Februar 28th, 2011 | Allgemein |

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Der Gotthard-Basistunnel (GBT) in der Schweiz ist ein in Bau befindlicher Eisenbahntunnel. Nach seiner Fertigstellung wird er mit 57 km (Weströhre: 56 978 m, Oströhre: 57 091 m) der längste Eisenbahntunnel der Welt sein. Mit allen Quer- und Verbindungsstollen werden insgesamt 153,5 km Tunnelstrecke angelegt, davon in jeder der beiden Röhren je ein durchgängiges Gleis.
Die Inbetriebnahme des Gotthard-Basistunnels ist für Dezember 2017 vorgesehen. Wie die NEAT-Aufsichtsdelegation des Schweizer Parlaments Ende April 2009 berichtete, könnte sich der Termin bestenfalls auf Mitte 2016, im ungünstigen Fall auf Mitte 2020 verschieben. Der Durchbruch der Oströhre des Tunnels erfolgte am 15. Oktober 2010. Bei der Weströhre ist der Durchstich für das Jahr 2011 vorgesehen.
Im Personenverkehr soll der Gotthard-Basistunnel in Verbindung mit dem Ceneri-Basistunnel die Fahrzeit Zürich–Mailand mit Neigezug (Höchstgeschwindigkeit 200–250 km/h) um ca. eine Stunde verkürzen (von 3 h 40 min auf ca. 2 h 40 min). Die Bahn würde damit nicht nur zu einer ernst zu nehmenden Konkurrenz zum Auto, sondern auch zum Flugzeug.
Intermodal-Güterzug auf der alten Gotthardbahn
Im Güterverkehr sollen mehr und (eventuell) schwerere Züge schneller die Alpen durchqueren können und dadurch nicht nur den zeitweilig überlasteten Gotthard-Strassentunnel, sondern die gesamte Nord-Süd-Achse vom stark wachsenden Schwerverkehr entlasten – ein wichtiger Schritt in der durch die Verfassung vorgeschriebene Verlagerung des Schwerverkehrs auf die Schiene.
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AlpTransit und
Wikipedia Gotthard-Basistunnel.
Februar 25th, 2011 | Allgemein |

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Verbriefungen von Hypothekenkrediten sind in Europa immer noch ein heißes Eisen. Bisher hat sich keine Bank getraut, den brachliegenden Markt wiederzubeleben. Doch jetzt gibt es in London ein Pilotprojekt.
Gezeichnet von drei Jahren Krise und auf der Suche nach frischem Geld schaut die europäische Immobilienbranche gespannt nach London. Dort bahnt sich ein Geschäft an, das zum Eisbrecher für den brachliegenden Markt mit Verbriefungen von gewerblichen Immobilienkrediten (CMBS) werden könnte. Kreisen zufolge steht der US-Finanzinvestor Blackstone vor einem rund 480 Millionen Pfund (rund 570 Millionen Euro) schweren Kauf des Bürokomplexes Chiswick Park. Drei Viertel des Geldes werde die Deutsche Bank bereitstellen, den Kredit anschließend verbriefen und ihn an institutionelle Investoren weiterverkaufen, sagten zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters.
Zwar dürfte die Transaktion Kreisen zufolge erst im zweiten Quartal endgültig in trockenen Tüchern sein. Doch falls sie gelingt, könnten andere folgen. Es käme wieder Liquidität in den Markt.
Blackstone und Deutsche Bank hüllen sich noch in Schweigen zu dem Deal. Chris Dunn, bei der Deutschen Bank für gewerbliche Immobilienkredite in Europa zuständig, äußert sich nur pauschal: „Wir sind sehr zuversichtlich, dass sich der CMBS-Markt in Europa 2011 wieder öffnen wird – und wir werden daran sicherlich teilhaben.“ Gerade Versicherer und Pensionskassen hätten großes Interesse signalisiert, als Investoren in den Immobilienmarkt zurückzukehren. Der Zeitpunkt sei genau richtig.
Nach dem Zusammenbruch des US-Immobilienmarktes hatten viele Investoren die Finger von verbrieften Hypotheken gelassen. Zu groß war der Vertrauensverlust, hatten doch viele der weltweit verkauften Papiere massiv an Wert verloren.
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