Die solarCity in Linz

September 26th, 2012 | Grüne Gebäude, Grüne Technologien | No Comments »

© solarcity.at

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Die solarCity in der Linzer Katastralgemeinde Pichling (Stadtteil Ebelsberg) ist ein auf dem Reißbrett entstandener Stadtteil, der rund 4.000 Menschen Wohn- und Lebensraum bietet. Die sozialen Wohnbauten wurden in Niedrigenergiebauweise gebaut, der Gedanke, dass fossile Energieträger zum Treibhauseffekt beitragen und deswegen ihre Nutzung vermieden werden sollte war ein Grundgedanke bei der Planung.

Die Planungen für das Vorhaben begannen 1992, ab 1999 wurden die 1.300 Wohnungen schrittweise in Bauetappen innerhalb von sechs Jahren errichtet. Die Gesamtkosten für das Projekt beliefen sich auf 190 Millionen Euro, wobei knapp zwei Drittel auf den Wohnbau entfallen sind und die Kosten für die Infrastruktur nur ein Drittel der Gesamtkosten ausmachten.
 


Mittelpunkt der solarCity stellt der Ortsplatz mit Bank, Kaufhaus, Trafik und Kaffeehäusern dar. Um die zwischenmenschlichen Anliegen kümmern sich die Mitarbeiter des Stadtteilbüros und des Seelsorge/Begegnungszentrums. Um Familien und Kinder kümmern sich das Familienzentrum, ein Kindergarten und das Schulzentrum, zu dem eine Volksschule, ein Realgymnasium und ein Hort gehören. Im Norden der solarCity befindet sich direkt anschließend ein Naherholungsraum. Seit September 2005 ist die solarCity durch die Linzer Straßenbahn an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden; innerhalb einer halben Stunde gelangt man damit in die Linzer Innenstadt.



Lesen Sie mehr auf solarcity.at, linz.at – solarCity Pichling und Wikipedia solarCity.

Das Gezeitenkraftwerk La Rance

Mai 23rd, 2012 | Grüne Technologien | 1 Comment »

Aerial view: Saint-Malo on the right, Dinard on the left © Tswgb

Aerial view: Saint-Malo on the right, Dinard on the left © Tswgb

Das Gezeitenkraftwerk La Rance ist ein Gezeitenkraftwerk in Damm-Bauweise an der Mündung des Flusses Rance zwischen Dinard und Saint-Malo im Department Ille-et-Vilaine in der Bretagne.

Das Kraftwerk bezieht nur einen geringen Anteil seiner Leistung aus der Strömung des Flusses; der weit größere Anteil kommt aus der Gezeitenströmung des Atlantiks, der an dieser Stelle einen Tidenhub von mehr als 8 m aufweist.

Das Kraftwerk speiste 1967 erstmals Strom ins Netz ein und war damit das erste kommerziell genutzte Gezeitenkraftwerk der Welt. Mit seiner Spitzenleistung von insgesamt 240 Megawatt war es für mehr als 40 Jahre mit großem Abstand das größte Kraftwerk dieser Art weltweit (vor dem Gezeitenkraftwerk Annapolis, Kanada, mit nur ca. 20 MW). Erst im August 2011 wurde es vom süd-koreanischen Werk Sihwa-ho als Rekordhalter abgelöst.

Seit langem stellt das Kraftwerk als einzigartiges Ingenieurbauwerk eine Touristenattraktion für sich dar. Es lockt jährlich etwa 200.000 Besucher an.
 

Die durch das Kraftwerk vom offenen Meer abgeteilte Bucht der Rance-Mündung hat eine Fläche von etwa 22 km² und ein Speichervolumen von etwa 180 Mio. m³. Bei maximalem Tidenhub strömen mit jeder Tide 720 Mio. m³ Wasser durch das Kraftwerk, was einem mittleren Durchfluss von 15.000 m³/sec entspricht (nur Tidenströmung; die Strömung des Flusses nicht mitgerechnet).

Das für das Kraftwerk errichtete, insgesamt etwa 750 m lange Absperrbauwerk besteht (von West nach Ost) aus einem 65 m langen und etwa 10 m breiten Schleusenbauwerk für die Schifffahrt, einer 390 m langen, betonierten Staumauer, in die das Maschinenhaus für die 24 Turbinen integriert ist, einem Staudamm von 175 m Länge und einem 115 m breiten Sperrwerk, bestehend aus 6 Abschnitten, durch welche der Tidendurchfluss am Kraftwerk vorbei reguliert werden kann.

Das Bauwerk ist überfahrbar, die Route départementale Nr. 168 zwischen Dinard und Saint-Malo kreuzt auf diesem Wege die Rance. Im Bereich der Schleuse ist eine Klappbrücke angeordnet, die auch größeren Schiffen die Passage erlaubt. Durch die Schleuse fahren jährlich etwa 16.000 Schiffe und Boote; über die Straße zu Spitzenzeiten bis zu 35.000 Fahrzeuge täglich.


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Lesen Sie mehr auf eDF – Gezeitenkraftwerk La Rance und Wikipedia Gezeitenkraftwerk La Rance. Fotos von Wikicommons.

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