Die Solomon R. Guggenheim Foundation
Juni 16th, 2012 | Allgemein | No Comments »Die Solomon R. Guggenheim Foundation ist eine Non-Profit-Organisation, die vom US-amerikanischen Kunstmäzen Solomon R. Guggenheim (1861–1949) und der deutschen Malerin Hilla von Rebay (1890–1967) im Jahre 1937 gestiftet wurde. Sitz der Stiftung ist New York City. Die Sammlung wurde von Hilla von Rebay aufgebaut und 1937 von dem Industriellen und Kunstsammler Solomon R. Guggenheim als Stiftung gegründet. Das Konzept der Sammlung entwickelte Hilla von Rebay im Zusammenwirken mit Wassily Kandinsky, Rudolf Bauer und Otto Nebel als Zentrum der abstrakten Kunst.
Die Sammlung aus dem Besitz von Guggenheim wurde durch Schenkungen und Zukäufe anderer Sammlungen erweitert und ist heute eine der wichtigsten Sammlungen der klassischen Moderne des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Hier finden sich wichtige Werke von Paul Klee, Franz Marc, Pablo Picasso, Fernand Léger, Robert Delaunay, Wassily Kandinsky, Alexander Calder, Edgar Degas, Joseph Beuys, Robert Rauschenberg, Mark Rothko, Richard Serra, Piet Mondrian, Oskar Kokoschka, Max Beckmann, Joan Miro und vielen anderen.
Solomon R. Guggenheim Museum in New York
Das Solomon R. Guggenheim Museum in New York ist das älteste der Guggenheim-Museen und wurde 1939 als Museum of Non-Objective Painting gegründet und 1952 umbenannt. Das noch heute genutzte Gebäude wurde von Frank Lloyd Wright in Zusammenwirkung mit Hilla Rebay entworfen und zwischen 1956 und 1959 gebaut. Es gilt als eines der bedeutendsten von Wright entworfenen Gebäude, der noch vor der Eröffnung des Museums starb. Die Kunstwerke werden an einer Rampe präsentiert, die sich spiralförmig durch das Gebäude zieht.
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Peggy Guggenheim Collection in Venedig
Die Peggy Guggenheim Collection in Venedig wurde 1951 gegründet, ist aber erst seit 1976 Teil der zur Solomon R. Guggenheim Foundation gehörenden Museen. Das Museumsgebäude ist der 1798 erbaute Palazzo Venier dei Leoni, der von Lorenzo Boschetti entworfen worden war. Der Palast wurde jedoch nie vollendet. 1949 kaufte Peggy Guggenheim das Gebäude und bewohnte es bis zu ihrem Tod. Schon während dessen waren einige Räume und der zugehörige Park der Öffentlichkeit zugänglich. Nach ihrem Tod wurde der Palast komplett restauriert und zu einem Museum umgebaut.
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Museo Guggenheim Bilbao
Das Museo Guggenheim Bilbao in Bilbao wurde im Oktober 1997 eröffnet. Die Solomon R. Guggenheim Foundation schlug den baskischen Behörden, die Bilbao kulturell beleben wollten, 1981 den Bau eines Guggenheim Museums vor. Aus dem internationalen Wettbewerb um die Gestaltung des Museumsgebäudes ging der Architekt Frank O. Gehry als Gewinner hervor. Das entstandene Gebäude vereint in sich Metall und Stein und gilt als eines der bedeutendsten Bauwerke des 20. Jahrhunderts und ist eines der Wahrzeichen Bilbaos.
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Deutsche Guggenheim in Berlin
Das Deutsche Guggenheim in Berlin wurde im November 1997 in Kooperation mit der Deutschen Bank eröffnet. Das Museum ist im Gebäude der Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Bank Unter den Linden untergebracht. Dort entstand auf nur 510 Quadratmetern nach Entwürfen des amerikanischen Architekten Richard Gluckman eine Galerie, in der temporäre Ausstellungen gezeigt werden. Kuratiert sind diese von der Deutsche Bank Collection.
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Guggenheim Hermitage in Las Vegas
Die Guggenheim Hermitage im Hotel Venetian in Las Vegas wurde 2000 eröffnet. Schon länger bestand eine enge Zusammenarbeit mit der Eremitage in Sankt Petersburg, die mit der Gründung des Guggenheim Hermitage Museum in Las Vegas ausgebaut wurden. Es befand sich im Kasinokomplex des Venetian und wurde von Rem Koolhaas entworfen. Der Betrieb des Museums wurde 2007 durch das Hotel übernommen, wobei es weiterhin mit Werken aus der Sammlung der Guggenheim Foundation bespielt wurde. Das Guggenheim Hermitage schloss am 11. Mai 2008. Laut einer Aussage von Elizabeth Herridge, der Leiterin des Guggenheim Hermitage, besuchten seit seiner Eröffnung über eine Million Gäste die zehn dort gezeigten Ausstellungen.
Geplante Museen
Während der Expansion der Guggenheim-Foundation wurden Pläne für weitere Guggenheim-Museen vorgebracht, darunter mögliche Ableger in Guadalajara, Hong Kong, Singapur und Rio de Janeiro, die von namhaften Architekten wie Jean Nouvel und Norman Foster entworfen werden sollten. Während diese Pläne nicht weiter verfolgt wurden, soll ein durch Frank Gehry entworfenes Museum in Abu Dhabi entstehen. Im April 2008 wurde ein Architekturenfwurf von Zaha Hadid für ein Museum in Vilnius präsentiert; das neue Museum soll – wie das Guggenheim Hermitage in Las Vegas – wiederum gemeinsam mit der Hermitage in St. Petersburg bespielt werden.
YouTube Play
2010 haben die Solomon R. Guggenheim Foundation und YouTube, in Zusammenarbeit mit Hewlett-Packard und Intel, die YouTube Play, A Biennial of Creative Video, präsentiert. Mehr als 23.000 Videos aus 91 Ländern wurden im Rahmen eines offenen Aufruf zur Teilnahme eingereicht.
BMW Guggenheim Lab
Das BMW Guggenheim Lab ist ein mobiles Forschungslabor, das in den kommenden sechs Jahren in weltweit neun Metropolen reisen wird. Es wird von jungen, internationalen und interdisziplinären Teams aus den Bereichen Stadtentwicklung, Architektur, Kunst, Design, Wissenschaft, Technik, Bildung und Nachhaltigkeit geleitet. Diese befassen sich in Projekten und im öffentlichen Diskurs mit Fragen des modernen städtischen Lebens. Ziel ist die Erforschung von und das Experimentieren mit neuen Ideen sowie die Entwicklung zukunftsweisender Lösungsansätze für das Leben in der Stadt.
Lesen Sie mehr auf Solomon R. Guggenheim Foundation und Wikipedia Solomon R. Guggenheim Foundation. Fotos von Wikipedia Commons.
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