängerzone zwischen dem U-Bahnhof und dem Strand und die Schließung von Baulücken sollen die Gegend insgesamt enger zusammenrücken lassen. Im Asser-Levy-Park ist eine neue Freilichtbühne geplant. Insgesamt soll mehr als eine Milliarde US-Dollar verbaut werden.

Langfristig soll Coney Island im Gegensatz zu Robert Moses’ Planungen aus den 1950er Jahren zu einer Art Szeneviertel entwickelt werden. Als Vorbilder dienen dabei das French Quarter in New Orleans, das Greenwich Village oder der Strand von Venice in Santa Monica. Die Vergnügungsparks sind dabei ausdrücklich Bestandteil des Konzepts. Sie werden jedoch nicht in ihrer heutigen Form bestehen bleiben.


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Havanna auf Kuba

Oktober 20th, 2012 | Allgemein | No Comments »

Havana Collage © Vitalia

Havana Collage © Vitalia

Havanna (La Habana oder mit vollständiger Bezeichnung Villa San Cristóbal de La Habana) ist die Hauptstadt der Republik Kuba und zugleich eigenständige Provinz. Mit rund 2,11 Millionen Einwohnern ist sie die drittgrößte Metropole der Karibik. Die Stadt grenzt im Norden an den Atlantischen Ozean, bzw. die Straße von Florida. Die östlich des Zentrums gelegene Bahía de La Habana beheimatet die drei großen Häfen der Stadt. Havanna ist in 15 Stadtbezirke untergliedert.

Havanna ist der bedeutendste Industriestandort in Kuba. Angesiedelt ist hier insbesondere die Produktion von Metallwaren, Maschinen und chemischen Erzeugnissen. Außerdem werden Spirituosen (z.B. der Rum Havana Club), Tabakwaren und Textilien produziert. Zigarren, die in Havanna selbst gedreht werden, heißen nach der Stadt Havannas. Alle anderen Zigarren dürfen diesen Namen nicht verwenden. Havannas größter Wirtschaftszweig ist der Tourismus.

Besonders sehenswert ist die Altstadt Havannas, mit ihren barocken und neoklassischen Monumenten, die zu den ältesten spanischen Kolonialsiedlungen gehört. Sie wurde bereits 1982 unter das UNESCO Weltkulturerbe gestellt, und wird seitdem stückweise restauriert. Eines der schönsten Gebäude darin ist der Palacio de los Capitanes Generales, der ehemalige Gouverneurspalast. Außerdem sehenswert ist das Castillo de la Real Fuerza, sowie die Hafenfestung auf der östlichen Seite der Einfahrt zur Bahia, La Cabaña. Touristische Highlights sind der restaurierte Plaza Vieja und die Calle Obispo. Zu den Repräsentationsbauten des frühen 20. Jahrhunderts zählen das nach seinem Vorbild in Washington, D.C. gestaltete Capitolio sowie der ehemalige Präsidentenpalast (heute Revolutionsmuseum) und das Gran Teatro de La Habana.
 

Weitgehend von jeglicher Restaurierung verschont geblieben ist der Stadtteil Centro Habana, der sich westlich des Prado, am Malecón entlang bis nach Vedado erstreckt. Nur selten verirren sich Touristen in dieses Viertel. Über einige Hotels verfügt das Viertel nur entlang des Malecón und am westlichen Rand, darunter das traditionsreiche Inglaterra und das mondäne Hotel Nacional de Cuba, das zum dahinter liegenden früheren Hotelklotz Capri einen großen Kontrast bildet. Die Bausubstanz im Centro ist überwiegend von Zerfall geprägt, nach der weitgehend abgeschlossenen Sanierung von Vieja werden allerdings auch einige Gebäude in Centro erneuert. Die koloniale verfallene Pracht, die größtenteils im 19. Jahrhundert entstand, verleiht der Metropole einen faszinierenden morbiden Charme, der Havanna unverwechselbar macht.

Ein weiterer Anziehungspunkt ist der Platz der Revolution (Plaza de la Revolución). Geprägt ist der Platz durch einen 142 Meter hoher Obelisken, der zusammen mit einer Sitzstatue José Martís an den Dichter und Freiheitshelden erinnert. Um den riesigen Platz herum gruppieren sich Regierungsgebäude, die wie das Monument aus den Jahren vor der kubanischen Revolution stammen. Darunter das Innenministerium mit einem Wandbild Che Guevaras aus Stahl und dem monumentalen Gebäude des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas (PCC). Am Ersten Mai füllt sich der Platz mit Millionen von Menschen, die aus dem ganzen Land anreisen um den Feiertag zu begehen. Unweit des Platzes der Revolution befindet sich der größte Friedhof Lateinamerikas, der Cementerio Cristóbal Colón.


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Lesen Sie mehr auf CubaHeritage.com – Havanna, La Habana Guide, Website zur Geschichte von La Habana (spanisch), kuba-informationen.de – Havanna, Wikitravel Havanna und Wikipedia Havanna. Fotos von Wikipedia Commons.

New York City

September 8th, 2012 | Allgemein | 1 Comment »

Seen from Rockefeller Center © flickr.com - jerryfergusonphotograph y/cc-by-2.0

Seen from Rockefeller Center © flickr.com – jerryfergusonphotograph y/cc-by-2.0

New York ist eine Weltstadt an der Ostküste der Vereinigten Staaten. Sie liegt im Bundesstaat New York und ist mit mehr als acht Millionen Einwohnern die bevölkerungsreichste Stadt der USA. Um sie vom gleichnamigen Bundesstaat (Abkürzung NY) zu unterscheiden, wird sie auch New York City (NYC) genannt.

Das Gebiet New Yorks umfasst die fünf Boroughs genannten Stadtbezirke Manhattan, The Bronx, Brooklyn, Queens und Staten Island. Diese sind in weitere Stadtteile gegliedert. Die Metropolregion New York mit 18,9 Millionen Einwohnern ist einer der bedeutendsten Wirtschaftsräume und Handelsplätze der Welt, Sitz vieler internationaler Konzerne und Organisationen (so auch der Vereinten Nationen) sowie wichtiger Seehafen an der amerikanischen Ostküste. Laut der Forbes-Liste der World’s Most Expensive Cities To Live von 2009 ist New York City die Stadt mit den höchsten Lebenshaltungskosten in den Vereinigten Staaten sowie eine der teuersten Städte der Welt.

Nachdem 1524 Giovanni da Verrazano und 1609 Henry Hudson die Gegend des heutigen New Yorks erforschten, siedelten ab 1610 niederländische Kaufleute an der Südspitze der Insel Manna-Hatta und bald darauf an der Westspitze von Long Island, dem heutigen Brooklyn. Erst 1626 kaufte Peter Minuit den Einheimischen, wahrscheinlich Lenni-Lenape-Indianern, die Insel “Manna-hatta” für Waren im Wert von 60 Gulden ab. Die damit begründete Siedlung erhielt danach den Namen Nieuw Amsterdam und war zunächst Hauptstadt der Kolonie Nieuw Nederland, bis sie 1664 von den Briten erobert wurde und die Stadt den seither gültigen Namen bekam. Ihr Aufstieg zur Weltstadt begann 1825 mit der Fertigstellung des Eriekanals. Der heutige Spitzname der Stadt lautet Big Apple.

New York ist mit rund 5.800 Gebäuden mit mehr als zwölf Etagen eine Stadt der Hochhäuser und Wolkenkratzer. Das fünfzigsthöchste Gebäude New Yorks misst immerhin noch über 200 Meter, womit es in Europa bereits zu den höchsten zählen würde. Die jemals höchsten Gebäude der Stadt waren die Zwillingstürme des World Trade Centers: der etwas höhere Nordturm maß 417 Meter (mit Antenne 527 Meter), der Südturm 415 Meter. Sie wurden bei den Terroranschlägen am 11. September 2001 völlig zerstört. Seither ist das ältere Empire State Building mit 381 Meter (inklusive Antenne 443 Meter) wieder das höchste Gebäude der Stadt, bis es den Rang wieder an das One World Trade Center abgeben musste, das mit 541,3 Meter wieder das höchste Gebäude der Stadt ist.
 

New York besitzt zahlreiche architektonische Sehenswürdigkeiten, 500 Galerien, etwa 200 Museen, mehr als 150 Theater, zahlreiche Kaufhäuser und über 18.000 Restaurants. Die Stadt gilt als kulturelles und künstlerisches Zentrum der amerikanischen Ostküste und darüber hinaus in diesen Bereichen als weltweit prägend. Fast alle kulturellen Sehenswürdigkeiten befinden sich in Manhattan. Hier bestimmen vor allem in Midtown Wolkenkratzer das Stadtbild. Das im Jahre 1902 eröffnete dreieckige Flatiron Building war der erste Wolkenkratzer der Stadt. Weitere sind unter anderem das Woolworth Building von 1913, das im Art-déco-Stil erbaute Chrysler Building von 1930 und der 1939 fertiggestellte Gebäudekomplex des Rockefeller Centers mit dem NBC-Studio. Zu den meistbesuchten Monumenten der Welt zählt das Empire State Building von 1931, das seit der Zerstörung des World Trade Centers im September 2001 wieder das höchste Gebäude der Stadt ist. Etwa 3,5 Millionen Besucher blicken jedes Jahr von dessen Aussichtsplattform auf New York hinunter.

Eines der Wahrzeichen New Yorks ist die Freiheitsstatue aus dem Jahre 1886 auf Liberty Island, südlich von Manhattan. Weitere bedeutende Bauwerke sind der wichtigste Bahnhof von New York, der 1913 eröffnete Grand Central Terminal, die Brooklyn Bridge, die Manhattan und Brooklyn verbindet, die Arena Madison Square Garden und die Carnegie Hall, eine Konzerthalle. Am East River in Manhattan liegt der Gebäudekomplex der Vereinten Nationen.

Zu den touristischen Attraktionen zählen weiterhin Brooklyn Heights, ein altes Wohnviertel, sowie Greenwich Village mit seinem Triumphbogen und dem Jefferson Market Courthouse, in dem sich eine Bibliothek befindet, Ground Zero, der Platz an dem das World Trade Center stand – es war bei seiner Fertigstellung im Jahre 1973 mit 417 Metern das höchste Gebäude der Welt – und Ellis Island, die ehemalige Einwanderer-Aufnahmestelle im Hudson River.

Bekannte Hotels sind unter anderem das “Regent” in der Wall Street (eröffnet 1842 – in Folge von 9/11 geschlossen), das The Peninsula an der Ecke 5th Avenue und 55th Street (eröffnet 1900), The Plaza an der Ecke 5th Avenue & Central Park (eröffnet 1907 und mittlerweile in Eigentumswohnungen umgewandelt), das Waldorf-Astoria in der Park Avenue (eröffnet 1930), das Carlyle in der 76th Street (eröffnet 1931) und das Four Seasons in der 57th Street (eröffnet 1993).


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Lesen Sie mehr auf New York City, nycgo.com – Informationen rund um New York, nyc-guide.de – Reiseführer, NewYork.de und Wikipedia New York City. Fotos von Wikipedia Commons.

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