Die Avenue des Champs-Élysées in Paris, auch kurz Champs-Élysées oder umgangssprachlich Les Champs genannt, ist eine der großen Prachtstraßen der Welt. Sie liegt im nordwestlichen Teil der Stadt Paris im 8. Arrondissement. Ausgangspunkt sind die beiden westlich der Place de la Concorde stehenden Nachbildungen der Pferdegruppen Chevaux de Marly von Guillaume Coustou dem Älteren. Die 1910 Meter lange und 70 Meter breite Avenue endet mit der Einmündung in die Place Charles-de-Gaulle, auf der der Triumphbogen steht. Sie bildet den mittleren Teil und das Rückgrat einer einzigartigen axe historique genannten Sichtachse.
Im unteren östlichen Bereich ist die Avenue beiderseits von der Jardin des Champs-Élysées genannten Parkanlage gesäumt. Dort befinden sich zwei ehemalige Ausstellungshallen der Weltausstellung des Jahres 1900, der Petit Palais mit dem städtischen Museum der schönen Künste und der Grand Palais mit dem Palais de la Découverte genannten wissenschaftlichen Museum. Nördlich davon greift der Garten des Élysée-Palastes, seit 1873 Amtssitz des französischen Staatspräsidenten, in den Jardin des Champs-Élysées über. Unweit davon ist das Théâtre Marigny zu finden, etwas weiter westlich das Théâtre du Rond Point. Das Théâtre des Champs-Élysées liegt in einer Seitenstraße. Jenseits der Straßenkreuzung des Rond-Point des Champs-Élysées ist der obere, westliche Abschnitt der Champs-Élysées mit Geschäften, Kinos, Cafés und Restaurants gesäumt, wie beispielsweise dem Fouquets.
Die axe historique führt weit über die Länge der Champs-Élysées hinaus. Sie beginnt im Osten beim Louvre (erbaut im 12. Jahrhundert) und dem Arc de Triomphe du Carrousel (erbaut 1807–1809) und setzt sich durch den Tuileriengarten fort bis zur Place de la Concorde mit dem Obelisk von Luxor. Dort beginnt die Avenue des Champs-Élysées, an deren westlichem Ende der Arc de Triomphe (erbaut 1806-1836) mit dem Grabmal des unbekannten Soldaten zu finden ist. Hier schließen sich die stadtauswärts führende Avenue de la Grande Armée und jenseits der Stadtgrenze im Vorort Neuilly-sur-Seine die Avenue Charles de Gaulle an. In dessen Verlängerung führt die Brücke Pont de Neuilly über die Seine in die Satellitenstadt La Défense (ab 1958), wo die Sichtachse mit der Grande Arche (eröffnet 1989) ihren vorläufigen Abschluss findet.
Aufgrund der hohen Mieten leben heute nur sehr wenige Bürger in der Avenue des Champs-Élysées. Die oberen Stockwerke der Gebäude werden hauptsächlich als Büroräume von Handelsvertretungen, Versicherungsgesellschaften und Banken genutzt, und im Erdgeschoss befinden sich in der Regel Ladenpassagen wie die „Arcades des Champs-Élysées“, Geschäfte, Restaurants, Cafés, Kinos und Banken. Auffällig ist die schwindende Zahl der früher stark vertretenen Fluggesellschaften und Autokonzessionäre. Sogar das von der Pariser Industrie-und Handelskammer getragene „Office de Tourisme de Paris“ (Fremdenverkehrsverein) hat die „teure Meile“ verlassen. Steigend hingegen sind die Eröffnungen von franchisierten, Handelsketten angeschlossenen Geschäften und Gastronomiebetrieben, unter denen es nicht an Schnellimbiss-Filialen fehlt.
Zu den alteingesessenen und gleichzeitig prestigeträchtigsten sowie luxuriösesten Unternehmen der Champs-Élysées zählen der Parfümhersteller Guerlain, das Restaurant Le Fouquets und das Revuetheater Lido. Erst seit kurzem wieder vertreten ist der Luxuskonzern Louis Vuitton, welcher seinen historischen Standort auf der gegenüberliegenden Seite der Champs-Élysées im Jahr 1954 verlassen hatte.
[...] des Louvres bis zur Grande Arche in La Défense erstreckt; ihr Kernstück wird von den Champs-Élysées gebildet. Der Louvre befindet sich am rechten Seineufer im 1. Arrondissement. Der Louvre [...]
[...] machen. Das Fünf-Sterne-Haus steht zwischen Place de la Concorde und Place Vendôme. Zu den Champs Elysées, zur Oper und zum Louvre sind es jeweils fünf Minuten zu Fuß. Zahlreiche Luxus-Geschäfte, Cafés [...]
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