Johann Carl Friedrich Gauß (* 30. April 1777 in Braunschweig; † 23. Februar 1855 in Göttingen) war ein deutscher Mathematiker, Astronom, Geodät und Physiker mit einem breit gefächerten Feld an Interessen.
Seine überragenden wissenschaftlichen Leistungen waren schon seinen Zeitgenossen bewusst. Mit 18 Jahren entwickelte er die Grundlagen der modernen Ausgleichsrechnung und der mathematischen Statistik (Methode kleinster Quadrate), mit der er 1800 die Wiederentdeckung des ersten Asteroiden Ceres ermöglichte. Auf Gauß gehen die nicht-euklidische Geometrie, zahlreiche mathematische Funktionen, Integralsätze, die gaußsche Glockenkurve, erste Lösungen für elliptische Integrale und die gaußsche Osterformel zurück. Als 30-jähriger wurde er zum Universitätsprofessor und Sternwartedirektor in Göttingen berufen und bald auch mit der Landesvermessung des Königreichs Hannover betraut. Neben der Zahlen- und der Potentialtheorie erforschte er u.a. das Erdmagnetfeld und führte – 150 Jahre vor ihrer praktischen Verwirklichung im Harz die erste Geoidstudie durch.
Carl Friedrich Gauss, 1828 by Siegfried Detlev Bendixen
Bereits 1856 ließ der König von Hannover Gedenkmünzen mit dem Bild von Gauß und der Inschrift “Mathematicorum Principi” (deutsch: “dem Fürsten der Mathematiker”) prägen. Da Gauß nur einen Bruchteil seiner Entdeckungen veröffentlichte, erschloss sich der Nachwelt die Tiefgründigkeit und Reichweite seines Werks erst, als 1898 sein Tagebuch entdeckt und ausgewertet wurde.
Für einhundert Millionen Dollar wird in New York ein Penthouse verkauft – die wohl teuerste Eigentumswohnung der Welt. Das Penthouse hat sechs Schlafzimmer und neun Bäder, bietet allen Komfort und ist im CitySpire Center in Manhattan zentral gelegen.
Das CitySpire Center ist ein 75-stöckiges Gebäude in der 56. West Street, zwischen der 6. und 7. Avenue in Midtown Manhattan, New York City. Es wurde im Jahre 1987 mit einer Höhe von 248 Meter fertiggestellt. Eigentümer des Gebäudes ist seit Dezember 2004 die Tishman Speyer Properties. Architekt des Wolkenkratzers war Helmut Jahn. Die Bauarbeiten wurden von dem New Yorker Bauunternehmen Tishman Construction durchgeführt.
Als das CitySpire Center fertiggestellt wurde, war es das zweithöchste Beton-Gebäude der Welt. Zurzeit ist das CitySpire Center das 12-höchste Gebäude in New York. Dabei ist es derzeit New Yorks höchstes gemischt genutzte Hochhaus.
Die untersten 23 Etagen des Gebäudes werden kommerziell genutzt. Die weiteren oberen Etagen werden als luxuriöse Apartments genutzt. Von diesen Apartments hat man eine gute Aussicht auf den in unmittelbarer Nähe liegenden Central Park. Insgesamt verfügt der Turm über 75 überirdische Geschosse.
Besonders hervorzuheben ist die kreativ gestaltete Kuppel an der Spitze des Gebäudes, die nachts mit weißem Licht beleuchtet wird .
Das Gebäude liegt nahe dem Carnegie Hall Tower und dem Metropolitan Tower. Diese Gruppe von modernen Wolkenkratzern ist eine der interessantesten Zusammenstellungen in der Stadt. Ab dem Jahr 2013 würde ein weiterer Wolkenkratzer hinzukommen, der im Bau befindliche One57 soll 306 Meter hoch werden und sich von den anderen Gebäuden deutlich abheben.