März 31st, 2011 | Allgemein, Wohnen, Arbeiten, Bauen |

Complete overview of the seven regional routes of the German Half-Timbered House Road © Wolfgang A. Köhler
Die im Jahr 1990 ins Leben gerufene Deutsche Fachwerkstraße ist eine Ferienstraße und erstreckt sich von der Elbmündung im Norden bis zum Bodensee im Süden. Sie führt zu Städten und Gemeinden mit bemerkenswerten Fachwerkbauten und ist derzeit in sieben Teilstrecken unterteilt, die die Bundesländer Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Hessen, Thüringen, Bayern und Baden-Württemberg berühren. Die gesamte Streckenlänge beträgt knapp 3.000 Kilometer.
Die Muttergesellschaft der Deutschen Fachwerkstraße, die ARGE Historische Fachwerkstädte e.V., wurde 1975 gegründet. Ihr Ziel ist es, das kulturelle Erbe einer großen Vielfalt von unterschiedlichen Stilarten deutschen Fachwerks zu erhalten. Um dieses Wissen dem kulturell interessierten Reisenden zugängig zu machen, wurde 1990 die Deutsche Fachwerkstraße ins Leben gerufen. Inzwischen haben sich 98 Fachwerkstädte unter dem Motto “Fachwerk verbindet” zusammengeschlossen.
Die Deutsche Fachwerkstraße, die sich von Nord- bis Süddeutschland erstreckt, verbindet eine große Zahl unterschiedlichster Landschaften mit historischen Stätten und liebevoll restaurierten Denkmälern. Kurbäder und Festspielorte wechseln sich mit Naturparken und romantischen Ecken ab. Apfelwein und Bockbier wurden hier erfunden, und kaum eine deutsche Ferienstraße bietet eine solche Vielfalt an kulinarischer Abwechslung.
Hier findet der Reisende aber auch Deutschlands nördlichsten Weinberg, die größte Weihnachtskerze und Deutschlands einziges Elfenbeinmuseum. Viele Veranstaltungen, Feste und Märkte finden über das Jahr verteilt statt und können mit dem Auto, dem Fahrrad, dem Zug oder dem Wohnmobil entdeckt werden.
Lesen Sie mehr auf der offiziellen Internetseite der
Deutschen Fachwerkstraße und
Wikipedia Deutsche Fachwerkstraße.
März 29th, 2011 | Umwelt |

© EU
Kann eine boomende Handels- und Dienstleistungsmetropole wie Hamburg, die zudem noch industriell geprägt ist, erfolgreich wirtschaftliche Entwicklung und Umweltschutz vereinen? Sie kann und Hamburg hat dafür den Titel “Umwelthauptstadt Europas 2011″ erhalten.
Der Titel “European Green Capital” wird von der Europäischen Kommission verliehen. Nach Stockholm im Jahr 2010 ist Hamburg in 2011 erst der zweite Titelträger. Die Anerkennung soll eine Auszeichnung sein für die Stadt, die exzellente Leistungen im Umweltschutz erbracht hat. Gleichzeitig verspricht sich die EU-Kommission, dass die Städte im Wettbewerb um den begehrten Titel ihre Anstrengungen im Umweltschutz steigern und durch den Austausch von best practice voneinander lernen.
“Hamburg hat in den vergangenen Jahren große Leistungen erbracht und auf der ganzen Bandbreite exzellente Umweltstandards erreicht. Die Stadt hat sehr ehrgeizige Pläne für die Zukunft, die zusätzliche Verbesserungen versprechen.”
(Begründung der EU-Jury, Februar 2009)
Ein klares Wort der Jury, die Hamburg im Februar 2009 zur Umwelthauptstadt Europas 2011 kürte. Die Anerkennung ist für Hamburg Lob und Auftrag zugleich: noch besser zu werden und zu zeigen, dass eine boomende Handels- und Dienstleistungsmetropole, die auch industriell geprägt ist, Vorreiter in Sachen Klima- und Umweltschutz sein kann.
Die Auswahl erfolgte in einem zweistufigen Verfahren und Hamburg hat sich vor einer unabhängigen Jury gegen Städte wie z.B. Kopenhagen, Wien, Oslo, Münster und Freiburg durchgesetzt.
Lesen sie den ganzen Artikel auf hamburg.de. Weitere Informationen, Daten und Veranstaltungen finden Sie auf Umwelthauptstadt Hamburg.