Happy Halloween

Oktober 31st, 2011 | Allgemein | No Comments »


Wir wünschen Ihnen einen schaurig schönen Halloween-Abend! :-)

Gleichzeitig ist der 31. Oktober Reformationstag. Laut der Überlieferung soll der Mönch und Theologieprofessor Martin Luther am Tag vor Allerheiligen 1517 an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg 95 Thesen in lateinischer Sprache zu Ablass und Buße angeschlagen haben. Damit wurde die Gründung der Evangelischen Kirche eingeleitet. Mehr dazu auf Wikipedia.

Wiedereröffnung des Bolschoi-Theater nach der großen Renovierung und Restaurierung

Oktober 29th, 2011 | Allgemein | 2 Comments »

Bolshoi Theatre 2011 © moscowjob.net - Alexey Vikhrov

Bolshoi Theatre 2011 © moscowjob.net - Alexey Vikhrov

Das Bolschoi-Theater (Großes Theater) in Moskau ist das bekannteste und wichtigste Schauspielhaus für Oper und Ballett in Russland. Das heutige Bolschoi-Theater besteht seit dem Jahr 1776. Damals erhielt Fürst Peter Urussow von der Zarin das Alleinrecht, in Moskau Schau- und Singspiele aufzuführen. Die ersten Schauspieler waren Leibeigene des Fürsten. Die Aufführungen fanden zuerst noch in einem Privathaus statt, erst im Jahr 1780 entstand der Theaterbau am heutigen Standort. Das Bauwerk steht auf Holzpfählen in einem ursprünglich sumpfigen Teil des Moskauer Zentrums.

1805 brannte das Theatergebäude ab und wurde 20 Jahre später durch den Architekten Joseph Bové neu errichtet. Erst damals erhielt es den Namen Bolschoi-Theater. Am 6. Januar 1825 wurde das neue Bolschoi-Theater mit dem Prolog Der Triumph der Musen zur Musik von Alexei Werstowski und Alexander Aljabjew und Fernando Sors Ballett Cendrillon wieder eröffnet. 1853 zerstörte erneut ein Brand die Inneneinrichtung des Theaters. Daraufhin stattete der italienische Architekt Alberto Camillo Cavos (1800-1863), Sohn des Komponisten Catterino Cavos (1775–1840), das Gebäude noch kostbarer aus. Bis heute ist bis auf kleinere Veränderungen diese Einrichtung erhalten geblieben. Durch seine außergewöhnliche Architektur im Stil des russischen Klassizismus gehört das Gebäude des Bolschoi-Theaters heute zu den schönsten Theaterbauten der Welt.

Inside Bolshoi Theatre 2005 © Theefer

Inside Bolshoi Theatre 2005 © Theefer

Heute arbeiten dort etwa 900 Schauspieler, Tänzer, Sänger und Musiker. Die Stars sind meistens auf Tournee in aller Welt unterwegs und daher selten in Moskau anzutreffen. Ein Besuch des Bolschoi-Theaters gehört oft zum Programm eines Moskautouristen. Eintrittskarten für die oberen Ränge sind bereits ab etwa acht Euro zu bekommen. Kartenhändler vor dem Eingang verkaufen die Karten jedoch zu weit überteuerten Preisen, da die Veranstaltungen meist restlos ausverkauft sind.

Für eine grundlegende Renovierung und Restaurierung wurde das Bolschoi-Theater ab Mitte 2005 geschlossen und am 28. Oktober 2011 wiedereröffnet. Das Gebäude ist baufällig geworden, so dass eine grundlegende Erneuerung notwendig wurde. Schätzungen zufolge betragen die Renovierungskosten 25,5 Milliarden Rubel, umgerechnet fast eine Milliarde Euro. Während der Schließungszeit geht die erste Riege des Bolschoi-Theaters auf ausgedehnte Gastspiele in Russland und der GUS. Ende 2002 wurde nahe dem Theatergebäude ersatzweise eine neue Bühne in Betrieb genommen, auf der ein Teil des Repertoires in der Umbauzeit weitergespielt wird.


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Lesen Sie mehr auf Website Bolschoi-Theater, Moskau: Das Bolschoi Theater und Wikipedia Bolschoi-Theater.



Schwarzenegger-Museum in Graz eröffnet

Oktober 26th, 2011 | Allgemein | No Comments »

Schwarzenegger in his own museum © APA (Andy Wenzel)

Schwarzenegger in his own museum © APA (Andy Wenzel)

Bei der Eröffnung hatten die Fans schlechte Karten: Stunden harrten sie im Regen aus, aber Arnold Schwarzenegger bekamen sie nur kurz zu Gesicht. Dafür gibt es in seinem Geburtshaus in der Steiermark umso mehr zu sehen.

Ein Trompeter spielt “Amazing Grace”, dann stimmt die Musikkapelle Thal “Steirermen san very good” an. Im Garten ist ein kleines Regendach für die Hauptpersonen improvisiert, alle anderen werden nass. Im strömenden Regen enthüllt Arnold Schwarzenegger eine überlebensgroße Statue im Garten seines Geburtshauses. Die Bronze zeigt ihn in typischer Bodybuilder-Pose. Ein Hauch von großer weiter Welt in der kleinen Gemeinde Thal bei Graz, die an diesem Freitag in naßkaltem Herbstwetter versinkt.

Es schüttet und donnert, doch “Arnie” bleibt, ganz souveräner Schauspieler, ungerührt. Offensichtlich angetan von der gewaltigen Skulptur bedankt er sich bei seinen Freunden. Sie haben das Haus unter Leitung seines Jugendkumpels Peter Urdl in tausenden Arbeitsstunden umgebaut. Das zweistöckige Einfamilienhaus auf der Anhöhe unweit eines kleinen Sees sieht jetzt wieder so aus, wie damals, als “Arnie” 1966 auszog.

Auch wenn das Plumpsklo und der Gouverneurstisch Nachbauten sind. Schnell wird klar, dass “Arnie” nicht in einem Palast groß geworden ist, sondern aus schlichten Verhältnissen stammt. Das Museum kann mit zahlreichen Originalen punkten. Etwa das Kinderbett mit dem blauweißen Bezug und dem rot-weiß gestreiften Kopfkissen, die erste Hantel des hoffnungsfrohen jungen Sportlers oder die Harley Davidson aus “Terminator”.

Ein Exponat zog im Zuge der Feierlichkeiten weniger Interesse auf sich: Das “Boot des Versprechens”, das an das angeblich hier vor über 26 Jahren gegebene Heiratsversprechen des “Thaler Buams” an Maria Shriver erinnert, steht noch immer am Ufer des einen Steinwurf vom Geburtshaus entfernten Thaler Sees. Die Inschrift neben dem Foto des Paares berichtet noch von zwei Söhne, die der Ehe entsprungen seien. Eine Aktualisierung auf vier Söhne und die im Frühjahr erfolgte Trennung hielt man offenbar nicht für notwendig.

Ein Schwarzenegger-Fan mit grauem Bart und Sonnenbrille posiert daneben, dreht dann seinen Rücken zur Kamera: In bunten Lettern prangt der Schriftzug “Terminator” auf der Lederjacke. “Slovenian Terminator”, jubelt er laut, und gibt dann aber zu, dass er doch enttäuscht ist, dass ihm sein Idol nicht die Hand geschüttelt hat. Dabei hat er ihm extra ein Bild gemalt.

Da hatten die jungen Servierkräfte von einer Tourismusschule, die das Büffet organisieren, mehr Glück. “Das war schon ein kräftiger Händedruck”, sagt Johanna. Und für Bettina, die für die Besucher große Stücke noch warmen Apfelstrudel abschneidet, ist das “schon ein besonderer Einsatz”. Schwarzeneggers Filme haben sie alle gesehen. “Dass jemand aus der Steiermark so weit kommt, ist schon toll”, finden sie.

Für Liebhart, einen 63-jährigen Steirer, war die Begegnung mit Schwarzenegger ein persönliches Anliegen. “Seine Karriere macht schon Mut”, sagt der soignierte Herr, der seinen Beruf nicht verraten möchte. “Seine Philosophie hat mir immer gefallen: stecke dir Ziele und erreiche sie. Das imponiert mir an ihm und seine Erfolge haben mich auch motiviert. In kleinem Maßstab finde ich, ist mir das auch gelungen”. Ein Besucherresümee, das sich keine PR-Abteilung besser hätte ausdenken können. Schließlich sagte Schwarzenegger selbst, sein größter Wunsch sei, dass das Haus mehr sei als ein Museum. “Macht es mir nach. Jeder hat eine Chance!”, hatte er an sein Grazer Publikum appelliert.


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Gefunden auf relevant.at. Weitere Informationen auf arnieslife.com.

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